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Neurobiologie

Neurobiologie

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Eine Zusammenfassung des Abitur Themenschwergebietes Neurobiologie.
Eine Zusammenfassung des Abitur Themenschwergebietes Neurobiologie.

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02/24/2013

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Einleitung
:
 Nervenfasern bezeichnet man als sensorisch weil sie die Erregung zum Gehirn hinleiten
Gehirn und Rückenmark fasst man als
 Zentralnervensystem ZNS 
zusammen--> nimmt Erregungen auf und verarbeitet sie--> vom ZNS werden Erregungen über die Nerven an Muskeln weitergeleitet--> Nerven nennt man motorisch weil sie Erregungen vom ZNS zu den Muskeln leiten
Muskeln, innere Organe und Drüsen werden über die motorischen Nerven erregt
 Effektoren
: - Strukturen auf die efferente Nerven einwirken und die daraufhin eine Reaktionzeigen
Nervenzellen
:
Fortsätze der 
 Neuronen
dienen der Erregungsleitung--> über 
 Dendrite
werden Erregungen zugeführt-->
 Axone
sichern die Erregungsweiterleitung
 sensorische Neurite
: leiten Erregung von den Sinnesorganen zum Rückenmark und Hirn
motorische Neurite
: leiten Erregung vom Rückenmark und Hirn an die Muskeln
Synapsen
: bläschenförmige Erweiterungen an den Enden der Neuriten und Dendriten--> über Synapsen werden Verbindungen zwischen den Neuronen untereinander und zu anderenZellen hergestellt--> Erregungsübertragung zwischen zwei Stellen findet in den Synapsen statt
viele Neuriten sind von einer Markscheide (lipid- und eiweißreiche
Myelinhülle
) umgeben
Muskelzellen
:
in den Muskelzellen werden die Erregungen der Neuronen in Bewegung umgesetzt
 glatte Muskelzellen
: - langgestreckte spindelförmige Zellen- Zellkern, wenig strukturiertes Cytoplasma (
Sakroplasma
)--> dort befinden sich kontraktionsfähige parallel verlaufende fädigeStrukturen (
Myofibrillen
)- bilden Muskulatur der inneren Organe von Wirbeltieren
quergestreifte Muskelzellen
: - bilden bei Wirbeltieren die Skelettmuskulatur - enthalten mehrere Zellkerne- im Sakroplasma befinden sich einige Hundert Myofibrillen--> kleinste Einheit einer Myofibrille ist ein etwa 2μm langesSakromer - kontrahieren schnell, werden vom ZNS über die motorischenEndplatten innerviert
gesamte Muskelfaser ist vom sarkoplasmatischem Retikulum und dem T-System durchzogen--> ist für die Erregungsübertragung und die Ca2+-Ionen-Speicherung und Ca2+-Ionenfrei-setzung wichtig
Ruhezustand
:
K+-Ionen-Kanäle sind geöffnet, Konzentration auf Innenseite größer als auf Außenseite der Axonmembran
K+-Ionen wandern entlang des Konzentrationsgefälles von innen nach außen und entfernen positive Ladung aus dem Intermembranraum dadurch negativer als Extrazellularraum
inenn lagern sich negativ geladene ionen an und außen positiv geladene Ionen,entsteht elektischesFeld
nachfolgende K+-Ionen werden aufgrund des Überschusses an positiver Ladung immer stärker durch gleiche Ladungen abgestoßen
 Konzentrationsgradient 
: begünstigt den Austritt von K+-Ionen zwischen innne und außen
Natrium-Kalium-Pumpe
:
aufgrund des Ionengradienten und des Membranpotenzials diffundieren ständig kleine Mengen
 
 Na+ nach innen und infolgedessen K+ nach außen
Ionenleckströme müssen ausgeglichen werden, dazu wird aktiver Transport benötigt
ohne sie würde RP gegen Null gehen, daher pumpt sie die Na+Ionen aus der Zelle und K+Ionen indie Zelle
da es sich um einen aktiven Transport handelt benötigt man ATP
 pumpt jeweils 3 Na+ von innen nach außen und 2 K+ von außen nach innen umKonzentrationsgradienten aufrecht zu erhalten
Aktionspotenzial
:
ist durch eine sehr schnelle Depolarisation der Membran gekennzeichnet-
 Depolarisation
: schnelle Änderung des Membranpotenzials zum pos. Spannungsbereich--> Ladungsüberschuss von +30mV auf der Membraninnenseite messbar --> danach
 Repolarisation
Potenzialänderungen werden durch spannungsabhängige Ionenkanäle möglich
ab Schwellenwert öffnen sich die Na+-Ionen-Kanäle- Na+-Ionen können die Membran passieren, dadurch wird positive Ladung der Membran-außenseite geringer - Öffnung weiterer Na+-Ionen-Kanäle, explosionsartige Veränderungen der Spannungsver-hältnisse an der Membran- Außenseite negativer geladen als Innenseite- Na+-Ionen-Kanäle schließen sich, K+-Ionen-Kanäle öffnen sich-
 Repolarisation
: - Rückkehr des Membranpotenzials zum neg. Spannungsbereich- K+-Ionen werden aus der Zelle transportiert bis Ruhepotenzial erreichtwährend der Repolarisationsphase sind die Nerven- und Muskelzellennicht wieder erregbar, befinden sich in der 
 Refraktärphase
 Refraktärphase:
kurze zeitraum unmittelbar nach einem AP, in dem das Neuron aufgrundeiner erhöhten Permeabilität der Membran für K+ nicht auf einen neuenReiz reagieren kann
 Hyperpolarisation:
aufgrund der Trägheit der K+-Ionen-Kanäle bleiben diese noch für wenige Millisekunden offen und schließen sich dann erst,so könnennoch wenige K+-Ionen in die Zelle diffundieren
Zeitdauer des AP an Axonen am kürzesten (1-2ms), Herzmuskelzellen längsten (bis 200ms)
AP folgen dem
 Alles-oder-Nichts-Prinzip
--> wenn Schwellenpotenzial überschritten, dann haben sie unabhängig von der Reizstärkedie selbe Größe--> Informationen über die Reizstärke wird durch die Frequenz der aufeinanderfolgendenAP codiert
 Nerven und Muskeln werde durch Depolarisation benachbarter Zellen erregt
Rezeptorzellen aber nehmen die Reize der Umwelt auf und reagieren mit Potenzialänderungen--> bewirken das AP in den anschließenden erregungsleitenden Nervenfasern
Rezeptorpotenzial
:
ist von der Reizstärke abhängig, je stärker der Reiz desto höher ist die Amplitude der De- bzwHyperpolarisation in den Rezeptorzellen
meisten Rezeptoren reagieren mit einer Depolarisation, d.h. Mit einer erhöhten Na+-Ionen-Permeabilität der gereizten Membran... genügt schon geringe Reizstärke als Auslöser 
 Hyperpolarisation
: - Lichtsinneszellen reagieren bei Belichtung mit Hyperpolarisation- Na+-Ionen-Permeabilität verringert sich bei Reizung
kontinuierliche Erregungsleitung
:
AP werden zur Informationsspeicherung und -verarbeitung weitergeleitet
Zellmembran bewirkt dass Potenzialänderungen an einer der Stelle der Membran,Potezialänderungen an benachbarten Stellen auslösen
 
Ap wird entlang des Axons weitergeleitet ohne schwächer zu werden
kommt vor bei lang gestreckten Neuriten, charakteristisch für marklose Nervenfasern
saltatorische Erregungsleitung
:
 bei Isolierung des Neuriten durch die Markscheide können die AP nur an den ranvierschenSchnürringen entstehen- nur dort befinden sich die spannungsabhängigen Ionenkanäle- nur dort besteht Kontakt zwischen Außenmedium und Zellinnerem
AP "springt" von Schnürring zu Schnürring
ist schneller und sicherer, verbraucht weniger Energie da Ionenpumpen nur an ranvierschenSchnürrgingen arbeiten
Synapsen
:
Erregungsübertragung von Neuron zu Neuron oder von Neuron zu Muskelzelle erfolgt über Synapsen
zwischen prä- und postsynaptischer Membran liegt der synaptische Spalt
mototrischen Endplatten: - große Verbindungsflächen- befinden sich zwischen motorischer Nervenzelle und Muskel-zellen
Funktion der Synapsen : 1. Durch ankommende AP werden Ca2+-Ionen-Kanäle geöffnet,Ca2+ strömt entlang des Konzentrationsgradienten in das prä-naptische Neuron2. Ca2+-Ionen führen zur Wanderung der synaptischen Bläschen(enthalten Transmitter),Öffnnung der präsynaptischen Membranzum synpatischen Spalt... an der postsynaptischen Membran be-finden sich Rezeptorproteine zu denen die Transmittermoleküleein Schlüssel zum Schloss sind3. Öffnung der Na+-Ionen-Kanäle, Na+ strömt in die postsynapt.Membran ein wodurch Depolarisation ausgelöst wird4. Acetylcholin (Ach) verbindet sich mit dem Ach-Rezeptormole-kül, Na+-Ionen-Kanal öffnet sich5. Enzym-Cholinesterase spaltet Ach in A=Acetet und Ch=Cholin6. A,Ch wandern in Zelle zurück und werden zu Ach synthetisiert
 je mehr Transmittermoleküle abgebeben werden desto mehr Ionenkanäle werden geöffnet destostärker ist die Depolarisation, wird dabei Schwellenwert überschreitet ensteht AP
kurz werden Transmitter enzymatisch gespalten, Spaltproduktion werden wieder aufgenommenzur erneuten Synthese--> würde Transmitter nicht aus dem synaptischen Spalt entfernt, käme es zu einer dauer-haften Erregung der postsynaptischen Nervenzelle
Depolarisation am Axonhügel kann zum AP führen
 EPSP 
: - exzitatorische postsynaptische Potenziale- Na+-Ionen-Permeabilität der postsynaptischen Membran wird erhöht, Membranwird depolarisiert
 IPSP 
: - inhibitotische postsynaptische Potenziale- Na+-Ionen-Permeabilität sinkt, Membran wird hyperpolarisiert- Transmitter werden frei, die die Chloridkanäle öffnen sodass Cl-Ionen in das Post-neutron einfließen können--> Membranpotenzial sinkt und ist unter dem Ruhewert
EPSP und IPSP haben eine kleine Amplitude
nur durch zeitliche und/oder räumliche Summation kann am Axonhügel nahe des Somas ein APaufgebaut und Erregung fortgleitet werden
Synapsen können durch Synapsengifte beeinflusst werden

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