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Presseinfo Q1 13.pdf

Presseinfo Q1 13.pdf

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[PDF] Pressemitteilung: Ergebnisse der IHK-Konjunkturumfrage für das 1. Quartal 2013 und Erwartungen für die Folgemonate
[http://www.pressebox.de?boxid=594650]
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05/07/2013

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Presseinformation
7. Mai 2013
Industrie- und Handelskammer MagdeburgAlter Markt 839104 Magdeburg
Ergebnisse der IHK-Konjunkturumfrage für das 1. Quartal 2013und Erwartungen für die Folgemonate
Die Industrie- und Handelskammer Magdeburg führt seit dem Frühjahr 1991 regelmäßig quar-talsweise Umfragen zur gegenwärtigen und zukünftig erwarteten wirtschaftlichen Entwicklungunter repräsentativ ausgewählten Mitgliedsunternehmen durch und wertet sie aus.Die wesentlichen Ergebnisse werden nachfolgend in der Zusammenfassung dargestellt.
GesamttendenzIndustrieBaugewerbeHandelGastgewerbeVerkehrsgewerbeDienstleister
Geschäftserwartungen mehrheitlich aufgehelltVorleistungs– und Investitionsgüterbereich beurteilen Lage noch verhal-ten, Umsatz– und Exporterwartungen aber im positiven BereichZuwächse bei Auftragseingängen bewirken Aufhellung der Geschäftser-wartungengedämpfte Geschäftslagebewertungen im Groß– und Einzelhandelbevorstehende Hauptsaison lässt Geschäftserwartungen steigenUmsätze rückläufig, Geschäftserwartungen aber verbessertpositives Bild sowohl bei Lage– als auch Erwartungswerten
 
 
Lage und Erwartungen insgesamt
Die zuletzt registrierten Aufwärts-tendenzen in der Wirtschaft desnördlichen Sachsen-Anhalt mani-festieren sich noch nicht als echterTrend – im 1. Quartal 2013 stag-niert die konjunkturelle Entwick-lung vorerst noch. In der Gesamt-betrachtung kühlt sich das Kon- junkturklima im Vergleich zum Vor-quartal leicht ab, es erreicht aktuelleinen Wert von 102 von 200 maxi-mal möglichen Punkten.Zwar hat das Dienstleistungsgewerbe seine angestammte Funktion als Stabilisator der Kon- junktur wieder eingenommen. Die zweite regionale Kernbranche, die Industrie, zeigt jedochgegenwärtig noch leichte konjunk-turelle Schwächen. Die Hoffnungauf einen zeitnahen Aufwärtstrendstützt sich vor allem auf die Ge-schäftserwartungen, die sich überalle Branchen mehrheitlich aufge-hellt haben. Die Investitions- unddie Beschäftigungspläne zeigensich vor allem in den BereichenBau, Verkehr und Dienstleistungenspürbar verbessert.
Lage und Erwartungen in den BranchenIndustrie
Die zum Jahresende 2012 registrierten verbesserten Geschäftsprognosen der Industrieun-ternehmen haben sich im 1. Quartal 2013 noch nicht in einer weiteren Aufhellung der Lage-bewertungen niedergeschlagen, im Gegenteil: die Industriekonjunktur stagniert nach wievor. Die Stimmungslage hat sich im Vergleich zum Vorquartal und insbesondere auch zumVorjahresquartal eingetrübt, der aktuelle Saldo der Lageeinschätzungen erreicht nur nocheinen Wert von +6 (Vorquartal: +33). Ursächlich für diese verhaltene Entwicklung sind dieBewertungen der Geschäftslage im Vorleistungs- und im Investitionsgüterbereich – hier sinddie Kapazitäten aktuell nicht ausgelastet. Insbesondere die Vorleistungsgüterindustrie ver-zeichnet noch rückläufige Umsätze. Erste Silberstreifen am Horizont werden jedoch bereitswieder sichtbar: der Saldo der Auftragseingänge hat in beiden genannten Teilbranchenspürbar angezogen: bei den Vorleistungsgüterproduzenten um 17 Punkte, bei den Investiti-onsgüterproduzenten um 20 Punkte. Im Konsumgüterbereich hält sich die gute Stimmung,die bereits im Vorquartal registriert wurde – die Umsatz- und Ertragslage wird hier von derMehrheit der Befragten positiv bewertet.
 
 
Die recht optimistischen Geschäftser-wartungen der Industrieunternehmenvom Jahresende 2012 werden zwaraktuell etwas nach unten korrigiert,bleiben aber in der Gesamtbetrach-tung leicht positiv. Die Umsatzerwar-tungen tendieren nach wie vor insPlus, auch die Exporterwartungen ha-ben sich mit einem Saldowert von ak-tuell +11 im positiven Bereich stabili-siert. Die Investitionsbereitschaft derIndustrieunternehmen bleibt zwarauch im 1. Quartal 2013 noch ver-gleichsweise verhalten, hier wird sich in absehbarer Zeit jedoch parallel zur konjunkturellenAufwärtsentwicklung mehr Dynamik entwickeln. Die Beschäftigungspläne tendieren im Saldonach +12 im Vorquartal aktuell minimal ins Minus (Saldowert: -1). Neben der noch gedämpftenKonjunktur sind ohne Zweifel auch strukturelle Engpässe am Arbeitsmarkt ursächlich für dieseEntwicklung.
Baugewerbe
Starke saisonale Effekte begründen die Stimmungslage im Baugewerbe. Der relativ mildenWitterung zum Jahresende 2012 folgte im 1. Quartal 2013 strenges Winterwetter – ein Hemm-nis für die Baukonjunktur. In der Tat bewerten die befragten Bauunternehmer ihre aktuelle Ge-schäftslage mehrheitlich negativ: 61 Prozent äußerten sich entsprechend, gleichermaßen ausdem Hoch- und dem Tiefbau. Dass dies nur eine Momentaufnahme sein wird, deutet die deut-lich verbesserte Auftragslage an: derSaldowert steigt hier im Vergleichzum Vorquartal um 41 Punkte! Zeit-gleich verschieben sich die Auftrags-reichweiten wieder stärker in den mit-tel- bis längerfristigen Bereich. Zumeinen müssen die witterungsbeding-ten Rückstände abgearbeitet werden,zum anderen kommen hier die be-reits im letzten Bericht angesproche-nen potenziellen Zuwächse im Woh-nungs- und perspektivisch im Wirt-schaftsbau zum Tragen.Angesichts der geschilderten Auftragsentwicklung ist es wenig überraschend, dass die Ge-schäftserwartungen der regionalen Baubranche sich deutlich aufhellen: mit einem Saldowertvon +21 tendieren sie deutlich in den positiven Bereich. Analog haben die Investitions- und dieBeschäftigungspläne spürbar angezogen - insbesondere letztere erreichen im Saldo mit +14einen ausgezeichneten Wert.

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