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Silvio Gesell - Die Natürliche Wirtschaftsordnung
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Silvio Gesell: Die Natürliche Wirtschaftsordnung
Einführung Karl Walker 9Vorwort zur dritten Auflage Silvio Gesell 12Vorwort zur zweiten Auflage Paulus Klüpfel 21Vorwort zur vierten Auflage Silvio Gesell 24Vorwort zur fünften Auflage Silvio Gesell 25Vorwort zur sechsten Auflage Silvio Gesell 26Vorwort zur siebenten Auflage Dr. Landmann 29Vorwort-Fragment zur siebenten Auflage Silvio Gesell 30Vorwort des Herausgebers zur siebenten Auflage Hans Timm 31Erster Teil
Die Güterverteilung und die sie beherrschenden Umstände
Einleitung 331.1. Ziel und Weg 381.2. Was ist der volle Arbeitsertrag? 391.3. Der Abzug am Arbeitsertrag durch die Grundrente 421.4. Abhängigkeit des Lohnes und der Grundrente von den Frachtsätzen 451.5. Einfluß der Lebensverhältnisse auf Lohn und Rente 481.6. Genauere Bestimmung des Begriffes Freiland 501.7. Der Begriff "Freiland dritten Grades" 511.8. Einfluß des Freilandes dritten Grades auf Grundrente und Lohn 521.9. Einfluß von Betriebsverbesserungen auf Lohn und Rente 551.10. Einfluß der Wissenschaft auf Lohn und Rente 571.11. Gesetzliche Eingriffe in Lohn und Rente 581.12. Zölle, Lohn und Rente 621.13. Der Ausgangspunkt für die ganze Lohnstaffel 661.14. Einfluß des Kapitalzinses auf Lohn und Rente 681.15. Übersicht über das bisherige Ergebnis der Untersuchung 701.16. Die Rohstoff- und Baugrundrente 721.17. Erster allgemeiner Umriß des Lohngesetzes 75Zweiter Teil
Freiland
 
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2Einleitung: Freiland, die eherne Forderung des Friedens
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2.1. Der Sinn des Wortes Freiland 922.2. Die Freiland-Finanzen 922.3. Freiland im wirklichen Leben 962.4. Wie die Bodenverstaatlichung wirkt 1062.5. Begründung der Bodenverstaatlichung 1122.6. Was Freiland nicht kann 122Dritter Teil
Metall- und Papiergeld
Das Geld, wie es istEinleitung 1253.1. Wie sich uns das Dasein des Geldes offenbart 1283.2. Die Unentbehrlichkeit des Geldes 1313.3. Der sogenannte Wert des Geldes 1343.4. Warum man aus Papier Geld machen kann 1393.5. Die Sicherheit und Deckung des Papiergeldes 1543.6. Welchen Preis soll das Geld erzielen? 1633.7. Wie läßt sich der Preis des Geldes mit Genauigkeit ermitteln? 1643.8. Wie kommt der Preis des Papiergeldes zustande? 1713.9. Einflüsse, denen Angebot und Nachfrage unterliegen 1753.10. Das Angebot des Geldes 1813.11. Das Gesetzmäßige im Umlauf des heutigen Geldes 1863.12. Die Wirtschaftskrisen und ihre Verhütung 1993.13. Die Neuordnung der Notenausgabe (Emissionsreform) 2003.14. "Bargeldloser" Verkehr? 2093.15. Der Maßstab für die Qualität des Geldes 2093.16. Warum die Quantitätstheorie dem Gelde gegenüber versagt 2123.17. Gold und Frieden? 2133.18. Ist der Bürger- und Völkerfrieden vereinbar mit der Goldwährung? 215(Vortrag des Verfassers, gehalten in Bern am 28. Apri1 1916.)Vierter Teil
Freigeld
Das Geld, wie es sein sollEinleitung 2354.1. Freigeld (Mit Mustern und Erklärung des Freigeldes) 2354.2. Wie der Staat das Freigeld in Umlauf setzt 2434.3. Wie das Freigeld verwaltet wird 2444.4. Die statistischen Grundlagen der absoluten Währung 2454.5. Das Gesetzmäßige im Umlauf des Freigeldes 2484.6. Zusammenfassung 2524.7. Wie das Freigeld beurteilt wird 2534.7.1. Der Krämer 2534.7.2. Der Kassenbeamte 2564.7.3. Der Ausfuhrhändler 2584.7.4. Der Unternehmer 2614.7.5. Der Wucherer 2644.7.6. Der Wucherspieler (Spekulant) 2664.7.7. Der Sparer 2694.7.8. Der Genossenschaftler 2724.7.9. Der Gläubiger 2734.7.10. Der Schuldner 2754.7.11. Im Versicherungsamt gegen Arbeitslosigkeit 2774.7.12. Der Vertreter der Gegenseitigkeitslehre 2814.7.13. Der Zinstheoretiker 2844.7.14. Der Krisentheoretiker 2894.7.15. Der Werttheoretiker 296
 
Silvio Gesell - Die Natürliche Wirtschaftsordnung
34.7.16. Der Lohntheoretiker 2964.7.17. Der Bankmann 2984.7.18. Der Wechselagent 3044.8. Der Weltwährungsverein (Internationale Valuta-Assoziation) 306Fünfter Teil
Die Freigeld-Zins- oder Kapitaltheorie
5.1. Eine Robinsongeschichte als Prüfstein für diese Theorie 3095.2. Der Urzins 3135.3. Die Übertragung des Urzinses auf die Ware 3245.4. Die Übertragung des Urzinses auf das Realkapital 3255.5. Vervollständigung der Freigeld-Zins- oder Kapitaltheorie 3285.6. Wie man den Kapitalzins bisher erklärte 3465.7. Die Bestandteile des Brutto-Zinses 3535.8. Der reine Kapitalzins, eine eherne Größe 356
EINFÜHRUNG
Vorwort von Karl Walker, dem Herausgeber der 9. Auflage.Die "Natürliche Wirtschafts-Ordnung" ist das Standardwerk der Freiwirtschafts-lehre. Mit diesem Werk hat ein neuer Trieb am Baum der wirtschaftswissenschaftlichenForschung ausgeschlagen; ein eigenartiger Trieb, der sich aus den bis jetzt bestehen-den Lehrmeinungen sowohl Bestätigungen wie auch den Widerspruch holt und somitweder mit den Lehren des klassischen Wirtschaftsliberalismus eines Adam Smith,noch mit den dagegenstehenden Theorien des "Wissenschaftlichen Sozialismus" einesKarl Marx zusammenwachsen kann.Es gibt für die Freiwirtschaftslehre, die als Wissenschaft in der Tat zwischen diesenbeiden Zweigen wirtschaftstheoretischer Vorstellungen angesetzt hat, nur eine Möglich-keit: kompromißlos und dem Widerspruch von beiden Seiten trotzend das zu ent-falten, was in ihr steckt. Es ist unerhört bedeutungsvoll, was hierbei zutage tretenkann, denn die Fragen, um die es geht, haben zwar einige Generationen hindurchdie Gelehrten beschäftigt - heute aber stehen sie im Vordergrund unseres Lebensund an ihrer Lösung hängt mehr, als sich in Worte fassen läßt. -Es mag nicht in allen Fällen angebracht sein, das, was bewiesen und aufgezeigt werdensoll, schon gleich vorauszuschicken. Aber hier ist es eine Notwendigkeit, oder min-destens dem Verständnis der Sache dienlich, diesem vielleicht gewichtigsten Werkunseres Jahrhunderts die richtige Einstellung des Lesers zu erwirken.Wer dieses Buch zur Hand nimmt, darf wohl vorher darauf aufmerksam gemachtwerden, was er erwarten kann; aber er muß auch wissen, was er nicht erwarten darf.Er darf erwarten, daß er in bezug auf die Erkenntnis und Darlegung ökonomischerZusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten eine Lehre von vollendeter Schlüssigkeit undungeheuerlicher praktischer Bedeutung für das soziale Leben kennenlernen wird. Docher darf nicht erwarten, daß ihm die Wahrheit, die wissenschaftliche wirtschaftstheo-retische Erkenntnis zu jeder Sonderfrage und jedem Unterthema schon in diesem Buchin ausgeschliffener wissenschaftlicher Form unterbreitet wird.Der Verfasser dieses Werkes war kein Fachgelehrter, sondern er war einer jener be-gnadeten Menschen, die es in der Geschichte des menschlichen Fortschritts, der Erfin-dungen und Entdeckungen schon häufig gegeben hat, die, auf einem anderen Standortstehend als die Zünftigen, von ihrem Blickfeld aus plötzlich überraschende Einsichtenin ein Problem und in die Möglichkeiten seiner Lösung bekommen. Dies ist es, was demBegründer der Freiwirtschaftslehre widerfahren ist, ohne daß er mit der Absicht aufderartige Entdeckungen ausgezogen war. Aber in solcher Lage ohne jede fachliche Vor-bildung die Bedeutung der Sache zu erkennen, zu sehen, worauf es ankommt, aufzu-spüren, wie die untergründige Gesetzmäßigkeit verläuft, und zu entdecken, wo dieAnsätze zu ganz neuen, ungeahnten Möglichkeiten liegen, das ist noch immer und alle-zeit das Kennzeichen wahrhafter Genialität gewesen. Und das bleibt es auch dann,wenn die Wiedergabe der neuen Erkenntnisse formlos und unbändig wie ein wilderSturzbach, aber mit der ganzen Gewalt eines großen Anspruchs in die geheiligten

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