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Zeitschrit der CDU Frohnau | Nummer 52 | März 2009 | www.cdu-rohnau.de
Der Fall: Frohnau verliert seinen SendemastIm Portrait: Inspektor des FernmeldeturmsIm Interview: Neuer Schulleiter der „Sintenis“Berichte aus Kultur, Schulen, Kirche und Vereinen
 
Unser FrohnauUnser Frohnau
 Vorwort
V
or jeder neuen Ausga-be von
Unser Frohnau
 sind wir selbst immer wie-der gespannt, welche The-men uns wohl in der Redak-tion erwarten werden.Es sind ja vor allem dievielen Berichte unsererFrohnauer Vereine, Ge-schätsleute, Initiativenund Gemeinden, die wirgerne in das Het auneh-men und die ür die bunteMischung sorgen.Wir können Ihnen versi-chern, auch in dieser Aus-gabe steckt eine großeVielalt. Es ist aszinie-rend zu lesen, welche Ak-tivitäten sich in unseremOrtsteil in den letzten Wo-chen ereignet haben oder jetzt im Frühjahr ereignenwerden.Blättern Sie einach weiter
Liebe Leserinnen und Leser!
und staunen Sie über Neu-igkeiten aus unseren Froh-nauer Schulen, das brei-te Programm, dass unsim Centre Bagatelle ge-boten wird, aktuelle Be-richte der Johanneskirche,unser Frohnauer Portraitpassend zur Sprengungdes Sendemastes am Hu-bertussee sowie natürlichauch unsere hautnahen Be-richte aus dem politischenGeschehen.Wir sind sicher, Sie wer-den genauso begeistertsein, wie wir und würdenuns über Ihre Anregungenund Kritik zu unserem Hetsehr reuen.Ihre
CDU 
Frohnau
Tel: 030 - 4961246ino@cdu-rohnau.deTitelbild: Blick au S-Bahnho, Platzmit Brunnen und Johanneskirche
Impressum
Herausgeber:
CDU Frohnau,Großkopstr. 6-7, 13403Berlin, Tel: 4961246,unserrohnau@cdu-rohnau.de
 Verlag, Layout & Druck:
 acurat Johannes Eydinger,Hubertusstraße 20, 13469Berlin, acurat-verlag@gmx.de
Cheredakteur:
Tobias Siesmayer (V.i.S.d.P.)
 Anzeigenleitung:
Uwe Kremer, Tel: 40103604,uwe.kremer@cdu-rohnau.de
 Auage:
10.000 Exemplare
Redaktion:
Dr. FrankSteel, Katrin und JürnJakob Schultze-Berndt, FrankMarten, Lorenz Weser, AnnaKramlinger, Peter Kramlinger,Gordon Huhn, Helga Schwan-ke, Eberhard Malitzki, MartinLambert, Uwe Kremer, JürgenBusse, Hans-Peter MartenVerwendung von Anzeigenoder redaktioneller Beiträgeohne Genehmigung des He-rausgebers nicht gestattet.
I
m Jahr 2010 begehenwir das 100-jährige Ju-biläum unseres OrtsteilsFrohnau.In vielen Vereinen undOrganisationen wurdenbereits Ideen ür dasJahr 2010 gesammelt.Ein Festkomitee, eder-ührend aus der Interes-sensgemeinschat Froh-nauer Geschäte, demGrundbesitzerverein,der Freiwilligen Feuer-wehr Frohnau und demBezirksamt wird vonFrau Cornelja Hasler ko-ordiniert.Unser Frohnau soll sichzum einen ür seine Be-wohner als lebenswerter,traditionsreicher aber na-türlich insbesondere zu-kuntsähiger Wohnort dar-stellen. Zum anderenwollen wir Nordberlinernund den Umlandgemeindendurch ein interessantes An-gebot von Kultur bis Sporteinmal mehr ein attraktiver„Nachbar“ sein. Und zumDritten sollten wir gemein-sam diese Möglichkeit nut-zen, Frohnau als einen derschönsten Ortsteile Berlinsüber die Grenzen hinaus zupräsentieren. Die Aumerk-samkeit anlässlich unseres100-jährigen Jubiläumsgibt uns die Möglichkeit zuunterstreichen, dass wirin Berlin nicht nur regional„ganz oben“ sind.Wir als Ihre Frohnau-Parteiund ich als Ihr langjährigerWahlkreisabgeordneterwerden uns bemühen, dieöentliche Inrastrukturan vielen kleinen Stellenzu verschönern. Dem Vor-standsvorsitzenden derDeutschen Bahn AG, HerrnDr. Hartmut Mehdorn, habeich anlässlich eines persön-lichen Treens bereits dieBitte überreicht, das Herz-stück Frohnaus, unserenBahnho, zu renovierenund noch ansehnlicherzu machen.Falls Sie Anregungenoder Ideen haben, kön-nen Sie sich gerne an
Unser Frohnau
(ino@cdu-rohnau.de) oderauch an mich persönlichwenden (.steel@ste-el-gruppe.com).Vielleicht nutzen wir al-le auch die vor uns lie-genden Monate, umdie einen oder anderenSchönheitsreparaturenin unserem persönlichenWohnumeld vorzuneh-men.Da ich selber seit meinerGeburt vor 43 Jahren ger-ne in Frohnau lebe, reueich mich au ein unterhalt-sames und abwechslungs-reiches Jubiläumsjahr. Al-len beteiligten Frohnauerndanke ich bereits heute ürIhren Beitrag zu diesem100-jährigen Jubiläum vonunserem Frohnau.Mit reundlichen GrüßenDr. Frank SteelWahlkreisabgeordnetervon Frohnau
Liebe Frohnauerinnen und Frohnauer!
Frohnau aktuell
„Frohnau soll sich zum einenür seine Bewohner als lebens- werter, traditionsreicher aber natürlich insbesondere zukunts- ähiger Wohnort darstellen.“ 
 
Zurück zur Normalität
A
m 8. Februar war esendlich soweit, nach-dem der Sprengungster-min des Frohnauer Richt-unkmastes wetterbedingtzweimal verschoben wer-den musste. Mit dem Nie-dergang des etwa 1.000Tonnen schweren Stahlske-letts verschwand ein weit-hin sichtbares Relikt derdeutschen Teilung, dasdennoch in seiner knappdreißigjährigen Präsenzzum Wahrzeichen und be-liebten Nachbarn der Froh-nauer wurde.Schätzungsweise zehntau-send Menschen wolltensich das Großereignis derSprengung nicht entge-hen lassen und sammeltensich um 13 Uhr an geeig-neten Beobachtungspunk-ten am Poloplatz, au demStolper Feld und im HohenNeuendorer Gewerbege-biet. Bereits kurze Zeit spä-ter konnte dann die ganzeWelt Anteil am Niedergangdes mit 358 Metern ehe-mals vierthöchsten Gebäu-de Deutschlands nehmen,da über 100 Zaungäste ih-re Mitschnitte au dem In-ternet-Videoportal
 youtube.com
zum Abru bereitge-stellt hatten.Die Telekom als Betreiberindes Funkmastes entschiedsich ür die Sprengung alsdie wirtschatlichste Varian-te der Beseitigung. Bereitsin den 90er Jahren hatteder Turm seine technischeBerechtigung verloren, daseine Hauptaugabe, dieÜbertragung von Teleon-gesprächen in die „alten“Bundesländer, nun überGlasaserkabel abgewickeltwurde. Über zwöltausendGespräche konnte der Sen-demast gleichzeitig unken.Auch als Horchposten derranzösischen und ameri-kanischen Streitkräte wur-de der Mast nach dem En-de des Kalten Krieges nichtmehr benötigt.Au 500.000 Euro bezier-te Funkturm-Geschätsüh-rer Rudol Pospischil die jährlichen Betriebskosten.Da zudem in naher Zukunteine Komplettüberholungdes Rostschutzes notwen-dig geworden wäre, stell-te sich die Frage nach derwirtschatlichen Vernunt.Nach der Sprengung wirdder Turm als Altstahl wei-terverkaut werden. Ent-standene Schäden imFrohnauer Forst werden be-seitigt und Teile des bishe-rigen Betriebsgeländes inallgemeine Forstäche zu-rückgewandelt.Jetzt ist Frohnau zwar einenTurm los aber dennoch nicht„turmlos“. Unser eigentlichesWahrzeichen, der Kasino-turm am S-Bahnho, bleibtuns ja weiterhin erhalten.
Tobias Siesmayer 
Fotos: Tilmann Classen
Titel4
Unser Frohnau
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