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web design 4u
Ronald Hirt
Max-Eyth-Strasse 235D – 72766 Reutlingen07121 531 5212ronald.hirt@web-design-4u.dewww.web-design-4u.de
Sicherer surfen
Einmal aus Versehen geklickt und schon ist der Computer verseucht. Um so einSzenario zu vermeiden, kann man sich selbst am Besten schützen indem man einigekleine Veränderungen in den Einstellungen des PC vornimmt. Seit die Hacker immer hinterlistigere Viren und Würmer kreieren, sind häufig die besten Anti-Virus-Programme machtlos. Besonders betroffen sind Windows-Systeme, der InternetExplorer und Mail-Client Programme wie Windows Mail und Outlook Express.
Scheunentor schliessen
Der beliebteste Angriffspunkt der Hacker ist das Benutzerkonto unter Windows XP.Besonders, wenn man als einziger Nutzer des PCs nur ein Administratorkontoeingerichtet hat, ist die Bedrohung besonders hoch. Gelingt es dem Hacker in Ihr System einzudringen während Sie mit Ihrem einzigen Benutzerkonto (demAdministrator) im Web surfen, ermöglichen Sie auch dem Eindringling administrativeRechte. Machen Sie sich die Mühe und richten für Ihren eigenen Gebrauchmindestens ein weiteres Benutzerkonto ein. Vergeben Sie ein kompliziertes Passwort(Buchstaben-Zahlen-Gemisch) und erlauben in diesem Konto auf keinen Fall dieRechte zur Installation von weiteren Programmen, schränken Sie möglichst alleRechte soweit ein, damit Sie gerade noch im Web surfen können. Beachten Sie bitte,dass die Benutzerkontenverwaltung unter Windows VISTA vollkommen andersstrukturiert ist als in Windows XP.
 
Update aktivieren
Wenn Windows ein Auto wäre, müsste es ständig ins Werk zurückgerufen werden weildie Radmuttern und das Bremspedal vergessen wurden. Updates enthalten aber nichtnur die vom Hersteller vergessenen funktionswichtigen Teile, sondern auchGegenmassnahmen zu den neuesten Erfindungen der Hacker. Im "Windows Update"also unbedingt die automatischen Updates aktivieren. Das gilt auch für Non-Windows-Programme wie Adobe Reader, Flash, Photoshop und Quicktime-Player usw.
Virenscanner installieren
Jedes Anti-Virus-Programm beinhaltet auch einen Virenscanner. Wenn Sie sichdas Geld für ein Anti-Virus-Programm sparen, obwohl das nichtempfehlenswert ist, sollten Sie mindestens einen kostenlosen Virenscanner benutzen. z.B.: Google bietet mit dem Google Updater den kostenlosen NortonSecurity Scan und den Spyware Doctor.
Dateisystem NTFS
Unter Windows gibt es verschiedene Dateisysteme für die Festplatte.Ältere Versionen von Windows XP sind mit dem System FAT32 formatiert.Diese Einstellung kann man jedoch auch nachträglich auf das NTFSDateisystem ändern. Empfehlenswert ist vorher eine vollständigeDatensicherung (Backup) durchzuführen! Danach öffnen Sie die Eingabe-Aufforderung unter »Start | Programme | Zubehör« und geben ein:»convert c: /fs:ntfs«
Benutzerkonto
Sobald die Festplatte nun mit NTFS formatiert wurde, erstellen Sie ein neues Administratorkonto und einweiteres eingeschränktes Benutzerkonto für sich selbst zum Surfen im Web. Bei der Nutzung des"eingeschränkten Benutzerkontos" kann immer wieder mal beim Versuch ein anderes Programm zu starten,eine Meldung erscheinen: "Ausführen als". In diesem Fall wechseln Sie einfach das Benutzerkonto zumAdministratorkonto.
 
Der Web Browser 
Bei den Hackern ist das Hauptangriffsziel der Windows Internet Explorer (IE) . Alsempfehlenswerte Alternative bietet sich der Mozilla Firefox . Damit sind Sie aber auch nichtvor unvorsichtigem Klicken geschützt. Sie sollten sich unbedingt im Firefox mit den »Extras« |»Einstellungen«, beschäftigen und zusätzlich sicherheitsrelevante Add-Ons (Erweiterungen)installieren. Firefox 3 (auf Windows) bezieht seine Sicherheitseinstellungen von IE, auch wennIE gar nicht genutzt wird!
Java und JavaScript (JScript)
Java ist u.A. eine kostenlose Non-Windows-Software, auf die Sie nichtverzichten können. Das so genannte Java Runtime Environment ist einProgrammpaket zur Ausführung vieler OpenSource-Programme wieOpenOffice, StarOffice usw. und wird auch zur Darstellung vonWebinhalten zwingend benötigt. JavaScript (JScript) hingegen ist einevöllig von Java unabhängige Programmiersprache, mit der erweiterteFunktionen von Webseiten gesteuert werden. Leider wird aber auch dieseProgrammiersprache zu übelster Täuschung missbraucht. IhreBrowsereinstellungen ermöglichen zwar die Ausführung von JavaScript zudeaktivieren, das ist aber eine sehr unpraktische Lösung, weil die meistenWebseiten ohne JavaScript überhaupt nicht funktionieren. Eine bessereLösung für den Firefox bietet das Add-On (Erweiterung)NoScript Es ermöglicht Ihnen bei jeder Webseite, die Sie zum ersten Mal besuchen,manuell eine Erlaubnis oder ein Verbot zur Ausführung von JavaScript zuerteilen. Beachten Sie bitte, dass z.B. Webseiten, auf denen Sie sich mitUsername und Password einloggen (Online Banking) ohne JavaScriptüberhaupt nicht funktionieren!
E-Mails
Um E-Mails zu nutzen, benötigen Sie
kein
Mail-Client-Programm wie OutlookExpress oder Thunderbird. Sie erhöhen die Sicherheit Ihres PCs erheblich, wennSie einen webbasierten E-Mail-Dienst, wie z.B. Google Mail benutzen. Es bestehtein wesentlicher Unterschied zwischen einem Mail-Client-Programm und einemMail-Dienst. Während ein Mail-Client-Programm jedes E-Mail als Datei auf der Festplatte Ihres Computers speichern muss, werden Ihnen beim E-Mail-Dienst dieE-Mails auf einer Webseite nur angezeigt. Die zu jedem E-Mail gehörende Dateiverbleibt auf dem Server des E-Mail-Dienstes! Eventuelle Viren oder Würmer befinden sich in den Anhängen von E-Mails. Bei der Nutzung eines E-Mail-Dienstes müssen Sie erst die Anhänge auf Ihren Computer herunterladen bevor ein Virus überhaupt erst aktiv werden kann. Also lassen Sie sich auf keinen Fallvon vertrauensunwürdigen E-Mails verführen irgendwo hinzuklicken!
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