Elektrosmog: „Vorsicht walten lassen und heute handeln“
Gesundheitswesen - 31-03-2009 - 18:04Wie gefährlich ist Elektrosmog? ©BELGA_SCIENCEDie Wissenschaft hat sich noch kein endgültiges Urteil darüber gebildet, welchenEinfluss die zunehmende elektromagnetische Strahlung auf den menschlichenOrganismus hat. Daher sollte die Forschung intensiviert, vorliegende Ergebnisseveröffentlicht und Risiken minimiert werden – etwa indem Grenzwerte überprüftund so niedrig wie möglich angesetzt werden. Dies sind die Empfehlungen, dieder Gesundheitsausschuss des Europaparlaments diese Woche dem Plenumvorlegt.Eine Mehrheit der Europäer fühlt sich nicht ausreichend über Gefahren undSchutz vor elektromagnetischen Feldern informiert, so eine Eurobarometer-Umfrage aus dem Jahr 2007. Die Quellen elektromagnetischer Felder haben in den letzten Jahre starkzugenommen. Zu ihnen gehört die Verwendung von Handys und schnurlosenFestnetz-Telefonen genauso wie Mobilfunk-Sendemasten, Strom-Überlandleitungen aber auch drahtlose Internetverbindungn. Wir sind „ständig einem Cocktail elektromagnetischer Wellen“ ausgesetzt, wie diebelgische Europa-Abgeordnete Frédérique Ries (Allianz der Liberalen undDemokraten für Europa, ALDE) es ausdrückt. Die Gesundheitspolitikerin hat einenBericht zu dem Thema vorbereitet, der diese Woche im Plenum behandelt wird.Die Folgen des zunehmenden „Elektrosmogs" stehen bisher nicht zweifelsfrei fest.Nicht klar ist beispielsweise, ob Handy-Telefonieren das Krebsrisiko erhöht.Eindeutig beantworten lassen wird sich diese Frage frühestens 2015, so etwa dieWeltgesundheitsorganisation.Dann werden 15 Jahre vergangen sein, seit Mobiltelefone zum Massenphänomenwurden – und Krebs-Tumore – wenn die Handy-Strahlung sie denn verursacht –genug Zeit hatten, sich zu entwickeln.
Vorsorgeprinzip anwenden
Ergebnisse einer wichtigen von der EU finanzierten Studie zu dem Thema werden
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