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Warum plötzlich so eilig, Frau Merkel?
KonText
von Helmut Breunig 
1.Entschließung des Europäischen Parlaments vom 2. April 2009 zu der Gesundheitsproblematik in Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern(2008/2211(INI)
 
)
2.Gesetz zur Regelung des Schutzes vor 
 
nichtionisierender Strahlung
Entwurf der Bundesregierung vom 27.04.2009
3. Erweiterung der Regelungen zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungendurch nichtionisierende Strahlung im Bundes-Immissionschutzgesetz (BImSchG)
Regelungsbedarf besteht darüber hinaus zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwir-kungen durch nichtionisierende Strahlung.
Die Regelungen der Verordnung über elekt-romagnetische Felder (26. BImSchV) bleiben hinter der 
 
Empfehlung des EU-Ministerrates vom 12. Juli 1999 zur Begrenzung der Exposition der Bevölkerung gege-nüber elektromagnetischen Feldern
(0 Hz bis 300 GHz) (1999/519/EG, ABL. L 199/59vom 30.07.1999)
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. Im Gegensatz zur Ratsempfehlung, die alle Strahlungsquellenim Frequenzbereich von 0–300 GHz regelt, werden von der 26. BImSchV nur bestimm-te Anlagen in einzelnen Frequenzbereichen (16 2/3 Hz, 50 Hz und 10 MHz–300 GHz)erfasst. Die 26. BImSchV gilt nicht für Funkanlagen, die der Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben dienen oder die privat betrieben werden.
Die Expositionsgrenzwerte der EU-Ratsempfehlung für elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder gewähr-leisten als einzuhaltende Schutzwerte den Schutz vor bekannten Gesundheitsgefahrenund erheblichen Belästigungen. Das Schutzkonzept der ICNIRP bzw. der EU-Ratsempfehlung ist nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen geeignet, umvor gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei den im Alltag vorkommendenExpositionen zu schützen.
Bei der Festlegung der Grenzwerte in der EU-Ratsempfehlungwurde der 
 
Kenntnisstand zu allen wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkungenelektromagnetischer Felder berücksichtigt; aktuelle internationale und nationaleForschungsergebnisse, wie z.B. die des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms,bestätigen diese
 
Grenzwerte. Die Einhaltung der Grenzwerte ist auch für hoheitlich undprivat betriebene
 
Anlagen erforderlich. So wird derzeit ein neues Sicherheitsnetz für Behörden (Tetra-Funkanwendung) aufgebaut. Der Anwendungsbereich der 26. BImSchV solldaher zukünftig auch auf private und hoheitliche Funkanlagen erstreckt werden. Um dies zuermöglichen, wird die Verpflichtung in § 22 Absatz 1 Satz 3 BImSchG entsprechend er-weitert…………Der Gesetzentwurf ist besonders eilbedürftig.Das Gesetzgebungsverfahren soll bis zur parlamentarischen Sommerpause abgeschlossenwerden.Federführend ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.Die Stellungnahme des Nationalen Normenkontrollrates gemäß § 6 Abs. 1 NKRG ist alsAnlage beigefügt.
 
Mit freundlichen GrüßenDr. Angela MerkelFristablauf: 15.05.09Besonders eilbedürftige Vorlage gemäß Artikel 76 Absatz 2 Satz 4 GG
3. Entschließung des Europäischen Parlaments vom 4 . September 2008 zur Zwischenbewertung des Europäischen Aktionsplans Umwelt und Gesundheit2004–2010 (2007/2252(INI))
Zwischenbewertung des EU-Aktionsplans Umwelt und Gesundheit 2004–2010
Gesundheitsgefährdung durch elektromagnetische Felder 
Das EP21. weist nachdrücklich auf den
internationalen Bericht von "Bio-Initiative"
über elektromagnetische Felder hin, in dem mehr als 1500 Studien zu diesem Themazusammengefasst werden, und der im Ergebnis auf die Gesundheitsgefährdung durch dievon Mobiltelefonen, UMTS, Wifi, Wimax und Bluetooth und dem Schnurlostelefon mit fester Basisstation "DECT" verursachten Emissionen des Mobiltelefonverkehrs hinweist;22.
stellt fest, dass die Grenzwerte für die Exposition der Bevölkerung gegenüber elektromagnetischen Feldern nicht mehr aktuell sind, da sie seit der Empfehlung 1999/519/EG des Rates vom 12. Juli 1999 zur Begrenzung der Expositionder Bevölkerung gegenüber elektromagnetischen Feldern (0 Hz bis 300 GHz)(9)nichtmehr angepasst wurden
und dementsprechend
weder den Entwicklungen auf demGebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien noch den von der Europäischen Umweltagentur ausgesprochenen Empfehlungen noch den strengerenEmissionsnormen, die z. B. von Belgien, Italien oder Österreich festgelegt wurden,Rechnung tragen und dem Problem besonders schutzbedürftiger Gruppen, wieSchwangerer, Neugeborener und Kinder, nicht gerecht werden;
35. fordert darum die Kommission und die Mitgliedstaaten nachdrücklich auf,
die Vorteiledes Vorsorge- und des Vorbeugungsprinzips anzuerkennen und Instrumente zuentwickeln und anzuwenden, mit denen es möglich ist, die potenziellen Gefahren imBereich Umwelt und Gesundheit frühzeitig zu erkennen und abzuwenden; empfiehltder Kommission, die Kosten für die "zweite Laufzeit" des Aktionsplans zuveranschlagen und eine angemessene Mittelausstattung zur Finanzierung einer größeren Anzahl konkreter Maßnahmen vorzusehen, mit denen dieUmweltauswirkungen auf die Gesundheit verringert und die Vorsorge undVorbeugung gefördert werden sollen;
4.Empfehlung 1999/519/EG des Rates vom 12. Juli 1999 zur Begrenzung der Exposition der Bevölkerung gegenüber elektromagnetischen Feldern (0 Hz -300 GHz)
Der Rat der Europäischen Union – […]
(
10) Der Gemeinschaftsrahmen, bei dem auf den bereits vorhandenen,umfangreichen Bestand an wissenschaftlicher Dokumentation zurückgegriffenwerden kann, muß auf den besten verfügbaren wissenschaftlichen Daten und

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