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Pentagramm und der Goldene Schnitt, Das - Walther Bühler - Jan Schwochow

Pentagramm und der Goldene Schnitt, Das - Walther Bühler - Jan Schwochow

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10/14/2013

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Das pentagramm & der goldene Schnitt als Schöpfungsprinzip der angelner kornkreise
Version 2.0 | 12/99 vom ©
Jan Schwochow
, Quelle:
http://www.kornkreise.info/schwochow/penta/penta01.html
in den letzten zwei jahren verbrachte ich viele stunden auf der autobahn A7 zwischen hamburg undschleswig und in den feldern der landschaft "angeln", begleitet mit durchnässten undehmverschmierten klamotten sowie einigen bienen- und bremsenstichen.aber es hatte sich gelohnt. über 1000 dias und negative dokumentieren eine vielzahl von kornkreis-formationen. nach der kornkreis-saison 1998 mußte ich die vielen eindrücke erst einmal verarbeiten,denn viel freizeit und zusätzliche grafische arbeit hatte ich in die kornkreise investiert, ich hatte mitclemens richter zusammen das erste buch über die angelner kornkreise (limitierte auflage von 100exemplaren) im eigenverlag hergestellt.parallel dazu organisierte das angelner kornkreis-team (clemens richter, familie enke und ich) eineausstellung, die in der galerie unikate stattfand; »landschaftskunst in angeln« war der titel der ausstellung - und das aus folgendem grund: wir konnten den besuchern der ausstellung leider nichtmitteilen, wie diese »dinger« da in die felder kamen und vorallem wer das korn auf so wunderbare artniederlegt hat. fakt aber war: die kornkreise waren da, einfach schön anzusehen - vergängliche kunstin perfektion. mit dieser einstellung zu den kornkreisen konnten wir uns und die mehrzahl der besucher dann auch zufriedenstellen. doch damals im august 98 zum ende der ausstellung konnte ichnicht ahnen, das diese auffassung nicht lange stand hielt.mitte oktober 1998 traf ich mich mit wolfgang schindler. er ist ein kornkreis-forscher der ersten stunde,der von 1989 bis 1995 viel zeit bei den kornkreisen in england verbrachte und dessen über 600schwarz-weiß-zeichnungen weltweit erschienender kornkreise in vielen publikationen abgedruckt zufinden sind. ich hatte wolfgang schindler bereits auf seiner kornkreis-ausstellung bei "kampnagel kx" inhamburg kennengelernt und es stellte sich heraus, dass wir nicht nur wenige kilometer auseinander wohnen, sondern beide auch ein künstlerisches und grafisches interesse an den kornkreisen haben.schnell kamen wir ins gespräch und wir verstanden uns auf anhieb. an jenem tage kam ich das erstemal bewußt mit dem »pentagramm« in berührung, denn wolfgang schindler zeigte mir seineforschungs-ergebnisse bezüglich der frühen englischen kornkreise. diese zeigten, daß in denformationen vermehrt geometrische beziehungen stecken, die sich anhand des »pentagramms«(fünfstern) aufzeigen liessen. desweiteren erzählte er mir von der bedeutung des pentagramms - daswars: dieses symbol hatte mich seitdem in seinen bann gezogen. ich dachte mir - warum sollte diesesache nicht auch auf die angelner kornkreise zutreffen, wenn es in england so gut funktioniert hat.zuhause angekommen setzte ich mich noch in derselben nacht an meinen grafik-recher. ich bin vonberuf grafik-designer und hattee bereits sämtliche bis dahin dokumentierten angelner kornkreisekartografisch sowie zeichnerisch erfaßt. also, schnell ein pentagramm am grafik-rechner gebastelt.hierbei zeigte sich der vorteil gegenüber der handarbeit mit bleistift, lineal und zirkel. um so mehr schätze ich die arbeit von wolfgang schindler - denn alles an einem zeichenbrett zu zeichnen dauertum ein mehrfaches länger.so hatte ich in minutenschnelle ein simples pentagramm mit den dazugehörigen kreisbahnen (abb. 1)erstellt. zu diesem zeitpunkt kann ich mir einfach nicht vorstellen, daß sich auch die angelner kornkreise mit ihren doch sehr eigenwilligen runden und geschwungenen pfaden per pentagrammerfassen lassen. um daher schnell zu dem ergebnis zu kommen, daß alles nur blödsinn ist, nahm ichals erstes die sehr runde formation 3/98 bei kius - denn da klappts bestimmt nicht!doch siehe da - es klappte und zwar auf sehr sonderbare und schöne weise. ich war erstaunt undüberprüfte eine weitere formation - auch da funktioniert es. bis spät in die nacht nahm ich mir eineformation nach der anderen vor und ich war ein weiteres mal überrascht; bei nahezu allen 34 angelner formationen stelle ich auf die schnelle diese geometrischen zusammenhänge fest.
 
was war das? das pentagramm schien ein konstruktions-werkzeug für die »kornkreis-macher« zu sein.aber was hat es mit dem pentagramm auf sich? um der sache auf den grund zu gehen, durchforschteich zunächst das internet nach informationen, wälzte lexikas und bestellte mir ein paar bücher zumthema "pentagramm". sehr schnell wurde mir klar, wie umfassend dieses thema eigentlich ist; diebedeutung des pentagramms hier ausführlich darzustellen würde den rahmen sprengen. ich kanndaher nur kurz ein paar ansätze geben, wie bedeutend dieses symbol tatsächlich ist. nahezu jeder freiwillig krankenversicherter trägt ein pentagramm bei sich, auf der versicherten-karte der krankenkasse. dort sieht man den menschen im pentagramm von leonardo da vinci und in ihm der mensch. auf fast jeder zweiten staatsflagge ist so ein »stern« zu sehen, in der natur haben viele blütenoder tiere wie der seestern seine form. schauen sie nur etwas herum; sie werden sich wundern, woüberall man dieses pentagramm, den fünfstern, sieht.während meiner recherge kam ich aber immer wieder mit einer sache in berührung, dem »goldenenschnitt« auch genannt die »göttliche teilung« oder »stetige teilung«; denn im pentagramm ist der goldenen schnitt mehtfach enthalten (abb. 5). und wieder suchte ich im internet, besorgte mir einhalbes dutzend bücher. der goldene schnitt läßt sich wie folgt beschreiben: »ein ganzes ist soasymetrisch zu teilen, daß der kleinere teil sich zum größeren verhält, wie dieser zum ganzen« (abb.2).unter meinen damals erstandenen büchern befindet sich ein ganz erstaunliches werk; es ist das buch»das pentagramm und der goldene schnitt als schöpfungsprinzip« von walter bühler (verlag freiesgeistesleben 1996). in diesem buch fanf ich ein für mich komplett neues weltbild - denn überall scheintsich der goldene schnitt als eine art schöpfungsprinzip zu verstecken: im universum, in unseremplanetensystem, in der natur, in den fraktalen, im menschen, in der musik, in der zeit, in denspektralfarben des lichts etc., auch in der kunst, in der architektur und selbst in der typogarfie wurdeund wird der goldenen schnitt bewußt oder unbewußt vom menschen eingesetzt.all diese fakten waren und sind sehr überzeugend und das pentagramm ist das zentrale symbol für den goldenen schnitt. in den büchern finden sie neben der faszinierenden fibonacci-zahlenreihe (abb.3) und der golden spirale (abb. 4) auch weitere auf dem goldenen schitt und dem pentagrammbasierende geometrische konstruktionen (eine auswahl: abb. 5-7) , die ich im rechner nachbaue undauf die angelner kornkreise anwende. dabei spielte ich zunächst einfach rum - wie heißt es so schön:probieren geht über studieren. später stellt sich heraus, daß ich mit dem »runden pentagramm« (abb.8) die kornkreise wesentlich besser und einfacher erfassen kann, was vor mir noch keiner versuchthatte; hierbei zeigt sich ein weiteres phänomen: ich kann jeweils den gleichen kornkreis mitverschiedenen geometrischen figuren, die letztendlich alle auf dem goldenen schnitt basieren, inverbindung bringen. ich erhalte somit ein mehrfach im goldenen schnitt verschlüsseltes geometrischesgeflächt von linien. meine eigentliche entdeckung ist aber, daß die treckerspuren, die fahrgassen, eineerhebliche rolle in diesem geometrischen gerüst spielen. sie sind sozusagen das raster, auf dem diekorn-kreise »gezeichnet« werden. immer wieder »docken« die pentagramme an denfahrgassen an bzw. sind immer an den fahrgassen ausgerichtet oder in bezug zu diesen.im folgenden habe ich einige formationen aus angeln ausgesucht, bei denen meineforschungsarbeiten fortgeschritten sind und welche zudem sehr eindrucksvoll sind.
1.) formation 2/1996 bei gunneby
 an diesem beispiel läßt sich gut darstellen, wie ich bisher bei meinen untersuchungen vorgegangenbin. abbildung 9a zeigt die beiden kreise von gunneby, wie sie vorgefunden wurden. in der zweitenabbildung b lege ich zunächst ein pentagramm so über den größeren der beiden kreise, daß der innenradius des fünfsterns mit dem umfang des kornkreises deckungsgleich ist. die pfeile ziegen, wiedas pentagramm an zwei fahrgassen ausgerichtet ist; eine gerade des sterns liegt sogar exakt auf 
 
einer fahrspur. abbildung c wird bereits etwas komplizierter. die von mir getaufte »tüte« ist diedarstellung der unendlichen teilung des pentagramms. multipliziere ich das größte pentagramm mitdem goldenen schnitt 0,61803... erhalte ich das nächst kleinere pentagramm, welches sich an diezwei spitzen des großen andocken läßt. diese widerum mit dem goldenen schnitt multipliziert ergibtdas nächst kleiner u.s.w.; bis man schließlich in der unendlichkeit anlangt (siehe oberer pfeil). dasüber dem kleinen kornkreis liegende pentagramm hat dieselbe größe wie das pentagramm, welchesmit seinem umfang genau in den großen kornkreis paßt. hier zeigt sich bereits die geniale geometrie.das große pentagramm hat aber noch einen zweiten innenradius, der durch die stern-diagonalengebildet wird. setzt man, wie abbildung d zeigt, hier ein kleines pentagramm hinein, so paßt diesesauch exakt mit seinem innenraduius über den kleineren kornkreis.der richtige kick ensteht jetzt erst, wenn man die endgültige konstruktion deckungsgleich über eineluftaufnahme legt. hierbei kommen einem ebenfalls die fahrgassen zu gute. sie bilden das raster undin einigen fällen mußte ich hier und da einige nachträglich korrigieren, was eventuell daran liegt, daßman am anfang noch nicht ganz genau vermessen hat. deshlab muß ich schon an dieser stelle an diekornkreis-forscher appelieren:bitte so genau wie möglich vermessen und nicht die fahrgassen vergessen!
2.) formation 4/1996 bei kius
 an diesem beispiel möchte ich das »runde pentagramm« vorstellen. das besondere ist dasgleichbleibende goldene schnitt-verhältnis in den beiden radien im vergleich mit dem geradenpentagramm. durch das bilden von radien zwischen zwei sich jeweils gegenüberliegenden spitzenentsteht zudem ein kleineres rundes pentagramm im inneren des kleineren kreises.abbildung 10b zeigt die formation im normal-zustand. nun zur abbildung 10c. wie ich auf die idee kam,weiß ich nicht mehr; ich habe einfach versucht die zwei größten kreise in einer »blüte«, einem oval,einzuschließen und was dann ans tageslicht kam, haute mich um: zum einen war die kompletteformation perfekt im pentagramm eingeschlossen, zum amderen bildete der schnittpunkt zweier ovaler den scheitelpunkt der geschwungenden bahn zwischen den zwei größeren kreisen. die beidenkleineren kornkreise tangierten zudem die linien des pentagramms und zwei schnittpunkte despentagramms liegen auf den fahrgassen.desweiteren zeigt die abbildung 10a, daß die vier kreise in deutlichen goldenen schnitt-verhältnissenzueinander stehen. die kreisdurchmesser wurden damals mit sicherheit sehr grob vermessen, daserschwert naturgemäß eine genaue untersuchung dieser formation. die abbildungen 10d und 10ezeigen meine üblichen untersuchungen mit dem graden pentagramm; aber auch diese sind sehr eindrucksvoll.auch diese zeichnung muß man letztendlich über die luftaufnahme legen, damit sich die am rechner konstruierte grafik auch bestätigt. dieser vorgang ist nicht einfach, muß man doch boden wellen undperspektiven berücksichtigen. die fahrgassen sind bei diesem arbeitsvorgang äußerst hilfreich, besser wäre jedoch eine luftaufnahme von einem direkt über der formation befindlichen punkt. so kann mandie konstruktion nur annährend auf das luftbild projezieren.trotz der schwierigkeiten erhält man meiner meinung nach einen ordentlichen eindruck. bei der formation 4/96 bei kius erkennt man durchaus, daß der kleinste kreis etwas größer als gemessen seindürfte. ich muß ebenfalls davon ausgehen, daß der geschwungene pfad zwischen den kreisen in der mitte nicht so breit ist, wie ich es gezeichnet habe. ich werde meine zeichnung also dahingehendkorrigieren. mit diesem beispiel möchte ich zeigen, wie schwierig sich vorgehen doch ist, wenn eineformation nicht genau vermessen wurde. bisher dachte auch ich immer, daß ein paar grunddaten imzusammenhang mit dem luftbild völlig ausreichen, das gegenteil ist der fall - je mehr daten umsobesser!
3) formation 5/1997 beim gut stubbe
 ... ist einer der schönsten kornkreise angelns. die geometrie der formation konnte ich zu 100 prozententschlüsseln.im prinzip besteht die gesamte formation auf der basis eines pentagramms, in dessen innenradius einkleineres zweites steckt.

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