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Eine Konferenz von Experten in Washington bestätigt die Komplizenschaft der Elemente der Polisario mit der Organisation der AQIM

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05/24/2013

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Eine Konferenz von Experten in Washington bestätigt dieKomplizenschaft der Elemente der Polisario mit der Organisation derAQIM
Amerikanische und internationale Experten versicherten am Mittwoch in einerKonferenz in Washington die Komplizenschaft der Elemente der Polisario mit derOrganisation der AQIM, die darauf abzielt, die Stabilität der Region des Sahel undder Sahara anzutasten, die „ein Keim der Instabilität“ geworden ist.Diese Konferenz fand im Sitz der amerikanischen Denkfabrik „CarnegieEndowment for International Peace“ statt und kennzeichnete sich durch dieVorstellung des neuen Werks „die gefahrsvollen Wüsten: die Instabilität in derSahara“, das diese amerikanische Denkfabrik veröffentlicht hat und das FredericWehrey und Anouar Boukhars, die Experten in den Angelegenheiten der RegionNordafrikas und der Fragen der Sicherheit, unterzeichnet haben.In einer Anrede zu diesem Anlass stellte Christophe Boutin, der französischeExperte und Professor an der Universität Caen, fest, dass zahlreiche französischeund internationale Medien vor kurzem die Komplizenschaft der Kämpfer derPolisario im bewaffneten Konflikt in Mali behandelt haben, sodass dieseseparatistischen Elemente die islamistischen Gruppen der AQIM im Norden Malisunterstützt haben.Boutin hob hervor, dass die Elemente der Polisario im schwarzen Handel mit allseinen Formen in der Region des Sahel und der Sahara hineinverwickelt sind,versichernd, dass die Lager von Tinduf, die keine Hoffnung für eine bessereZukunft r die sahrawische Jugend tragen, ein fruchtbarer Raum r dieRekrutierung der Kämpfer seitens der Organisation der AQIM geworden sind.Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Warnungen der Gruppe derFreunde der Sahara und des Generalsekrers der Vereinten Nationenbezugnehmend auf die Auswirkung der finanziellen Krise auf die Sicherheit in derRegion und auf die Infiltrierung durch die terroristischen Gruppen der Lager von Tinduf, eine Sache, die die Sicherheit der Mitglieder der MINURSO gefährdet.Boutin sagte: „Wir können nur mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationeneinverstanden sein, der versicherte, dass die Instabilität in der Region uns dazuzwingt, zu einer unverzüglichen und definitiven Schlichtung des Sahara-Konfliktzu gelangen“, „die zentrale Rolle Marokkos und seinen Leadership im Schutz desFriedens und der regionalen Stabilität“ hervorhebend.Seinerseits versicherte Rudolph Atallah, Mitglied des Zentrums Michael Ansari fürAfrika der amerikanischen Denkfabrik "Atlantic Council", die Komplizenschaft derElemente der Polisario in den bewaffneten Kämpfen in Mali, insbesondere in derKontrolle der Stadt Tumbuktu durch die islamistischen Gruppen, darunter durchdie Gruppe Ansar Eddine, die r die Zersrung der historischen Sites deskulturellen und religiösen Erbes Malis in dieser mythischen Stadt verantwortlichist.
 
Atallah warnte auch in einer Intervention vor der Kommission für auswärtigeAngelegenheiten der unteren Kammer des amerikanischen Kongresses vor derKomplizenschaft der Elemente der Polisario und der terroristischenOrganisationen, die in einem geographischen Dreieck in Algerien, Mauretanienund Mali aktiv sind.Er sagte: „in einer instabilen Region angesichts der Gefahren der terroristischenGruppen der AQIM und der verbrecherischen Organisationen im schwarzenHandel mit Drogen und Menschen ist Marokko „ein Muster der Reformen, desFortschritts und der Bekämpfung des Terrorismus“.Und in diesem neuen Werk warnten Frederic Wehrey und Anouar Boukhars vorder breiträumigen Hineinverwickelung der Organisation der AQIM und ihrerAlliierten in den terroristischen Aktivitäten und im schwarzen Handel mit allseinen Formen in der Region des Sahels und der Sahara, darunter in Libyen, Mali,Mauretanien und in den Lagern von Tinduf, im Südwesten Algeriens, die sie alsPulverfass qualifiziert haben.Die Verfasser dieses Werks versicherten, dass „die Länder der Region, zu demZeitpunkt, wo sich das Interesse der internationalen Gemeinschaft auf diegefährlichen Ereignisse in Tunesien, Ägypten und Libyen im Rahmen desArabischen Frühlings konzentrierte, Verwandlungen durchlaufen sind, die dieregionale Sicherheit beeinflusst haben“.Sie fügten hinzu, dass die Länder der Region des Sahel und der Sahara trotz„ihrer Ignorierung“ durch die Entscheidungs-und Meinungsträger „die Quittungder schlechten Verwaltung, der schlechten Regierungsführung, der Korruptionund der Armut im Kontext der ethnischen und sozialen Zerlotterungen bezahlthaben, eine Sache, die sich freien Raum für die Verbreitung des übernationalenVerbrechens und des islamischen Radikalismus verschafft hat“.Das Werk stellte fest, dass die terroristischen Anschläge auf den amerikanischenBotschafter in Libyen, Chris Stevens, und die milirische fransischeIntervention in Mali, sowie die Operation der Geiselnahme in Ain Amenas imSüden Algeriens, Beweis für die Entstehung einer neuen Front der Bekämpfungder Organisation der AQIM sind, die Einige als „Bogen der Instabilität qualifizierthaben, der sich geographisch von der Sahara über Somalia und Nordafrika bisSinaï ausdehnt“.Das Werk wies darauf hin, dass die Organisation der AQIM in Nordafrika „vomZustand der Frustration und der Hoffnungslosigkeit der Jugendlichen der Lagervon Tinduf wie auch in Mali, Libyen, Niger, Mauretanien und Algerien profitiert“,erachtend, dass dies die Stabilität und die Sicherheit in der Region unterminiert.In einem Kapitel über die Sahara-Frage versicherte Anouar Boukhars, dass „dieNichtbeilegung dieses Konflikts sich negativ auf die Sicherheit der Regionauswirken wird, insbesondere in den Lagern von Tinduf, die ein fruchtbarer Raumfür den illegitimen Handel mit Drogen und Waffen geworden sind“.

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