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04 Des Wahnsinns ette Beute06 Die Gunst des Bleichmittels08 Fotostrecke: Streetart 24 Feuchtwarmes Schwitzen ür das Wohlbenden24 Die 7 odsünden in der Sauna25 Saunatipps ür Anänger28 aelberg und Cape Flats29 Ivanka’s Reisetipps Kapstadt31 Karibu! Wilkommen!31 Welt der Wunder32 Presenting AEGEE / European Students’ Forum34 Lima - Stadt der Gegensätze38 Bandportrait40 Sprachkunst42 Viva Colonia43 Skurril geht’s zu im blauen Zelt46 Klettern48 10. anztheaterwoche an der SpoHo52 Did change happen? 
FeinsinnLebensechtZeitGeistFernsichtKörper KulturInhaltStaatskunst
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 „So ein Quatsch, Lukas nimmt es daür umsoernster, „Ich glaub immer noch, der trainiert  ür irgendwas und muss da eine genaue Zeit oder Strecke einhalten.“  „Völlig bescheuert ist der“, mischt sichHendrik kopschüttelnd ein. „Oder es ist was Religiöses“ ängt Jan wieder an, „Jede Runde ist ein Gebet, so eine Art Fitness-Buddhismus.“  „Seine Synapsen schießen quer. Das ist so einBankenheini, dem in letzter Zeit dieSicherungen durchgebrannt sind. Völlig Gaga.“ Für Hendrik ist der Fall klar. „Ach komm, du kannst doch niemanden ür verrückt erklären, nur weil er im Kreis ährt“  protestiert Lukas. „Klar kann ich das. Tut mir ja leid, aber es gibt keinen vernünfigen Grund stundenlang im Kreis zu ahren.meins
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FernSichtInhalt
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 Johanna Regenhard 
DesWahnsinns ette Beute
Deine Traumfrau:Eigentlich ist sie der liebste, klüg-ste Mensch der Welt. Innerhalbkürzester Zeit hat sich aber allesverändert. Brüllend reißt die Suchtihr Maul auf und zeigt ihre häss-liche Fratze. In deinem Traumster-nenhimmel klafft jetzt ein riesigesLoch, dessen Ränder sekündlichweiter auseinander driften. Du ver-suchst, es nicht zu sehen. Du ver-wendest all deine Energie darauf,es weiterhin nicht wahrzunehmen.Verbissen und mit vor Anspan-nung zitternden Muskeln lächelstdu dein Lächeln. Du inszenierst dirdeine Wirklichkeit so, wie du siehaben willst. Wehe, jemand willsie schlecht reden. Die anderensind allesamt dreckige Lügner, diedir dein Glück nicht gönnen.Manchmal denkst du dir auch: Ach, der eine Riss, das kannmeinem Himmel nichts anhaben.Das gleiche denkst du beim näch-sten Mal und dann wieder. Danachnoch mal. Du sagst dir: wenn mitihr wirklich etwas Schlimmes pas-siert, werde ich schon am rich-tigen Ort sein; ich werde mich da-rum kümmern. Das beruhigt dicherst mal wieder. Du merkst lang-sam, dass du dich nicht mehr freifühlst. Ständig gibt es irgendetwaszu tun und du kannst keine Minu-te ruhen, ehe du dich nicht darumgekümmert hast.Trotzdem wirst du nie fertig. Duverstehst nicht, was passiert.Du strengst dich mehr an, alsdu es jemals für möglich gehal-ten hättest. Deine Bemühungenscheinen immer nur das Gegenteilzu bewirken. Eines Tages hat siedann die Schwelle überschritten.Sie ist ihm einfach so vor seinen Augen entglitten. Er steht alleineda, mit sich. Er erkennt sich abernicht wieder.Zu einem glücklichen Umstand gehörte,dass sie sich kennen gelernt hatten.Es schien perfekt, sie waren verliebt;es sollte für immer sein.
Foto:
©
Maiko Henning 
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FeinsinnFeinsinn
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