Seite 1 von 4
Rückfragen
: Ulrich Ropertz, Pressesprecher, Tel.: 030 / 223 23 – 35, Fax: 030 / 223 23 – 100 Email: ulrich.ropertz@mieterbund.de
DEUTSCHER MIETERBUND
Presse-Information
10169 Berlin
Telefon: 030/22323-0
Telefax: 030/22323-100
www.mieterbund.de
e-mail: info@mieterbund.de
Berlin, 29. Mai 2009Mieterbund-Präsident Dr. Franz-Georg Rips:
Wohnpakt 2020 – Politik muss sich Herausforderungen stellenMieterbund fordert 30 Milliarden Euro in den nächsten 10 Jahren
(dmb) „Die energetische Modernisierung von etwa 37 Millionen Wohnungen, die massiveAusweitung eines altengerechten und barrierearmen Wohnungsangebotes, dieVerdoppelung des Neubaus, vor allem in Ballungszentren, die Sicherung tragbarer Mietenund die Fortführung integrierter Stadtentwicklungskonzepte werden die wichtigen undprägenden Themen in den nächsten zehn Jahren sein“, erklärte der Präsident desDeutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips, auf einer Pressekonferenz inBerlin knapp eine Woche vor Beginn des 63. Deutschen Mietertages in Leipzig. Er forderteeinen ‚Wohnpakt 2020’, über den sich die Politik diesen Herausforderungen stellen soll.„Dazu gehören die Definition klarer Zielvorgaben, die Bestimmung einesordnungspolitischen Rahmens und die Schaffung finanzieller Anreize. Bis zum Jahr 2020werden nach unserer Schätzung 30 Milliarden Euro benötigt. Sie wären auf jeden Fall gutangelegt. Solche Investitionen schaffen und sichern ortsnahe Arbeitsplätze und führen zuSteuereinnahmen.“
Wohnpakt 2020 – Wegweiser aus der Krise
Wohnungspolitik ist auch Wirtschafts- und Konjunkturpolitik. Sie gibt einerseits die Antwortauf Klimaschutzprobleme, demografische Entwicklungen, steigende Wohnkosten sowieWohnungsengpässe bzw. –leerstände. Gleichzeitig kommt der Wohnungspolitik aber einewichtige Multiplikatorenwirkung zu. „Eine Milliarde Euro Investitionen im Gebäudebereichsichern und schaffen 20.000 bis 25.000 Arbeitsplätze für ein Jahr“, sagte Rips.
Wohnpakt 2020 ist energetische Modernisierung
„Die wichtige und sinnvolle energetische Modernisierung darf vor dem Wohnungsbestandnicht halt machen“, forderte der Mieterbund-Präsident. Die strengen Anforderungen derEnergieeinsparverordnung beispielsweise gelten für den Neubau, damit letztlich aber nurfür weniger als 175.000 Wohnungen im Jahr. Über die CO2-Gebäudesanierungs-
Leave a Comment