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ERFAHRUNGEN AUS DER TIERARZTPRAXIS
Krankheitsursache: Elektromagnetische Hochfrequenzendurch hauseigene Telefonanlagen und Hausnetzwerke
Können elektromagnetische Hochfrequenzen sobelastend sein, dass sie für unsere Haustiere undfür uns selbst eine Krankheitsursache darstellen?
Elektromagnetische Hochfrequenzen werden vonschnurlosen Telefonen (DECT) und kabellosen Inter-net- und Computervernetzungen (WLAN) erzeugt. Mitwenigen Ausnahmen produzieren die DECT-Telefoneden hier beschriebenen Elektrosmog pausenlos, ver-breiten ihn Tag und Nacht pausenlos in die ganzeWohnung, in jede Ecke und darüber hinaus, auchwenn nicht telefoniert wird oder wenn der Hörer auf der Station liegt. WLAN Access Points (Router) sen-den ihre Impulse, solange sie am Strom angeschlos-sen sind.Zur Information: DECT-Telefone (Digital EnhancedCordless Telecommunication) arbeiten im Frequenz-bereich von 1880 bis 1900 Megahertz, die WLAN-Computervernetzungen (Wireless Local Area Net-work) zwischen 2400 und 2483 Megahertz undallmählich auch auf 5150-5350 und 5470-5725 MHz.Auf diesen Trägerfrequenzen werden die Informatio-nen pulsförmig mit einer Frequenz von 100 Hertz(DECT) bzw. 10 Hertz (WLAN Standby) ausgesandt.Schnurlose Telefone haben im Freien eine Reichweitebis zu 300 Metern und werden auch in kleinsten Woh-nungen gebraucht, was dort (nach eigenen Messun-gen) zu elektrischen Feldstärken von 0,4 bis 0,6 Voltpro Meter (V/m) führt. Gemäss baubiologischen Richt-werten (baubiologische Messtechnik SBM-2003)entstehen für Menschen schon bei Werten von 0,04bis 0,2 V/m starke Anomalien, bei Werten über 0,2V/m extreme Anomalien. Die elektromagnetischenFelder und Strahlungen stellen heute eine destärksten und verbreitetsten Umweltnoxen dar. Hochfrequenzen werden ebenfalls vom Mobilfunk(Natelantennen, Handy) in vier Frequenzbereichenzwischen 880 und 1880 Megaherz produziert, stehenaber hier nicht zur Diskussion.Das Problem ist weniger die momentane Belastungals die Kumulation über einen längeren Zeitraum. Daserklärt auch, warum man meistens keinen Zusam-menhang zwischen bestimmten, aktuellen Beschwer-den und der ursprünglichen Anschaffung dieser Tech-nologie herstellt. Viele Beschwerden erscheinenschleichend und sind nicht sofort wahrnehmbar. Istdie unbemerkte Stauung schon recht fortgeschrittenund tief, können auch akute Leiden aufs Mal wie ausden Nichts heraus entstehen.
In der breiten Öffentlichkeit ist das Langzeitrisikosolcher hochfrequenter Funktechnologien nochwenig bekannt oder wird oft verharmlost. Vielemeinen, dass vor allem das Handy schädlich ist.
In meiner Praxis behandle ich Tiere mit Schulmedizinund Akupunktur. Es geht mir prinzipiell darum, einegenaue Diagnose zu stellen, die Ursache für eineKrankheit zu suchen, damit die Therapie genau ange-setzt werden kann. Eine rein symptomatische Be-handlung kann die Ursache nicht eliminieren, kannaber vorübergehend helfen. Im Rahmen der Therapiesollte jedoch die rasche Entfernung der störenden Ur-sache oberste Priorität haben.Die Akupunktur gibt dem Therapeuten zusätzlicheHilfsmittel, um Belastungen und Störfaktoren präzisausfindig zu machen, denn Akupunkturpunkte sindnicht nur Therapiepunkte, sondern auch Punkte, dieprimär eine genaue Diagnose ermöglichen. So reagie-ren spezifische Akupunkturpunkte bei ganz besonde-ren Mangelzuständen und andere bei Belastungendurch Blutstauungen, Schleimblockaden, Umweltgifteusw.
Therapiehindernis:
Viele richtig angesetzte Thera-pien bringen bekanntlich nur kurzfristigen Erfolg. Indiesem Fall konnte die wahre Krankheitsursache nichtbehoben werden; es wurde nur rein symptomatischbehandelt, und wir haben es hier mit einem so-genannten Therapiehindernis zu tun. In der Akupunk-tur gibt es Methoden, solche Therapiehindernisseausfindig zu machen und zu beseitigen.
Folgende Beispiele machen es deutlich: Elektro-magnetische Hochfrequenzen können mal eigent-liche Krankheitsursache, mal Therapiehindernissein.
ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZENALS EIGENTLICHE KRANKHEITSURSACHE
Hund
mit Lahmheit an den Vorderläufen und deHinterhand seit 6 Monaten. Bei der Akupunkturdia-gnose traten die typischen, spezifischen Akupunktur-punkte auf, die auf eine Belastung oder eine Sensibi-lität auf hochfrequenten Elektrosmog hinwiesen.Keine Lahmheit mehr nach dem Entfernen desschnurlosen Telefons, das den Hund, sichtbar anhandder typischen Störpunkte, "aufgeladen" hatte, undnach begleitender Akupunkturbehandlung. Rückfall,als der Hund für die Ferien zu einer Familie kam, dieChristian Métraux, Tierarztpraxis, CH-3084 Wabern / Oktober 2007 1
 
ein schnurloses Telefon in der Wohnung hatte. Spon-tane Heilung 3 Tage nach Rückkehr ins nun störungs-freie Zuhause.
Besitzerin des Hundes:
Kopfschmerzen und starke Gelenkschmerzen (Ellenbogen, Schul-tergelenk und Finger) seit 7 Jahren. Der Haus-arzt, der vor 4 Jahren das erste Mal deswegenaufgesucht wurde, meinte, die Beschwerdenseien als klassische Altersarthrose zu verstehenund verschrieb Medikamente mit wenig Erfolg.Ein Naturarzt verschrieb Trinkkuren gegen denKopfschmerz mit genau sowenig Erfolg. OhneDECT-Telefon verschwanden bei dieser Frau die meisten Beschwerden nach 2 Monaten voll-ständig, nur die Kopfschmerzen sind ab und zu noch andeutungsweise da.
Katze
mit chronischen Lendenschmerzen, die dasLaufen erschwerten und das Hochspringen auf Stühleverunmöglichten. Schmerzmittel, klassische Akupunk-tur brachten keinen Erfolg. Schon bald kam mir der Verdacht auf Belastung mit Elektrosmog, aber die Be-sitzer zögerten mit dem Entfernen des Telefonappa-rates. Da weitere Behandlungen zu keinem Erfolgführten, wurde endlich nach anderthalb Jahren dasTelefon entfernt, die Lendenmuskeln entspanntensich, und die Katze konnte bald wieder auf die Stühlespringen.ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZENALS THERAPIEHINDERNIS
Pferd:
Chronische Lahmheit vom rechten Sprungge-lenk ausgehend. Klassische Akupunktur brachte nachden vier Besuchen jeweils guten, aber nur vorüberge-henden Erfolg. Auf den Röntgenbildern war keine Ar-throse sichtbar. Bei jeder Sitzung waren aber immer wieder die gleichen, typischen Akupunkturpunktegestört, die meiner Erfahrung nach für eine Belastungmit hochfrequentem Elektrosmog sprechen. Erst alsdas DECT-Telefon im Haus entfernt wurde, klangendie Beschwerden beim Pferd innert wenigen Tagenohne jegliche weitere Therapie ab. Das ereignete sichvor anderthalb Jahren. Seitdem hat es keinen Rück-fall mehr gegeben.
Die Besitzerin des Pferdes
hatte das DECT-Te-lefon seit 2 Jahren. Ein Jahr nach der Anschaf-fung fingen bei ihr starke Oberkieferschmerzenunter dem rechten Auge an. Zahnarzt, Augen-arzt, Akupunktur und Wechsel der Brillengläser brachten keinen Erfolg und keine Lösung. Nachdem Entfernen des DECT-Telefons – sozusagendem Pferde zuliebe – klangen die fast unerträg-lich gewordenen Schmerzen bei der Besitzerinnach 2 Tagen progressiv ab, um vollständig zu verschwinden. Der Zusammenhang mit demschnurlosen Telefon wurde erst dann klar.
ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZENSTÖREN DIE DRÜSENFUNKTION
Junger Hund
mit chronischem Durchfall. Verschie-dene Therapien, Bekämpfung von Darmparasitenbrachten keinen Erfolg. Die eingeschickte Blutprobezeigte eine deutliche Hypothyreose. Der Durchfall ver-schwand mit Hormontabletten (L-Thyroxinum). Wei-tere Beschwerden und die typischen Reaktionen anden Akupunkturpunkten führten dazu, das schnurloseTelefon versuchsweise zu entfernen. Der Hund wurdegesund. Nach Absetzen der Hormontherapie bestä-tigten zwei weitere Blutproben im Abstand von 14 Mo-naten, dass die Schilddrüse wieder richtig arbeitete.Das DECT-Telefon wurde nie wieder eingesteckt, der Durchfall ist nie wieder aufgetreten.
Katze
mit starkem Haarausfall. Hormontherapie (Me-goestrol-Azetat) half, führte aber zu Fresssucht undObesität. Drei Monate nach Absetzen der Hormoneund Entfernen der DECT-Anlage war die Katze wieder gesund und hatte ein glänzendes Fell.ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZENFÜHREN AUCH ZU AKUTEN, PLÖTZLICHENBESCHWERDEN
Pferd
: Akute, plötzliche und schmerzhafte Schwellungim rechten Hüftbereich. NPZ Tierarzt stellt keine klareDiagnose und findet keine Erklärung. Nach 3 Wochenunverändertem Zustand wird das Pferd zum Metzgenbestimmt. Letzte Massnahme, da typische Akupunk-turmerkmale vorhanden: Entfernen des DECT-Tele-fons und Entladung vom Elekrosmog über Akupunk-turpunkte – rascher und dauerhafter Erfolg. Das Pferdarbeitet wieder ganz normal und wird zu Ausstellun-gen geführt.
Meerschweinchen
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Akute Lähmung der Hinterhand.Lebte im Zimmer mit der DECT-Sendestation. Entla-dung mittels Akupunktur führte schon in der Praxis zur sofortigen Besserung. Kein Rückfall, seitdem die Be-sitzer am gleichen Tag ihr klassisches Schnurtelefonwieder installiert haben.
Grosser Mischling
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Akute Hinterhandlähmung undAusschlag. Diagnose: Starke Elektrosmogbelastung.Seit 3 Wochen hat der Tierbesitzer zusätzlich zumDECT-Telefon ein WLAN, einen schnurlosen Compu-teranschluss. Sofortige Besserung nach Akupunktur-Entladung und Entfernen der beiden Störquellen.ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZENFÜHREN ZU UNHEILBAREN HAUT- UNDAUGENKRANKHEITEN
Katze
: Ein Jahr beim Tierarzt wegen einer Hautkrank-heit am äusseren Ohr. Viele Salben und Therapie blie-ben erfolglos. Wenige Tage nach dem Entfernen desDECT-Telefons fing die Hautwunde an zu heilen, umdann vollständig zu genesen. Die zweite Katze istausserdem seither deutlich weniger aggressiv.Christian Métraux, Tierarztpraxis, CH-3084 Wabern / Oktober 2007 2
 
ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZENSTÖREN EINEN GANZEN BETRIEB
Pferdestall
:
 
Chronischer Durchfall seit Jahren bei ei-nem Grossteil der Tiere. Futteränderungen, Parasiten-kontrollen, Trinkwasseruntersuchungen, Therapieneinzelner Tiere blieben erfolglos. Als an den Pferdenimmer die gleichen gestörten und typischen Akupunk-turpunkte eine Elektrosmog-Belastung andeuteten,wurden die verschiedenen DECT-Telefone entfernt.Dies brachte endlich den erwünschten therapeu-tischen Erfolg.
Drei Katzen und ein Hund
im Besitz einer älterenDame waren Jahre lang immer mehr oder weniger krank, bis das schnurlose DECT-Telefon aus dekleinen Wohnung entfernt wurde.ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZENFÜHREN ZU REIZBARKEIT UND VERHALTENS-STÖRUNGEN
Streit unter Katzen und Schlaflosigkeit der Besit-zer 
: Auf die Frage, warum die zwei Hauskatzen soviel streiten, gab ich als mögliche Ursache das DECT-Telefon an. Nach dem Ausschalten des Apparateswurde das Verhalten der Katzen nach Aussage der Besitzerin rasch "viel, viel besser", und ausserdemkonnte ihr Mann seit dieser ersten Nacht wieder rich-tig schlafen. Das DECT-Telefon war im Nachbarzim-mer, ca. 6 Meter vom Ehebett entfernt und wirktetrotzdem belastend auf den Schlafenden.
Katze
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Chronisches Harnmarkieren an verschiedenenPlätzen in der Wohnung. Ein Jahr lang wurde mit demFeliway-Beruhigungspheromon-Zerstäuber versucht,die scheinbar gestresste Katze auszugleichen, waszwischendurch das Markieren auch kurzfristigstoppte. In dieser Zeit kaufte der Besitzer bei mir im-mer neue Pheromon-Ersatzdosen. Seit einem Jahr hat der Besitzer das DECT-Telefon entfernt. Seitdemmarkiert die Katze nicht mehr, der Zerstäuber ist nichtmehr tig, da der Auslöser des Stress entferntwurde.ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZENVERSTÄRKEN KONSTITUTIONELLESCHWACHSTELLENELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZENFÜHREN ZU BESCHWERDEN IN EINERNACHBARWOHNUNG OHNE SCHNURLOSEEINRICHTUNGEN
Hund
lebt in einem Wohnblock und muss immer wie-der notfallmässig wegen Unwohlsein, völligem Appe-titverlust, steifem Laufen und anderen klinischunerklärlichen Symptomen in meine Tierarztpraxiskommen. Die Diagnose lautet: angestauter Elektro-smog. Sobald der Hund entladen ist, verschwindenalle Störungen wie auf einem Schlag. Der Besitzer,ein älterer Mann, betreibt selbst kein schnurlosesTelefon.Zwei weitere beeindruckende Fälle (Chronische Aller-gie; Kiefergelenksschmerzen): Beide Male kam es zur sofortigen Besserung nach dem gezieltem Entladenvom Elektrosmog über die entsprechenden Akupunk-turpunkte.ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZENERHÖHEN DEN BEDARF AN OMEGA-6- UNDOMEGA-3-FETTSÄURENDer Mangel an diesen Fettsäuren begünstigt die beiHunden bekannt gewordene Gehirndegeneration undverschiedene Hautkrankheiten.ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZENBELASTEN IMMER WIEDER DIE GLEICHENAKUPUNKTUR-MERIDIANENach meiner Beobachtung reagieren der Gallenbla-senmeridian und der Dünndarmmeridian immer alserste – mit Spannung und Anstauung – auf die Belas-tung mit hochfrequentem Elektrosmog. Für mich gel-ten sie deshalb als Signatur dieser Störung. Dies istdiagnostisch und therapeutisch äusserst interessant.Der Gallenblasenmeridian zeigt eine allgemeineStauungssymptomatik an (Blut und Qi), der Dünn-darmmeridian gibt uns den Hinweis auf eine Akkumu-lation von innerer Hitze und Nervosität. Die Patiententragen die Belastung in ihrem Organismus, in ihremGewebe, und sie kommen damit in die Praxis, sogar wenn sie schon länger von der Störzone weg sind.Das bedeutet, dass der einmal eingeflossene Elek-trosmog lange Zeit braucht, um vom Organismus ab-gebaut zu werden, falls dies überhaupt möglich ist.Wenn Beschwerden nach wiederholten Therapien mitAkupunktur nach einer Zeit immer wieder auftreten,und die beiden erwähnten Meridiane jedes Mal wieder "gestaut" sind, die typischen Punkte wieder "reagie-ren", ist es für mich ein sicheres Zeichen, dass ich dieDiagnose einer Belastung mit Elektrosmog ins Augefassen muss. Der nächste Schritt ist demnach dasEntfernen der Störquelle und die weitere Beobach-tung des Patienten. Klingen die Beschwerden pro-gressiv ab oder treten nach gezielter Entladung über Akupunkturpunkte nicht mehr auf, sind logischerweiseder Fall und die Ursache geklärt.REAGIERENDie zuständigen Behörden sollten rasch informativeMassnahmen ergreifen. Die Ärzte sehen selten denBezug zum Elektrosmog und kümmern sich – nachbestem Wissen und Gewissen – nur um die verschie-denen Symptome ihrer Patienten.Wissenschafliche Beweise werden noch lange auf sich warten lassen, weil Krankheitsursachen oft viel-Christian Métraux, Tierarztpraxis, CH-3084 Wabern / Oktober 2007 3

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