Zahlen 2007
Ständige WohnbevölkerungAm Jahresende (in 1'000) 7593.5Bevölkerungswachstum (in %) 1.1Bevölkerung zum Zeitpunkt t1 =Bevölkerung zum Zeitpunkt t0 + (Zahl der Geburten – Zahl der Todesfälle +Einwanderung – Auswanderung) zwischent0 und t1
Geburtenrate
berechnet sich aus der Zahl der Lebendgeborenen in einem Jahr pro TausendMenscheneiner Region oder eines StaatesDie Zahl der Todesfälle in einem Jahr pro TausendMenschen einer Region....=
Sterberate
Räumliche Bevölkerungsbewegungen werden alsWanderung oder als
Migration
bezeichnet.
Die Hauptursache des vom
Mensch verursachten zusätzlichen Treibhauseffekts
liegt inder Freisetzung von
Kohlendioxid
(CO
2
). Daher nachfolgendes einiges Wissenswerteszum
CO
2
-Kreislauf der Erde
.
Der CO
2
-Kreislauf der Erde
Pflanzen gewinnen Energie,indem sie mit Hilfe von Sonnenlicht
Kohlendioxid
in Kohlenstoff und Sauerstoff umwandeln (dieser Vorgang wird
Photosynthese
genannt). Der Kohlenstoff wird von denPflanzen zum Wachstum benötigt. Bei der Verrottung wird dieses CO
2
wieder in dieAtmosphäre freigesetzt, so entsteht ein
natürlicher Kreislauf
. Der
Mensch
setzthauptsächlich durch
Verbrennung fossiler Energieträger
, also Kohle, Erdgas und Erdöl,große Mengen an Kohlendioxid in die Erdatmosphäre frei. Dieses CO
2
wurde durch diePhotosynthese der Pflanzen im Lauf der Millionen Jahre der Atmosphäre entzogen. Dieabgestorbenen Pflanzen wurden von Erdschichten überlagert und zu
Kohle, Erdgas undErdöl
umgewandelt. Durch Verbrennung dieser Stoffe wandelt der
Mensch
Kohlenstoff und Sauerstoff wieder in CO
2
um. Aber auch durch die Abrodung von Wäldern,insbesondere der
Brandrodung der Regenwälder
, werden große Mengen an gebundenemKohlendioxid "künstlich" freigesetzt. Das
zusätzlich vom Menschen freigesetzte CO
2
befindet sich nun gasförmig in der Atmosphäre. Der natürliche
Treibhauseffekt
wirddadurch verstärkt. Es entsteht eine
weitere
Erwärmung der Erdoberfläche
.
Treibhausgase (zum Beispiel Wasserdampf, Kohlendioxid, ...) undWolken lassen einen großen Teil der von der Sonne kommendenkurzwelligeren Strahlung durchdringen.Was auf die Erdoberfläche
gelangt,wird teilweise wieder als Wärmestrahlung (Infrarot)abgegeben.Treibhausgase und Wolken nehmen die langwellige(Infrarot-) Ausstrahlung der Erdoberfläche und von Wolken auf undstrahlen sie als atmosphärische Gegenstrahlung in alle Richtungen ab,
also einen Teil zum Erdboden zurück und einen Teil ins Weltall hinaus. Nur im Bereich der infraroten Strahlung kann die Sonnen-energie dieErdatmosphäre wieder verlassen. In anderen Wellen-längenbereichen istdie Erdatmosphäre beinahe undurch-lässig.Zwischen Erdoberfläche undTroposphäre (untere Atmosphäre bis etwa 10-16 km Höhe) wird alsoWärme in Form von Infrarot-strahlung durch Treibhausgase undWolken eingefangen – es entsteht der "natürliche Treibhauseffekt".Imnatürlichen Gleichgewichts-zustand gibt die Erde genau so viel Energiein den Weltraum ab wie sie von der Sonne erhält. Ohne den natürlich
Kohlendioxid entsteht nicht nur beimVerbrennen fossiler Brennstoffe. Weltmeereliefern eine Menge CO2, und auch Pflanzen,Bakterien und andere Lebewesen produzierendasKlimagas,ein Endprodukt sämtlicher
AtmungsprozesseDurch den massiv angestiegenen Verbrauchfossiler Energie (v.a. Kohle und Erdöl) und dieIntensivierung der Landwirtschaft wird dieZusammensetzung der Atmosphäre seit dem 19.JH durch den Menschen messbar beeinflusst.
Kohlendioxid
(CO2),
Methan
(CH4) undweitere Gase bewirken den so genanntenTreibhauseffekt. Zudem: Ozon (O3),Kohlenmonoxid (CO) Stickoxide (NO, NO2)und Staubpartikel.Von einem Südföhn ist die Rede, wenn feuchteLuft aus dem Mittelmeerraum zu den Alpenfliesst, bzw. von einem Nordföhn, wenn feuchtePolarluft aus Nordwesten gegen die Alpengesteuert wird, auf der Nordseite zu einer Staulage führt und als Nordföhn in die Tessiner Täler einbricht. (siehe auch Skizze auf Blatt) Esregnet und ist kalt auf der einen Seite einesGebirges, warm, trocken und windig dagegenauf der anderen Seite.
Der Südost- und der Nordost-Passat bewegen dieWassermassen des Süd- und des Nordäquatorialstromes inden Golf von Mexiko. Dort werden sie stark aufgewärmt. Siefliessen in den Atlantik und werden von der Westwinddriftder gemässigten Breiten gegen Nordeuropa geführt. Der Golfstrom sorgt somit für einen gewaltigen Energietransportund beeinflusst in starkem Ausmass das Klima in Europa.Ohne Golfstrom wäre es nicht möglich, dass in GB Palmengedeihen könnten.
Kander- (18. JH), Rhone-, Rhein-,Ticino- und die Linthkorrektion (19.JH) zählen vor allem zu den grossenKorrektionen.
Ausgedehnte Sumpfgebiete in den Schwemmebenen der Flüsse wurden immer wieder zu Seuchenherden und stelltenein Gesundheitsrisiko für Menschen und Tiere dar.
zuerst entsumpft und dann mittels Drainage(Entwässerung) für die Bewirtschaftung urbar gemacht.
Zusammenfassung von nebeneinander liegendenGrundstücken wird auch als Melioration bezeichnet.
Durch die Begradigung von Flüssen konnte eine höhereFliessgeschwindigkeit und damit eine höhereGeschiebetransportkapazität erreicht werden. Das Geschiebewird zudem in einem natürlichen Becken abgelagert.
Durch die Versiegelung des Bodens durchVerkehrswege oder Siedlungsflächen fliesst mehr Wasser direkt via Kanalisation in die Flüsse ab.Landwirtschaftliche Nutzfläche wurde auf Kosten der ehemaligen Flusslandschaften ausgedehnt. Dabei hatwurde den Fliessgewässern immer mehr Platzabgerungen indem sie kanalisiert und begradigtwurden.
Dauerregen
(durch die grosse Vorbefeuchtung/Sättigung kann der Boden bei weiteren Niederschlägen kaum mehr Wasser aufnehmen)
Starkniederschläge
in Form von heftigen Gewittern können dann denAbfluss eines Fliessgewässers rasch und stark ansteigen lassen
Hohe Temperaturen
können zusätzlich dazu führen, dass die Nullgradgrenze weit nach oben verschoben wird und die
Schneeschmelze
auch in hochgelegenen Regionen einsetzt oder dassder gesamte Niederschlag in form von Regen und nicht als Schnee auf das Einzugsgebiet niedergeht und dadurch sofort abfliesst
Lehmige
oder
felsige
Böden
könnnen kaum oder gar kein Niederschlagswasser aufnehmen
Das Wasser, das als Niederschlag in einEinzugsgebiet hineinkommt, fliesst entweder aus demGebiet ab, verdunstet noch im Einzugsgebiet oder wird kurz- bis langfristig in Form von
Schnee
,
Eis
oder
Boden
- und
Grundwasser
gespeichert.Die Bergregionen können dank der WassernutzungKapital aus dem Wasser schlagen(z.B. durchWasserzinsen für die Nutzung der Wasserkraft oder als Trink- und Mineralwasser)
Evaporation
– verdunstetes Wasser durch Sonnenenergie ausMeeren, Flüssen, Seen und Erdoberfläche
Transpiration
– verdunstetes Wasser von Tieren, Pflanzenund Menschen
Evapotranspiration
– beides Prozesse zusammenWasserdampf steigt auf und durch Kondensation bilden sichWolken, die vom Wind weitertransportiert werden.Schliesslich fällt der Niederschlag als Regen, Schnee oder Hagel auf die Erde.
Die Flüsse Rhone, Rhein, Inn und Ticinoentwässern in vier Himmelsrichtungen(Westschweiz – Rhone RichtungMittelmeer, Nordsee – Rhein, Donau undins Schwarze Meer – Inn, AdriatischeMeer – Ticino & Adige)
Rendzina
(Jura; da kalkhaltig, Durch dieKohlensäureverwitterung wird der Kalk mit demSickerwasser weggeführt
Bodensubstanz besteh aus nochungelösten Kalksteinen, wasserdurchlässig)
Braunerde
(Mittelland: kalkfreies Ausgangsgestein, mitSickerwasser werden Kationen und Anionen der organischenund mineralischen Substanz ausgewaschen)
Podsol
(Alpen: hauptsächlich in Nadelwaldgebieten, kühl-humides Klima, kalkfreies Gestein, organische Material wirdsehr langsam abgebaut und häuft sich als unzersetzter Humusan)
Klima (Je höher die Temperaturen und Niederschläge, desto intensiver läuft diechemische Verwitterung ab)Ausgangsgestein(verwittert je nach Artunterschiedlich schnell und beeinflusstdamit die Geschwindigkeit der Bodenbildung)Da ihre Entstehung am Ende der letztenEiszeit beim Rückzug der Gletscher begannEs dauert mehrere tausend JahreDurch die Verweitterung desAusgangsgesteins und die Zersetzung von pflanzlichen und tierischen Organismen bildet sich an der Erdoberfläche eineSchicht aus Lockererde , der Boden(geprägt durch Lebewesen)
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