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13 05 03 BvD Datenschutztage 2013.pdf

13 05 03 BvD Datenschutztage 2013.pdf

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[PDF] Pressemitteilung: Politiker und Experten drängen auf ein hohes Datenschutzniveau auf EU-Ebene
[http://www.pressebox.de?boxid=593802]
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1 
Presseinformation
 
Berlin, 3. Mai 2013
Politiker und Experten drängen auf ein hohesDatenschutzniveau auf EU-Ebene
BvD: Hochrangige Fachtagung zur EU-DSGVO mit der Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, demBundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar und dem EU-Berichterstatter Jan Philipp Albrecht
Wie geht es weiter mit der geplanten EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO)?Welche Einwirkungen sind aus deutscher Sicht möglich? Wann kann sieverabschiedet werden? Drängende Fragen zur für den Datenschutz in der Zukunft sowichtigen geplanten EU-Verordnung diskutierten auf den Datenschutztagen desBerufsverbandes der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. sachkundigeExperten und hochrangige Politiker. Die Bundesministerin der Justiz, SabineLeutheusser-Schnarrenberger (FDP), plädierte für die Verabschiedung einer europäischen Datenschutz-Regelung noch vor der EU-Wahl 2014. Eine europaweiteinheitliche Regelung schaffe Rechtssicherheit für Unternehmen. Jan PhilippAlbrecht (Bündnis 90 / Die Grünen), Mitglied des Europäischen Parlamentes unddessen Verhandlungsführer für die Verordnung, hofft nach dem Eingang von 3.133Änderungswünschen auf eine Einigung zur Reform im Ministerrat bis April 2014.Danach hält er eine Anpassungszeit von zwei Jahren für angemessen. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar,wies auf die Wichtigkeit der Datenschutzbeauftragten für Unternehmen heraus, dieauch in der EU-DSGVO entsprechend verankert werden müsse. Michael Frieser,Hauptberichterstatter für den Beschäftigtendatenschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, forderte Regelungen ein, die effizient für Datenschutzbeauftragteumzusetzen seien. Chris Newiger, Konzerndatenschutzbeauftragte der DeutschenBahn AG, stellte fest, dass in ihrem Konzern unabhängig von zukünftigenRegelungen grundsätzlich ein hohes Niveau in Sachen Datenschutz etabliert bleibe.
Über 200 interne und externe Datenschutzbeauftragte, Vertreter der Aufsichtsbehördensowie Gäste folgten der Einladung zu den BvD-Datenschutztagen in das NH Hotel BerlinMitte. Über eine Live-Schaltung nach Brüssel interviewte BvD-Vorstand Rudi Kramer denEU-Abgeordneten Jan Philipp Albrecht (Grüne), der einen Einblick in die aktuellen
 
 
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Entwicklungen rund um den EU-Kommissionsbeitrag zu einer Reform des europäischenDatenschutzrechts gab. „Bislang sind 3.133 Änderungswünsche zu demKommissionsbeitrag eingegangen“, berichtete Albrecht. Eine endgültige Fassung könnedeshalb nicht – wie ursprünglich vorgesehen – Ende Mai an den Ministerrat und das EU-Parlament überreicht werden. „Stattdessen hoffen wir, dass wir bis Juni oder Juli eineLösung gefunden haben“, sagte der Berichterstatter des Ausschusses LIBE (BürgerlicheFreiheiten, Justiz und Inneres). Er hofft auf eine Einigung zur Reform bis April 2014.„Danach halte ich eine Anpassungszeit von zwei Jahren für angemessen, das bedeutet,ab Mitte 2016 sollten die Regeln angewendet werden.“ Auch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger plädierte für dieVerabschiedung einer europäischen Datenschutz-Regelung noch vor der EU-Wahl 2014.Ihrer Meinung nach schafft eine europaweit einheitliche Regelung Rechtssicherheit für Unternehmen: „Deswegen ist die EU-DSGVO ein wichtiges Projekt - auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten“, sagte Leutheusser-Schnarrenberger. Den Bereich desBeschäftigtendatenschutzes schätzt die FDP-Politikerin als „immer wichtiger“ ein. Somitstiegen die Anforderungen an die betrieblichen Datenschutzbeauftragten. Auch deshalbsei eine einheitliche Regelung sinnvoll. Mit einer Öffnungsklausel in der Grundverordnungbliebe die Möglichkeit bestehen, die Regelung individuell anzupassen.Einen ähnlichen Standpunkt nahm Michael Frieser, Hauptberichterstatter für denBeschäftigtendatenschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ein. EntscheidendeRahmenbedingungen für den Beschäftigtendatenschutz könne die EU-DSGVO vorgeben.Seine Kritik am aktuellen Entwurf: „Was uns umtreibt, ist der Unterschied im Abstraktionsniveau.“ Man müsse Regelungen finden, die effizient für Datenschutzbeauftragte umzusetzen sind.Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar,hielt ein Plädoyer für eine differenzierte Sichtweise auf den Gesetzesentwurf der EU-Kommission und stellte die Wichtigkeit der Datenschutzbeauftragten für Unternehmenheraus. „Datenschutzbeauftragte sind Teil des Managementprozesses, und deswegenmüssen sie gestärkt werden“, sagte Schaar. Die Datenschutzbeauftragten bildeten einewichtige Schnittstelle zwischen den Unternehmen, der Allgemeinheit und den Aufsichtsbehörden. Für eine Datenschutzverordnung sei es deshalb wichtig, einen hohenMindeststandard festzulegen. „Schlimmer als ein Scheitern des Entwurfes wäre eineVollharmonisierung auf niedrigerem Niveau, in der die Grundrechtsituation abgesenktwird“, stellte Schaar klar.„Die starke Resonanz auf die BvD-Datenschutztage und die deutlichen Statements der prominenten Redner haben gezeigt, wie wichtig die anstehende Entscheidung zur EU-

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