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"FC"Die Industrielle Gesellschaft und ihre Zukunft
= Das UNABOMBER-Manifest =
 
Inhalt
Einleitung 1 - 5Psychologie des modernen Leftismus 6 - 9Minderwertigkeitsgefühle (Feelings of Inferiority) 10 - 23Überanpassung (Oversocialisation) 24 - 32Selbstverwirklichung (Power Process) 33 - 37Ersatzhandlungen (Surrogate Activities) 38 - 41Selbstbestimmung (Autonomy) 42 - 44Ursprünge gesellschaftlicher Probleme 45 - 58Zusammenbruch des Power Process 59 - 76Probleme der Anpassung 77 - 86Antriebskräfte der Wissenschaftler 87 - 92Das Wesen der Freiheit 93 - 98Einige Grundtatsachen der Geschichte 99 - 110Die Unveränderbarkeit der Industriellen-Technologischen Gesellschaft 111 - 113Die Grenzen der Freiheit in der Industriellen Gesellschaft 114 - 120Untrennbarkeit von "Gut" und "Böse" in der Technologie 121 - 124Technologie und Freiheit 125 - 135Die Unlösbarkeit von Gesellschaftsproblemen 136 - 139Revolution - einfacher als Reform 140 - 142Verhaltenskontrolle 143 - 160Die Menschheit am Scheideweg 161 - 166Menschliches Leiden 167 - 170Die Zukunft 171 - 179Strategie 180 - 206Zwei Arten von Technologie 207 - 212Die Gefahr des Leftismus 213 - 230Schlußbemerkung 231 - 232
 
EINLEITUNG1.Die Folgen der Industriellen Revolution haben sich für die Menschheit alseine Katastrophe erwiesen. Unsere Lebenserwartung ist dadurch in den"fortgeschrittenen" Ländern bedeutend gestiegen, gleichzeitig aber tratinfolgedessen eine Destabilisierung der Gesellschaft ein, das Leben wurdeunerfüllt, die Menschen gerieten in eine unwürdige Abhängigkeit, dieseEntwicklung hat zu weit verbreiteten psychischen Problemen geführt (in derDritten Welt auch zu organischen Krankheiten) und der Natur wurdeunermeßlicher Schaden zugefügt.Die kontinuierliche Entwicklung der Technologie wird die Lage weiterverschlimmern. Mit Sicherheit wird die Menschheit in noch größerem Maßeabhängig werden und es werden noch gewaltigere Naturschäden auftreten.Wahrscheinlich werden sich die soziale Entwurzelung und die psychologischenProbleme noch verstärken und schließlich auch in den "fortgeschrittenen"Ländern zu einem Anstieg von Krankheiten führen.2.Das industriell-technologische System wird entweder überleben oderzusammenbrechen. Wenn es überlebt, KÖNNEN möglicherweise mit seiner Hilfephysische und psychische Krankheiten verringert werden, jedoch erst,nachdem das System eine lange und schmerzhafte Periode der Anpassungdurchgemacht hat, und nur auf Kosten einer permanenten Verringerung derBevölkerung und vieler anderer Lebensformen. An ihre Stelle treten dannmanipulierte Produkte, die nur noch Rädchen in der gesellschaftlichenMaschinerie sind. Überdies werden die Folgen unvermeidlich sein, wenn dasSystem überleben sollte: das System kann nicht durch Reformen verändertoder modifiziert werden, um dadurch zu verhindern, daß die Würde undAutonomie der Menschheit verschwindet.3.Aber auch wenn das System zusammenbricht, werden die Folgen sehrschmerzhaft sein. Je stärker aber das System sich entwickelt, um sokatastrophaler werden die Folgen des Zusammenbruchs sein. So wäre einschneller Zusammenbruch des Systems wünschenswerter als zu einem späterenZeitpunkt.4.Deshalb treten wir für eine Revolution gegen das industrielle System ein.Diese Revolution kann mit oder ohne Gewalt durchgeführt werden, sie kannplötzlich auftreten oder sich in einem längeren Prozeß über mehrere Jahrzehnte vollziehen. Wir sind nicht in der Lage, das vorauszusagen. Aberwir werden ganz allgemein die Maßnahmen skizzieren, damit die Gegner desindustriellen Systems den Weg für eine Revolution gegen diese Form derGesellschaft vorbereiten können.
 
Es handelt sich dabei nicht um eine POLITISCHE Revolution. Das Ziel wirdnicht darin bestehen, Regierungen zu stürzen, sondern die wirtschaftlicheund technologische Basis der gegenwärtigen Gesellschaft zu zerstören.5.In dieser Abhandlung werden wir nur einige der negativen Entwicklungendarstellen, die durch das industriell-technologische System entstandensind. Andere Entwicklungen werden wir nur andeuten oder gar nicht darauf eingehen. Das bedeutet aber nicht, daß wir diese Entwicklungen fürunwichtig halten. Nur aus praktischen Gründen müssen wir unsere Erörterungauf die Gebiete beschränken, die bisher ungenügende öffentlicheAufmerksamkeit erhielten oder über die wir etwas Neues zu sagen haben.So gibt es inzwischen sehr aktive Umwelt- und Naturschutz-Bewegungen, sodaß wir nicht viel über Umweltzerstörung und -beschädigung geschriebenhaben, obwohl wir gerade diese für außerordentlich wichtig halten.PSYCHOLOGIE DES MODERNEN LEFTISMUS6.Wohl jeder wird mit uns übereinstimmen, daß wir gegenwärtig in einerzutiefst beunruhigten Gesellschaft leben. Eine der verbreitetstenErscheinungen unserer wahnwitzigen Welt ist der Leftismus. Deshalb solleine Diskussion über die Psychologie des Leftismus als Einleitung für dieErörterung der Probleme der modernen Gesellschaft im allgemeinen dienen.7.Was versteht man unter Leftismus? Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts konnte man Leftismus etwa mit Sozialismus gleichsetzen. Heuteist die Bewegung zersplittert und es ist nicht mehr deutlich, wen maneigentlich als Linken bezeichnen kann. Wenn wir in dieser Abhandlung überLinke sprechen, dann meinen wir vor allem Sozialisten, Kollektivisten,"politically correct"- Anhänger, Aktivisten im Bereich des Feminismus, derHomosexualität und der Behinderten, Verteidiger des Tierschutzes unddergleichen. Jedoch kann nicht jeder, der zu diesen Bewegungen gehört, alsLinker bezeichnet werden. Was wir versuchen wollen in die Erörterungeinzubringen, ist nicht so sehr die Darstellung einer Bewegung oderIdeologie, sondern die Beschreibung eines psychologischen Typus, oder eherdie Zusammenfassung von einander ähnlichen Charakteren. Was wir unter"Leftismus" verstehen, wird sich im Verlauf unserer Erörterung über dielinke Psychologie ergeben (vgl. § 227-230).8.Dennoch bleibt unsere Leftismus-Konzeption leider unverständlicher als wiruns wünschten, aber wir haben dafür keine Lösung gefunden. Wir könnenlediglich in groben Zügen und annähernd die beiden psychologischen
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