Unter dem Titel
Die
Kunst
der
Gesellschaft
setzt
dieses
Buch
eine
Reihevon Publikationen fort, die der Ausarbeitung einer Theorie der Gesellschaft dienen. Die Einleitung zu dieser Serie ist unter dem Titel
Soziale
Systeme
1984 erschienen.
Ferner
liegen
inzwischen vor:
Die
Wirtschaft
der
Gesellschaft
(1988),
Die
Wissenschaft
der
Gesellschaft
(1990)
und
Das
Recht
der
Gesellschaft
(1993).
Das Gesamtunternehmen -
Die
Gesellschaft
der
Gesellschaft
(1997)
- sucht Distanz zu vorherrschendenGesellschaftstheorien, die ihren Gegenstandsbereich durch mehr oderweniger normative, jedenfalls integrative Einheitskonzepte zu beschreiben versuchen. Luhmann macht deutlich, warum es sich empfiehlt, dieGesellschaftstheorie umzuschreiben und die Einheit der Gesellschaftnicht in ethisch-politischen Forderungen zu suchen, sondern darin, daßbei extremer Verschiedenheit von Funktionen und Operationsweisen inSystemen - zum Beispiel Religion oder Geldwirtschaft, Wissenschaftoder Kunst, Intimbeziehungen oder Politik -
trotzdem
vergleichbareSachverhalte
entstehen.
Das Theorieangebot ist danach im
Kern:
Klar-
heit der Außenabgrenzung und Vergleichbarkeit des Verschiedenen.
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