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Vorwort
Sehr geehrte Leser,das Internet ist aus unserem täglichen Leben nicht mehrwegzudenken. Täglich rasen Unmengen von Datenüber dieses Medium um den gesamten Erdball. DieserDatenstrom erleichtert die Kommunikation der Men-schen untereinander und versorgt sie mit Informatio-nen. Gleichzeitig wird das Internet aber auch vermehrtfür den Kauf und Verkauf von Waren benutzt – auch2006 werden die Umsätze im eCommerce gegenüberdem Vorjahr signifikant steigen.Der Online-Einkauf funktioniert auf verschiedene Artenund jede Möglichkeit wird von Menschen aller Alters-und Einkommensgruppen und aus allen Teilen der Weltgenutzt. Das Schema ist immer dasselbe: Im Internetsucht sich der Käufer etwas aus und bestellt es beimAnbieter.Das gleich bleibende Schema des Online-Kaufs darfaber nicht über eines hinwegtäuschen: Mit der Anzahlder Online-Einkaufsmöglichkeiten haben sich auchdie Ansprüche der Käufer erhöht und sich deren Ver-halten beim Internet-Shopping verändert. Für Anbietervon Waren im Internet ist es daher immer wichtiger,den Käufer zu kennen, zwischen verschiedenen Käu-fergruppen differenzieren zu können und das eigeneAngebot entsprechend auszurichten. Nur das wirdOnline-Händlern den langfristigen Erfolg ermöglichen.Was ist Online-Käufern in Deutschland wichtig? Wel-che Artikel sind gefragt? Welche Bedenken habensie? Wie bezahlen sie ihre Einkäufe und wie würdensie am liebsten bezahlen? Diesen und weiteren Fra-gen ist die vorliegende Studie „eCommerce 2006“ aufden Grund gegangen. Europressedienst hatte hierzurund 1.000 Internetnutzer befragt. Das Einkaufsverhalten im Internet kann nach den Er-gebnissen keinesfalls als auch nur ähnlich für verschie-dene Gruppen von Befragten bezeichnet werden.Ost- und Westdeutsche unterscheiden sich erheblich,genauso verhält es sich für verschiedene Alters- undEinkommensgruppen. Selbst die Bewohner unter-schiedlicher Bundesländer zeigen teilweise stark von-einander abweichende Präferenzen beim Online-Kauf.Das Thema Bezahlverfahren im Internet wird ebensounterschiedlich bewertet. Und auch beim Online-Banking scheiden sich die Geister – zum Teil in gro-ßem Umfang.Wie verhalten sich andererseits die Online-Händler?Was erwarten sie für die Zukunft und wie schätzen sieihre Kunden ein? Gibt es Anzeichen dafür, dass sichdie Online-Händler den differenzierten Kundenwün-schen bereits bewusst sind? Um diesen Fragen nach-zugehen, wurden im Rahmen der Studie außerdemrund 500 Internet-Händler befragt und die Ergebnisseden Kundenwünschen gegenübergestellt.Mit den beiden Teilen einer Kunden- sowie einerHändlerbefragung ist die Studie ein gelungenes Stim-mungsbarometer für den Status Quo im deutschenOnline-Handel. Mehr noch: Sie zeigt, wo Wunsch undWirklichkeit zusammenfinden und wo sich eCommercein Deutschland hinbewegen kann.Frerk-Malte Feller
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 © PayPal EuPD Research 06/2006
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Geschäftsführer PayPal Deutschland GmbH
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