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Vegan Guide to Munster, Germany

Vegan Guide to Munster, Germany

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Published by Vegan Future
A vegan guide to Munster, Germany - includes restaurants, shopping, recipes, etc
A vegan guide to Munster, Germany - includes restaurants, shopping, recipes, etc

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03/06/2014

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Vegan Guide
Münster
 Res ta u ra n t-  u nd  E i n ka u fs f ü h re r
 f ü r  vega ne  E r nä h r u ng  i n  M ü ns te r
 I n fo r ma t io ne n  H i n te rg r ü nde  I ns ide r- T i p ps
 
nh t
Vegan – was heißt das?Warum „vegan“?RestaurantsCafésBäckereienBrunchesBiomärkte/-lädenWeltlädenVerschiedenesVegetarische/vegane InitiativenTierrechtsinitiativenVeganes Dinner for two„Vegane Seiten“
341017222426282936373840
Impressum
V. i. S. d. P.:
Daniel Friedrich (und Team)Beckhofstraße 17, 48145 Münsterveganguide.muenster@gmail.com
Druck:
voice-design, Bleichstraße 33,63065 Offenbach am Main
Layout:
Nina Schmidt, txt redaktion & agentur
Fotos:
Holger Angenent (Titel l. u., alle„Location“-Fotos), Michaela Becker (S. 29),Daniel Friedrich (Titel l. o., S. 4, 25),Sandra Gärtner – FoodFotografin.de (Titel r. o.),Karin Mück (Titel r. u., S. 3 u., 5, 6, 9, 50),Nils Schössow (S. 24), Birgit Schulze (S. 2) Alle Fotos von Karin Mück sind auf Hof Butenland(Lebenshof und Kuhaltersheim) entstanden.
 Auflage:
2.000 Stk.; gedruckt auf Recyclingpapier
S
eit 2006 der erste Vegan Guide für Münster von der MünsteranerInitiative für Tierrechte (MIT)herausgegeben wurde, hat sicheiniges geändert. Wir, ein loserZusammenschluss einiger veganund vegetarisch lebender Menschenaus Münster, haben uns deshalbin diesem Jahr entschlossen, denVegan Guide zu aktualisieren undpräsentieren euch auf den folgendenSeiten die Ergebnisse unsererveganen Spurensuche.Neben Restaurants und Cafés habenwir auch das vegane Angebotvon Bäckereien, Weltläden,Biomärkten/-läden und bio-fairenBekleidungsgeschäften inspiziert. Außerdem stellen wir euch vegan-vegetarische und Tierrechtsinitiativenin Münster und die zwei veganenBrunches vor. Am Ende des Guides findetihr unsere „Veganen Seiten“,die verschiedene Link-Tipps zuallen Bereichen des veganen Alltags enthalten. Die dortigenWerbeanzeigen finanzierten diesenDruck. Herzlichen Dank an alleUnterstützer_innen!
 Allen Leser_innen viel Freudebeim Lesen, Entdecken, Ausprobieren und Schmecken!
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eganer_innen konsumieren wederFleisch (auch kein Geflügel und Fisch)noch Milchprodukte, Eier, Honig oder jeg-liche andere Produkte mit tierlichen Be-standteilen.Ethisch motivierte Veganer_innen lehnennicht nur tierliche „Nahrungsmittel“ ab,sondern auch andere Produkte, bei derenGewinnung Tiere getötet werden oder lei-den müssen (z. B. Kleidung aus und mitPelz, Wolle, Leder oder Seide).Über die Vermeidung von Tierleid hinauserkennt der Veganismus den Tieren auchdas Recht auf Leben, Unversehrtheit undFreiheit an. Der Veganismus beruht (fürethisch motivierte Veganer_innen) auf demTierrechtsgedanken.Veganismus bezeichnet also eine Philoso-phie und Lebensweise, die versucht – so-weit wie möglich und praktisch durchführ-bar – alle Formen der Ausbeutung undGrausamkeit an Tieren für Nahrung, Klei-dung oder andere Zwecke zu vermeiden.
 
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s gibt zahlreiche Gründe für eine vegane Ernährung. Viele Menschen lehnen beispiels-weise aus gesundheitlichen Gründen den Verzehr tierlicher Produkte ab. Sei es, weil sieauf bestimmte Lebensmittel allergisch reagieren oder unter einer Nahrungsmittelintoleranzleiden, oder weil sie feststellen, dass der Verzicht ihrer Gesundheit gut tut (eine beträchtliche Anzahl von Studien belegt beispielsweise, dass Milchkonsum das Osteoporose-Risiko nichthemmt, sondern steigert). Außerdem sind viele gravierende Umweltschäden (Regenwaldabholzung, Versauerung derMeere und Böden, Klimawandel) maßgeblich durch den Konsum von Fleisch und anderentierlichen Produkten überhaupt erst entstanden oder verstärkt worden. Ein Verzicht auf dieseProdukte trägt somit zum globalen Umweltschutz bei.Für die meisten Veganer_innen ist jedoch der ethische Aspekt ausschlaggebend – zu demz. B. das tägliche Leid der zu Lebensmittellieferanten und Ressourcen degradierten Tiere ge-hört. Darum beinhaltet eine vegane Lebensweise nicht nur die Ernährung, sondern auch denVerzicht auf andere Formen der Tierausbeutung wie Tierversuche, Zirkus, Pelz und Leder etc.Im Folgenden finden Interessent_innen Erläuterungen dazu, wieso nicht nur für die „Fleisch-produktion“, sondern auch für andere Tierprodukte Tiere leiden und sterben müssen.
Eier
„Legehennen“ werden auf engstem Raum in Käfigen gehalten oder in der sog. „Bodenhal-tung“ zusammengepfercht, so dass sie sich kaum bewegen und ihrem instinktiven Verhal-ten, wie z. B. Scharren und Picken, in keinster Weise oder nur stark eingeschränkt nachkom-men können. Krankheiten und Verletzungen, die nicht selten zum Tod führen, sind die Folgedieser extremen Haltungsformen.
5
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Nach ungefähr einem Jahr, wenn die Eierproduktion einer Henne sinkt, wird diese getötet.Die natürliche Lebenserwartung einer Henne beträgt 20 Jahre. Hier bieten auch die sog.Freiland- und die Biohaltung keine ethisch vertretbaren Alternativen. In jeder Form der „Eier-produktion“ werden die Jungtiere nach Geschlecht sortiert (gesext). Die männlichen Küken(für die keine Verwendung besteht) werden – meist nur einen Tag alt – erstickt, geköpft,zerstückelt und enden als Abfall.[Nur bei bestimmten „Fleischrassen” werden sowohl männliche als auch weibliche Tiere ge-mästet (5-6 Wochen lang), und dann ebenfalls getötet.]Wer meint, Hühner würden von Natur aus immer Eier legen, liegt übrigens falsch: Nor-malerweise würden sie nur wenige Eier legen, um diese auszubrüten – wie andere Vögelauch. Unter den Bedingungen, in denen sie jedoch gehalten werden, passiert dies nie, dadie Hühner gezüchtet werden, um möglichst viele Eier zu legen. Zusätzlich werden sie durchkünstliche Lichtzufuhr und Futterzusätze dazu angeregt.
Milch
 Auch wenn Kühe oft beim Weiden gesehen werden können, trügt der Schein des glück-lichen Lebens, denn sie fristen ein erbärmliches Dasein. Um den ständigen Milchfluss zugewährleisten, werden sie in eine künstlich erzeugte und permanente Schwangerschaft ver-

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