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schweigen diescheine?
durchgedrehtgebildet
Was man über die Verwendungder Studiengebühren erfährt –und was nicht
das magazin fur die uni mannheim
 . .
So gehen MannheimerJura-Studenten mit demLeistungsdruck umWie wird man eigentlich Pro?Vier MannheimerProessorenkarrieren im Blick Die stellvertrende Leiterin desBaög-Amtes Mannheim imMensa-Interview
Aufgegessen
 
schweigen diescheine?
durchgedrehtgebildet
Was man über die Verwendungder Studiengebühren erfährt –und was nicht
das magazin fur die uni mannheim
 . .
So gehen MannheimerJura-Studenten mit demLeistungsdruck umWie wird man eigentlich Pro?Vier MannheimerProessorenkarrieren im Blick Die stellvertrende Leiterin desBaög-Amtes Mannheim imMensa-Interview
Aufgegessen
 
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Vn Dru, Drgen und Drangsal
Es wird immer mehr von der auszubildenden Generation erwar-tet: Die Studenten sollen schneller, besser und leistungsähigerwerden wie die bildungspolitischen Ansätze der letzten Jahrezeigen. Das au zwöl Jahre verkürzte Abitur und die Einührungdes komprimierten Bachelorstudiengangs haben die Leistungs-schraube bereits deutlich angezogen. Dennoch zeichnet sichab, dass diese Entwicklung, die au Bundes- und Europaebeneangestoßen wurde, an den Universitäten gar noch verstärktwird. So ist es an vielen Unis bereits Praxis, Auslandsauenthaltesowie Praktika in den Semestererien zur Picht zur machen.Humboldts altes Ideal der reiheitlichen, universellen Bildungwird dem Primat der „Praxisnähe“ und „Berusvorbereitung“scheinbar bedingungslos untergeordnet. An der Universität Mannheim selbst rühmen sich Proessoren,Dozenten, Rektorat und die PR-Abteilung, gestützt au Rankingsund Arbeitgeberumragen, regelmäßig damit, Teil einer der„besten“ Universitäten Deutschlands zu sein. Selbstbewusstseinund Vertrauen in die eigene Leistungsähigkeit sind wünschens-wert. Geährlich wird es jedoch, wenn sich diese Haltung in denSeminarräumen in überzogene Anorderungen an die Studentenübersetzt - die diese dann aus passiven, alsch verstandenemPichtgeühl, beeuert von der Krise im Großen und der Konkur-renz im Kleinen, zu erüllen suchen. Anreize ür dieses präten-tiöse Autreten gibt es au Seiten der Studenten wie Dozentengenug... Schließlich gilt es, die hauseigene Reputation und damitauch den weiteren beruichen Erolg abzusichern.Die remden wie selbstgestellten Ansprüche an die heutigeStudentengeneration sind so in den letzten Jahren größer ge-worden. Dass viele unter diesem Druck irgendwann zusammen-brechen, ist nicht verwunderlich. Die Folge eines Studiums dar aber nicht der Burn-Out Anang 20 sein!Deswegen hat sich die UniMAgazin-Redaktion entschlossen,diesem Thema eine dreiteilige Serie zu widmen, in der die spezi-schen Anorderungsprole dreier Fachbereiche der UniversitätMannheim und deren Konsequenzen beschrieben werden sollen.Den Anang macht in dieser Ausgabe die JuraAbteilung. Es wer-den olgen: BWL und SoWi. Um einen Überblick über das Themaund die Situation an der Universität Mannheim zu gewinnen,geht unser Redakteur Philipp Jungk im Interview mit der stell-vertretenden Leiterin der psychologischen Beratungsstelle (PBS)des Studentenwerks Mannheim, Frau Dr. Gabriele Bensberg, Ur-sache und Wirkung dieses bedenklichen Trends au den Grund.
Begnn ener dretelgen Sere um Lestungsdru an derUn Mannem
VerzweiungStressWut
campusleben
Von Druck, Drogen und DrangsalLeistungsdruck wird zu LeidensdruckTeil 1 der Reihe-Jura: Nase voll vom StressDer Netz-Netzwerker„Nachschlag geällig...?“ A Short Guide to Becoming a UN-DiplomatDurch Lernen entspannenMeldungenSchweigen die Scheine?Pro werden ohne graue HaareKünstliche Intelligenz-noch keine BedrohungPro. MC. Esser au den Hip-Hop Open?Bild dir deine MeinungEuropäische Medien-Europäisches Bewusstsein?Nerede oturuyorsunuz? Wo wohnen Sie?Der GebührenkompassMit oder gegen Gebühren3456788910151820202018191314
kaleidoskopelfenbeinturmschlusslicht
ImpressumLiebe Leserin, lieber Leser,
Vor zwei Jahren wurden inolge der Einührungvon Studiengebühren zahlreiche Universitätenin Baden-Württemberg von groß angelegtenProtesten heimgesucht - Mannheim blieb eine Ausnahme. Sowohl die Studenten als auch dasakademische Personal zeigten ein auälliggeringes Interesse an diesem Thema. Zwei Jahrenach Einührung der Gebühren stellen die Auto-rInnen im „Kaleidoskop“ die Gretchenrage: Wiehält’s die Uni Mannheim mit der Transparenzin Sachen Studiengebühren? Die Antwort isternüchternd: Es herrscht noch viel Handlungs-bedar.Im Elenbeinturm stellen wir unter anderemvier unterschiedliche wissenschatliche Kar-rieren von Proessoren und einer Proessorinan der Uni Mannheim vor. Im Campuslebenkönnen Sie beispielsweise erahren, wie manals StudentIn diplomatische Lut in der UNschnuppern kann und warum Mannheim lauteiner Studie des Spiegels eines der am schlech-testen bewerteten Baög-Ämter in Deutschlandhat. Ausserdem hat das UniMAgazin Zuwachsbekommen. Ab dieser Ausgabe werden wir ineiner neuen Rubrik auch die sportlichen Höhe-und Tiepunkte an der Uni Mannheim beleuch-ten.Wir gratulieren zu einem Gutschein ür denSummacum Campus-Shop über 50 € ür denbesten Artikel unserer Oktober-Ausgabe 2008:Nick Hollermeier ür sein Interview mit demKommunismusorscher Hermann Weber. Auchgratulieren wir Jasmin Gentner, die bei unsererVerlosung zwei Schneckenho-Karten gewonnenhat.Wie immer reuen wir uns über Post an uniMA-gazin@gmail.com - schreiben Sie uns!Viel Spaß beim Lesen – herzlichstLisa Dellmuth und Rico Grimm
Edtral
 
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Das Interview ührte Philipp Jungk
Tel 1 der Ree  Jura
E
ine selbstbewusste junge Frau kommtüber den Ehrenho geschlendert.Schon bei den ersten Sätzen ällt au,dass sie viel und gerne lacht. Und als Beate
 
(Name geändert)
 
dann in der Sonne au einer Bank sitzt, ällt es ihr leicht, über ihr Jurastudium zu plaudern. Selbst bei der Aus-sage, dass ihr Studium sie psychisch belastethat, lacht Beate noch. Die Tabletten, die siemonatelang am Stück nehmen musste, weildas Studium ihr den Schla geraubt hat, wir-ken wie eine witzige Anekdote. „Die Bergewurden größer, die Zeit wurde kürzer - egal,was ich nachts gedacht habe, irgendwannsind die Gedanken wieder ums Examengekreist und ich war wach.“Ein Einzelall ist Beate nicht. Sie kennt auchandere, denen es ähnlich ging. Und nichtnur vergleichsweise harmlose Schlatablet-ten scheinen verbreitet zu sein, auch vonRitalin-Dealern an der Jura-Fakultät wirdgemunkelt; selbst Gerüchte über Koks gehenum.Kein Gerücht, sondern Fakt ist, was in derHasso-Plattner-Bibliothek geschieht: Au rätselhate Weise verschwinden dort Bücher.Viele Jura-Studenten berichten, dass ihreKommilitonen die Bücher in der Bibliothekumstellen, sodass sie nicht mehr aufndbarsind. Auch, dass Seiten aus Büchern gerissenoder wichtige Stellen geschwärzt werden,ist schon vorgekommen. Da die Leitung derUniversitätsbibliothek sich dieses Problemsdurchaus bewusst ist, hat sie 2007 in Zusam-menarbeit mit den Fachschaten die Aktion„Fairness geht vor“ ins Leben geruen. ImZuge derselben wurden etwa Flyer ausge-legt, die an die Fairness aller Bibliotheksbe-nutzer appellieren sollten. Die Aktion wurdeim Jahr 2008 wiederholt. Dass die Fachschatsich genötigt sah, ihre Kommilitonen zurFairness auzuruen, spricht ür sich. Letzt-lich möchten die Täter verhindern, dass ihreKommilitonen an dieselben Inormationenkommen wie sie selbst. Sie möchten einenSchritt weiter sein als all die anderen. Auchdas wäre weniger problematisch, würde esnicht ot nur als Symptom interpretiert: Diedahinter stehende Krankheit heißt Konkur-renzdruck.Schon lange wird das ür Juristen obligato-rische Staatsexamen bemängelt, da es Leis-tungs- und Konkurrenzdruck in extrememMaße ördere. Die Zensuren während desStudiums ießen weder in die Endnote mitein, noch geben sie einenHinweis darau, wie manbeim Examen bewertetwird.Katharina, die mit ihrenblonden Haaren und demhübschen Gesicht alle Bli-cke im EO au sich zieht,schlürt nachdenklichan ihrem Latte Macch-iato. Auch sie kritisiertdie Notenvergabe: „Duweißt einach nicht,wo du stehst“. Sie habeimmer nur den Vergleichmit anderen als Richt-wert gehabt. Und dieNoten hat sie trotz desenormen Lernauwandsals „echt rustrierend“empunden. Für die zweiWochen Examen, au die es ankommt, mussalles parat sein – der komplette Sto dervergangenen vier oder ün Jahre. Wieder-holt werden kann das Examen nur einmal;wer den zweiten Versuch nicht besteht, hatkeinerlei Abschluss. Wer durch das Staatsex-amen alle, habe Jahrelang umsonst studiertund stehe, so Katharina, vor einem „Trüm-merhauen“. 
Keine Zeit au Partys zu gehen
Deshalb scheint vielen als Schritt in dierichtige Richtung, dass die Uni Mannheimzum HWS 2008 den „Bachelor Unterneh-mensjurist“ eingeührt hat. Doch seitdemhat sich die Situation nicht verbessert, eherdas Gegenteil ist der Fall. Valentin, eines der„Versuchskaninchen“ im zweiten Semes-ter, empndet seine Arbeitsbelastung alshoch. Denn zu 30 Semesterwochenstundenkomme noch die Vor- und Nachbereitungderselben. Die Zeit, au Partys zu gehen oder„rumzugammeln“ habe Valentin nicht.Zudem hat sich der Konkurrenzkamp ehernoch verstärkt. Seine Kommilitonin Annikastudiert au Staatsexamen. Was das Verhal-ten ihres Jahrgangs betrit, spricht sie voneinem „Kindergarten“ und davon, dass dieSituation „komisch“ sei, da eine enorme Ri-valität zwischen Bachelor-und Staatsexamensstu-denten bestehe. Inwieernder Bachelor also einelangristige Verbesserungdarstellt, ist jetzt nochnicht abzusehen. Allein gelassen ühlensich die Studenten nicht,denn sie werden gutbetreut, egal, welchen Abschluss sie machen.So spricht Katharinavon einer „ganz kleinenFamilie“, da hier die Pro-essoren ihre Studentennoch persönlich kennen.Ihr und ihren Kommilito-nen erscheint sowohl derenorme Leistungsdruckals auch das ständi-ge Vergleichen mit anderen vollkommennormal, schließlich scheint es jedem so zugehen. Auch Valentin ndet es „ganz prak-tisch“, durch die große Belastung au die Arbeitswelt vorbereitet zu sein, da es in derWirtschat wohl ähnlich läut. Also alles kein Problem? Es stellt sich dieFrage, ob ein Zwanzigjähriger wirklich rohdarüber sein sollte, dass man ihm in seinemStudium neben dem Sto auch Konkurrenz-verhalten und ein Leben ohne Freizeit bei-bringt. Doch selbst, wenn dies von Valentingewollt ist, so haben und hatten viele seinerKommilitonen doch große Angst: zum einenvor einer Arbeitswelt, in der immer mehrau den Lebenslau geschaut wird und zumanderen vor einem Studium, dessen hohen Anorderungen sie nicht gewachsen sind.Beate aber hat es schließlich geschat –trotz Prüungsangst und durchwachterNächte. Davon ist Annika noch weit ent-ernt. Sie überlegt sich gerade, ihr Studiumabzubrechen. Denn zu wenig einschätzbarist das Staatsexamen, und zu hoch das Risi-ko, in ihm zu versagen.
Nase vll vm Stress
Wo andere Studiengänge mit einer schritlichen Arbeit abschließen, müssen die Juristen in den Prüungen desStaatsexamen das Wissen aus gut ün Jahren Studium parat haben. An der Uni Mannheim wird der Druck durchUnairness der Studenten gar noch vergrößert. Zudem machen Gerüchte über Drogenmissbrauch die Runde.
 Jana Anzlinger
Lestungsdru wrd u Ledensdru 
Ein Gespräch über die psychische Belastung der Studenten mit der stellvertretenden Leiterin der Psychologi-schen Beratungsstelle (PBS) des Studentwerks Mannheim, Frau Dr. Gabriele Bensberg.
U
niMAgazin: Guten Tag Fr. Dr.Bensberg, wobei können Sie bezie-hungsweise die PBS den Studentenhelen?Bensberg:
Die Augabe der PBS ist es in ers-ter Linie, Studierenden mit studienbezoge-nen Problemen zu helen. Dazu gehört zumBeispiel, die Studierenden bei Leistungsstö-rungen, Prüungsängsten, Existenzängstenund au das Studium oder den küntigenBeru bezogenen Entscheidungsproblemenzu beraten. Falls jedoch krankheitswertigeStörungen, wie etwa eine Essstörung, einePsychose oder auch eine Suchtproblematik,vorliegen, vermitteln wir an niedergelasseneKollegen/innen beziehungsweise Klinikenweiter.
UniMAgazin: Wann sollte ein Student dieseHile in Anspruch nehmen?Bensberg:
In der Psychologie spricht man ja gerne vom „individuellen Leidensdruck“.Wenn dieser dann so zunimmt, dass eseinem, au deutsch gesagt, „dreckig“ geht,wird es Zeit sich achmännisch Hile zu su-chen. Anzeichen daür wären unter anderemniedergedrückte Stimmung, sozialer Rück-zug, Absinken der Leistungsähigkeit, Ängstebis hin zu Panikattacken und psychosomati-sche Beschwerden wie Magenprobleme oderSchlastörungen.
UniMAgazin: Womit können Sie einembetroenen Studenten helen?Bensberg:
Die PBS hat ein sehr umang-reiches Angebot. Doch bevor dieses vomStudenten wahrgenommen werden kann,wird erst einmal in einem Erstgespräch dieProblematik besprochen. Danach beginnteine diagnostische Phase, bei der mit Fra-gebögen zuerst estgestellt werden muss,worum es eigentlich geht. Erst danach bera-ten und beschließen wir mit dem Studentenzusammen, welches Angebot angemessenund notwendig ist. Dabei könnte es sichzum Beispiel um ein Schreib- oder Prü-ungscoaching handeln oder Kurse wie zumBeispiel das Autogene Training. Natürlichbieten wir aber auch Kurzzeittherapien an.Dies wäre zum Beispiel der Fall, wenn unsein Betroener mit einer depressiven Ver-stimmung besucht, der sich als „Versager“ühlt, weil seine Noten nicht mehr so gutwie während der Schulzeit sind.
UniMAgazin: Wie häug ist Konkurrenz-beziehungsweise Leistungsdruck der Grundür ein Beratungsgespräch bei der PBS?Bensberg:
Laut der Statistik aus dem letztenBerichtsjahr 2008, nahmen 78,2 % der Stu-dierenden wegen Lern- und Leistungsdruckdie Hile der PBS wahr. 65,7 % nanntenPrüungsprobleme und 75,4 % Versagens-bzw. Zukuntsängste als Grund ür ihrHilegesuch. Da diese Statistiken bundes-weit von allen PBS augestellt werden, kannman einen recht guten Rückschluss au dieHauptproblematik deutscher Studierenderziehen. Aus weiteren, allgemeinen Beragun-gen großer Teile der deutschen Studenten-schat geht zudem hervor, dass ein Füntelaller Studenten psychisch belastet ist. Davonnimmt aber nur die Hälte der Betroenenachmännische Hile in Anspruch.
„Ein Füntel aller Studenten hat psy-chische Probleme“
UniMAgazin: Warum lassen sich so vieleStudenten nicht helen?Bensberg:
Viele der Betroenen denkensich, dass mit Ihnen ja irgendetwas nichtstimmen kann. Sie haben Angst, dass her-auskommt, dass sie psychologische Hile in Anspruch nehmen – dass sie „krank“ sind.Viele geben aber auch an, dass sie nichtwüssten, an wen sie sich zu wenden hättenund wieder andere sagen sich immer wieder,dass sie ihre Situation schon irgendwie ganzalleine in den Gri bekommen können.
UniMAgazin: Haben Sie seit der Umstellungau den Studienabschluss Bachelor eineZunahme von Hilsgesuchen wahrgenom-men?Bensberg:
 Ja, au jeden Fall! Seit 2007konnten wir eine Steigerung von circa 15 %eststellen. Seit dem Beginn des Jahres 2009nahm die Anzahl der Hilsgesuche noch stär-ker zu, aber genaue Zahlen können wir erst Anang 2010 veröentlichen. Der Anstieg derverzweielten Studenten ist allerdings einebundesweite Erahrung und steht im direk-ten Verhältnis zur Einührung des Bachelors.
UniMAgazin: Halten Sie also die Einührungdes Bachelor-Master-Systems ür einenFehlentscheidung der Politik?Bensberg:
Nein, das tue ich keineswegs. Esdient dem Zusammenschluss Europas undbietet eine recht strukturierte Form desStudierens. Ich sehe jedoch auch beträcht-liche Nachteile, die aus dieser Form desStudiums erwachsen. Zum einen ist hier der„Overload“ an Lerneinheiten und Scheinenzu nennen, zum anderen ist die Verrech-nung nahezu aller Prüungen ab dem erstenSemester in die Endnote kritisch zu bewer-ten. Dies baut gerade unter Erstsemesterneinen immensen Druck au, die eigentlicherst einmal Zeit benötigen würden, sich inihrer neuen Lebenssituation zu akklimatisie-ren. Zudem lässt ein so stringent durchge-plantes Studium wenig Freiraum ür kreativeGeister. Aber genau die brauchen wir meinerMeinung nach, um neue Lösungsansätze ürdie Probleme der heutigen Zeit zu nden.Der Bachelor in Deutschland müsste alsodeutlich entzerrt werden.
UniMAgazin: Was würden Sie unseren Le-sern gerne vermitteln? Haben Sie noch einepersönliche Anmerkung zu machen?
 
Bensberg:
Wenn es irgendwelche Problemegibt, sollte sich niemand scheuen, die Hileder PBS in Anspruch zu nehmen! Wir sindkeine Stelle ür „Schwergestörte“, sonderneine Einrichtung, die gegründet wurde, umStudierenden mit studienbezogenen, aberauch privaten Problemen zu helen. Jede/rStudent/in kann einmal in eine schwierigeSituation kommen und es ist das Beste,diese Probleme einach anzusprechen. Trauteuch, kommt her und zusammen nden wireine Lösung. (lacht) Um das mal wie von derUni Mannheim gewohnt leistungsorientiertauszusprechen; wir haben je nach Maßnah-me eine Erolgsquote von 85-95 Prozent.Und wie so ot, sprechen auch hier dieZahlen ür sich.
Resignation, Photo: Robert Maier 
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