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Braungart, Richard - Das Moderne Deutsche Gebrauchs-Exlibris

Braungart, Richard - Das Moderne Deutsche Gebrauchs-Exlibris

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Published by Holy Virgin
Richard Braungart (* 19. Februar 1872 in Freising; † 20. Februar 1963 in München) war ein deutscher Schriftsteller und Kunstkritiker. Braungart wurde als Sohn des Landwirtschaftsprofessors Richard Braungart geboren. Nach dem Abitur am Gymnasium in Freising studierte er zunächst an der Universität München vier Jahre Rechtswissenschaft und im Anschluss weitere drei Jahre Kunst, Musik und Literatur. Nach seiner Heirat und der Geburt der ersten Tochter nahm er 1903 eine Anstellung als Redakteur bei der Münchner Zeitung an, für die er mehr als 30 Jahre tätig war. In Braungarts Ressort fielen insbesondere die Theater- und Kunstberichterstattung. Nebenher war er ständiger Mitarbeiter verschiedener Zeitschriften, so bei der von Friedrich Bruckmann initiierten Zeitschrift Kunst für alle, Westermanns Monatsheften, der Leipziger Illustrirten Zeitung und der in Berlin erscheinenden Zeitschrift Exlibris. Nach Kriegsende wurde er Kunstkritiker beim neu gegründeten Münchner Merkur. Neben seiner redaktionellen Tätigkeit trat Braungart auch als Autor in Erscheinung. Neben zwei Gedichtbänden veröffentlichte er eine Reihe von Künstlerbiografien, so über August Benziger, Wilhelm Busch, Julius Diez, Josse Goossens, Eduard von Grützner, Ludwig Hartmann, Georg Papperitz, Max Rabe, die drei Brüder Schiestl und Karl Walther sowie eine Biografie über den Kunstsammler Otto Krebs. Sein Spezialgebiet waren stets Gebrauchsgrafiken und Exlibris. Seine diesbezüglichen Werke gelten als Basiswerke dieser Kunstgattung. Die eigene umfangreiche Exlibris-Sammlung von Richard Braungart ist heute im Eigentum des Münchner Stadtmuseums. Eine enge Freundschaft verband Braungart mit dem Komponisten Max Reger, dem er insbesondere in München zum Durchbruch verhalf. 1906 übernahm Reger aus Dank die Taufpatenschaft für Braungarts zweite Tochter Maximiliane. Hervorzuheben ist noch eine intensive Brieffreundschaft mit Thomas Mann. Braungart war Ehrenmitglied des Max-Reger-Instituts und der Deutschen Exlibris-Gesellschaft.
Richard Braungart (* 19. Februar 1872 in Freising; † 20. Februar 1963 in München) war ein deutscher Schriftsteller und Kunstkritiker. Braungart wurde als Sohn des Landwirtschaftsprofessors Richard Braungart geboren. Nach dem Abitur am Gymnasium in Freising studierte er zunächst an der Universität München vier Jahre Rechtswissenschaft und im Anschluss weitere drei Jahre Kunst, Musik und Literatur. Nach seiner Heirat und der Geburt der ersten Tochter nahm er 1903 eine Anstellung als Redakteur bei der Münchner Zeitung an, für die er mehr als 30 Jahre tätig war. In Braungarts Ressort fielen insbesondere die Theater- und Kunstberichterstattung. Nebenher war er ständiger Mitarbeiter verschiedener Zeitschriften, so bei der von Friedrich Bruckmann initiierten Zeitschrift Kunst für alle, Westermanns Monatsheften, der Leipziger Illustrirten Zeitung und der in Berlin erscheinenden Zeitschrift Exlibris. Nach Kriegsende wurde er Kunstkritiker beim neu gegründeten Münchner Merkur. Neben seiner redaktionellen Tätigkeit trat Braungart auch als Autor in Erscheinung. Neben zwei Gedichtbänden veröffentlichte er eine Reihe von Künstlerbiografien, so über August Benziger, Wilhelm Busch, Julius Diez, Josse Goossens, Eduard von Grützner, Ludwig Hartmann, Georg Papperitz, Max Rabe, die drei Brüder Schiestl und Karl Walther sowie eine Biografie über den Kunstsammler Otto Krebs. Sein Spezialgebiet waren stets Gebrauchsgrafiken und Exlibris. Seine diesbezüglichen Werke gelten als Basiswerke dieser Kunstgattung. Die eigene umfangreiche Exlibris-Sammlung von Richard Braungart ist heute im Eigentum des Münchner Stadtmuseums. Eine enge Freundschaft verband Braungart mit dem Komponisten Max Reger, dem er insbesondere in München zum Durchbruch verhalf. 1906 übernahm Reger aus Dank die Taufpatenschaft für Braungarts zweite Tochter Maximiliane. Hervorzuheben ist noch eine intensive Brieffreundschaft mit Thomas Mann. Braungart war Ehrenmitglied des Max-Reger-Instituts und der Deutschen Exlibris-Gesellschaft.

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11/03/2013

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