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Eine gemeinsame Anzeige der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und derDeutschen AIDS-Hilfe e.V., unterstützt vom Verband der privaten Krankenversicherung e.V.
„HIV-infiziert“ ist eine einschneidende Diagnose. Zwar gibt es wirksame Medikamente, doch diese können HIV nicht ausdem Körper entfernen. Aber auch andere sexuell übertragbare Krankheiten (STDs) wie Syphilis, Tripper, Feigwarzen oderChlamydien können schwere Folgen haben, wenn sie nicht früh erkannt und behandelt werden. Außerdem ist man bei
STDs empfänglicher für HIV und kann es auch leichter weitergeben.
Kondome schützen vor HIV und senken das Risikoeiner Ansteckung mit anderen STDs. Bei häufig wechselnden Sexpartnern oder Verdacht auf Ansteckung empfehlen wirBeratung, Untersuchung und – wenn nötig – Behandlung. Das gilt auch für die Sexpartner! Mehr Informationen:
www.stdinfo.de
. Persönliche Beratung:
www.aidshilfe-beratung.de
und
(0221)892031
(BZgA-Beratungstelefon).
Verband der privatenKrankenversicherung e.V.
 
editorial
Liebe Leser,
am 23. Mai wird das Grundgesetz 60 Jahre alt. Darin heißt es: „Die Würdedes Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Ver-pflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Und: „Alle Menschen sind vor demGesetz gleich.“ Diese Grundrechte wurden Schwulen lange Zeit nur ein-geschränkt gewährt, wenn nicht gar verweigert. Der Paragraph 175 galtnach 1949 in der von den Nazis verschärften Fassung unverändert wei-ter. Die Bundesrepublik brauchte 20 Jahre, um Homosexualität nichtmehr unter Strafe zu stellen. Die Zeit der Verfolgung dauerte für schwuleMänner häufig noch wesentlich länger. Für die meisten von ihnen war der 1. September 1969, als dasGesetz reformiert wurde, gleichwohl ein Tag der Befreiung. Erst 1998 wurde der Paragraf endgültiggestrichen.Hamburg hat hier eine besonders traurige Rolle gespielt. Der Kampf gegen die schwulen Magazin-e oder das Tanz- und Toilettenverbot waren Repressalien, die weit über den Paragraphen 175 hinaus-gingen. Diese Nebenjustiz erlangte selbst 1980 noch einmal traurige Berühmtheit, als Corny Litt-mann die so genannten Klappenspiegel zertrümmerte, hinter denen Polizisten auf öffentlichen Toilet-ten das Treiben an den Urinalen beobachteten. Innensenator Helmut Schmidt, heute EhrenbürgerHamburgs, hatte diese „Peepshow für Bullen“ zu verantworten.Die Urteile, die zwischen 1949 und 1969 gegen Homosexuelle auf der Basis des Nazi-Paragrafengefällt wurden, sind bis heute rechtsgültig. Der Deutsche Bundestag weigerte sich 2002, sie aufzu-heben. Lediglich die Urteile, die während des Nationalsozialismus gefällt wurden, erklärte das Parla-ment für Unrecht. Um die Würde und die Gleichheit vieler Betroffener ist es also immer noch trau-rig bestellt.
Hamburg Pride 
hat in diesen Tagen die CSD-Kampagne 2009 vorgestellt. Darin wird eineErweiterung von Artikel 3 des Grundgesetzes gefordert: „Niemand darf aufgrund seiner sexuellenIdentität benachteiligt oder bevorzugt werden.“ Eine solche Verfassungsänderung wäre nicht nurein Signal in die Zukunft, sondern auch eine späte Wiedergutmachung für das, was schwule Män-ner und lesbische Frauen bis 1969 und danach erlebt, erduldet und erlitten haben.Eine anregende Lektüre!Stefan MielchenChefredakteur
Leserbriefe/Impressum4Stadtgeschichten6Titel8Hamburg16Mahlzeit24Kultur26Beautiful People34Szene36Programm42City Guide56Kleinanzeigen66Portfolio68Sex70Reise72Berlin76Fernsehen78Verlosung80Lange Reihe82
8162972
Eine Ausstellung im Rathaus und einneues Buch zeigen, wie Schwule inHamburg bis 1969 verfolgt wurden.
Titel
Neue Serie: Schwule Hamburger stel-len in
hinnerk 
ihr Stadtviertel vor. DenAuftakt macht Wilhelmsburg.
Hamburg
Alle Jahre wieder kämpft Europa umdie Songkrone. Beim Grand Prix inMoskau sind Schwule unerwünscht.
Kultur
Nackt in Mexiko: Ein Resort auf Yuca-tán startet in den schwulen Touris-mus.
hinnerk 
reiste zur Premiere.
Reise
hinnerk 
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