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Friedrich-Alexander Universität Erlangen-NürnbergPhilosophische Fakultät I / WirtschaftswissenschaftenAllgemeine BWL III/IVProf. Dr. GilbertSS 2005
Konzept der betrieblichen Wertschöpfungskettenach Michael Porter.Beschreibung, kritische Analyse und praktische Anwendung in der Unternehmenspraxis
.
Makbule TopBayreuther Str.5191054 ErlangenTel.: 09131 / 9733149Email:mtothetop@yahoo.de Erlangen, den 20.03.2005
1
 
Inhaltsverzeichnis:
1.
 
Einleitung.............................................................................................................................32.
 
Beschreibung der Wertschöpfungskette...........................................................................3
2.1
 
Die Wertschöpfungskettenanalyse als Instrument der Unternehmensanalyse............42.2
 
Merkmale der Wertschöpfungskette............................................................................52.2.1
 
Die neun Kategorien der Wertschöpfungskette...........................................................62.2.1.1
 
Primäre Aktivitäten......................................................................................................62.2.1.1.1
 
Eingangslogistik ( Inbound logistics).......................................................................62.2.1.1.2
 
Operationen (Operations)..........................................................................................72.2.1.1.3
 
Ausgangslogistik (Outbound logistics).....................................................................72.2.1.1.4
 
Marketing und Vertrieb (Marketing and Sales)........................................................72.2.1.1.5
 
Kundendienst ( Customer service)............................................................................72.2.1.2
 
Unterstützende (Strategische oder sekundäre) Aktivitäten.........................................82.2.1.2.1
 
Beschaffung (Procurement)......................................................................................82.2.1.2.2
 
Technologieentwicklung (Technologie und Verfahrensmanagement, Technologydevelopment).............................................................................................................82.2.1.2.3
 
Personalwirtschaft (Personalmanagement, Human Ressource Management)..........92.2.1.2.4
 
Unternehmensinfrastruktur (Firm infrastructure)...................................................102.2.2
 
Interdependenzen und Verknüpfungen von Wertschöpfungsaktivitäten..................102.2.3
 
Von der internen zur externen Wertschöpfungskette: Die vertikalen Verknüpfungenzwischen Lieferanten, Unternehmen und Abnehmern..............................................11
3.
 
Kritische Analyse der betrieblichen Wertschöpfungskette...........................................12
3.1
 
Die Vorteile der Wertschöpfungskettenanalyse im Kontext der Globalisierung......133.2
 
Wertschöpfungswerkstatt und Wertschöpfungsnetzwerk als Weiterentwicklung derbetrieblichen Wertschöpfungskettenanalyse.............................................................15
4.
 
Praktische Anwendung in der Unternehmenspraxis: Die branchenspezifischeWertschöpfungskette in einem Energieversorgungsunternehmen...............................175.
 
Literaturverzeichnis..........................................................................................................19
2
 
1. Einleitung
Wie kann sich ein Unternehmen Wettbewerbsvorteile verschaffen und diese behaupten und welche Ursachen liegen in der Tatsache, daß einige Unternehmen erfolgreicher sind wieandere
? Diesen Fragen soll, mit Anlehnung an das Konzept der betrieblichenWertschöpfungskette von Michael Porter im Rahmen der vorliegenden Arbeit, nachgegangenwerden.Es wird zunächst festgestellt, daß sich Michael Porters Definition der Wertschöpfung, alsInstrument zur Untersuchung von Wettbewerbsvorteilen, wesentlich von der herkömmlichenSichtweise unterscheidet; denn während man bei der traditionellen Weise die Wertschöpfungselbst analysierte, welche sich aus dem Verkaufpreis abzüglich des Einkaufspreises derRohstoffe ergibt, gliedert M. Porter nun ein Unternehmen in strategisch relevante Tätigkeiten(auch Wertschöpfungsaktivitäten genannt) auf und analysiert somit nicht mehr nur dieWertschöpfung selbst, sondern die gesamte Wertkette. Die Verflechtungen zwischen diesenUnternehmenseinheiten stellen wiederum das wichtigste Wertschöpfungsinstrument einesBetriebes dar.Die strategische Unternehmensplanung hat nun mit Anwendung derWertschöpfungskettenanalyse die Aufgabe das Unternehmen auf diese wertschöpfendenAktivitäten zu durchleuchten und durch die Ermittlung dieser, sich einen Wettbewerbsvorteilzu verschaffen.Im ersten Teil der Arbeit werden die Merkmale dieser Aktivitäten beschrieben und in eintheoretisches Gesamtkonzept integriert. Es folgt eine kritische Analyse des Konzeptes,welche, um ein umfangreicheres Verständnis dieses Konstruktes zu erlangen, zweiunterschiedliche Richtungen einschlägt. Das Konzept der Porter´schenWertschöpfungskettenanalyse wird dabei zunächst in den Kontext von global agierendenUnternehmen gesetzt und die Tatsache diskutiert, daß Unternehmen die in ein Wertsystem-was die Verflechtung der einzelnen Wertschöpfungsaktivitäten der Unternehmen mit denWertschöpfungsaktivitäten seiner Lieferanten und Abnehmern darstellt, eingebettet sind,größere Chancen haben Wettbewerbsvorteile für sich zu entscheiden. Im nächsten Fall wirdeine Weiterentwicklung der Wertschöpfungskettenanalyse erörtert und die vorausgegangeneAnnahme, daß die Analyse auf alle Branchen gleichermaßen übertragen werden kann,ausdifferenziert.Im Anschluß darauf wird eine typische Wertschöpfungskette vorgestellt, die zum Ziel hat, dieunternehmerische Anwendungspraxis, hervorheben. Es handelt sich dabei um einEnergieversorgungssystem.
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