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 LUNOS Lüftungstechnik
GmbH Postfach 20 04 54 13514 Berlinfür Raumluftsysteme Tel. 030 / 36 20 01-0 Fax -89 Wilhelmstraße 31-34 13593 Berlin www.lunos.de info@lunos.de
Abluftanlagen im Wohnungsbau ab 2009
Zum 1.1.2009 können das Er- neuerbare-Energien- Wärmegesetz, EEWärmeG und die EnEV 2009, die Zustim- mung des Bundesrates voraus- gesetzt, in Kraft treten. Vor dem Hintergrund dieser Ver- ordnungen, die einerseits die regenerativen Energiequellen stärken und andererseits die Energieeffizienz um ca. 30 % verbessern sollen, stellt sich die Frage nach der Zukunft von Abluftsystemen im Wohnungs- bau.
 EEWärmeG - Erneuerbare Energien Wärme Gesetz
 Das Ziel des EEWärmeG ist es,den Anteil an erneuerbaren Energien im Neubau deutlichzu steigern. Dazu sind ver-schiedene Energieträger aufge-listet, die zur Deckung einesTeils des Wärmeenergiebedarfsgenutzt werden sollen: Solar-strahlung, gasförmige, flüssigeund feste Biomasse, Geother-mie und Umweltwärme. Dergeforderte Deckungsanteil va-riiert von 15 bis 50 %, z.B.muss entweder 15 % des Wär-meenergiebedarfs aus Solar-strahlung oder 50 % aus fester Biomasse gedeckt werden. Die einfachste Form diesemGesetz zu genügen ist die Nut-zung der Solarenergie. Hier istauch ein direkter Bezug zur EnEV 2009 hergestellt, denndas dort aufgeführte Referenz- wohngebäude weist als Anlagezur Warmwasserbereitung einkombiniertes System mit Hei-zung und Solaranlage auf. Wenn der Anteil an erneuerba-ren Energien nicht eingehalten werden kann, müssen Ersatz-maßnahmen getroffen werden. Dazu kann u.a. Abwärme ge-nutzt oder das Gebäude besserals die geltende EneV ausge-führt werden. Bei Nutzung von Abwärmemüssen mindestens 50 % des Wärmeenergiebedarfs darausgedeckt werden. Unter Abwär-me fällt auch die Abluftwär-menutzung von Wohnungslüf-tungssystemen. Doch selbst ein Wohnungslüftungssytem miteinem Wärmerückgewinnungs-grad von 90 % deckt nicht dengeforderten Wärmeenergiebe-darf. Selbst wenn die Lüf-tungswärmeverluste 50 % des Wärmeenergiebedarfs darstel-len, werden nur 90 % der Wär-me der Anlagenabluft genutzt,die Infiltration über die Ge- bäudehülle muss noch dazugerechnet werden. D.h. Alleinmit einem Wohnungslüftungs-system mit Wärmerückgewin-nung kann dem Gesetz nichtgenüge getan werden. Bleibt als weitere Möglichkeit,den Primärenergiebedarf desGebäudes zu senken. Hier for-dert das Gesetz das der Pri-märenergiebedarf des Gebäu-des um 15 % unter die Forde-
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