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50 JahreHNA– Leserbilder1959 2009
ErinnerungsfotosunsererLeserausdemJahr1959
Silvester 1959: DieWirtsleute Justusund Elisabeth Gude(geb.Siebert)hinter der Theke ihreWirtschaft (ehema-lige GaststätteGude, heute HotelGude) in Kassel-Nie-derzwehren. Linksim Bild, etwas ver-deckt: Tochter Her-ta Berger, geb.Gude.BirgitDettmarsitztaufdemOpel Rekord ihres VatersWerner Dettmar. Mit die-sem Wagen fuhren Vater Werner, Mutter Marianneund Tocher Birgit ein Jahr zuvor in den Urlaub auf dieInselFehmarn.DerOpelRe-kordistBaujahr1956.Mai 1959: DieSchulklasse vonDoris von Kie-drowski mit ihrer Lehrerin Margare-te be in deSchule am Wall(Kassel).
„Alle aneinander gereiht, haben sie eine Länge von fast 100Metern“, sagt Andreas Mannsbarth, Geschäftsführer derMarkthallen-Gemeinschaft, „und bei jeder Metzgereischmeckt die Wurst anders.“ Im Erdgeschoss der Markthal-le bündeln die rund 20 Fleischtheken die ganze Angebots-vielfalt an Fleisch- und Wurstwaren aus Nordhessen undden angrenzenden Regionen in Thüringen, Niedersachsenund Nordrhein-Westfalen. Dazu reihen sich im Oberge-schoss der Markthalle Obst- und Gemüsestände, Bäckerei-en, Biohof-, Käse- und Blumenstände aneinander, und auf der Freifläche bietet eine Vielzahl an Gärtnereien Pflanzen,Blumen oder Gemüse an.Seit Anfang 1965 sind die beiden ehemaligen Kasseler Märk-te am Entenanger und auf dem Königsplatz in der Markthalleunter einem Dach zusammengefasst. Die Marktbeschickeraus Kassel und der Region kultivieren mit ihrem Angebotzum einen die nordhessische Küche und präsentieren ihrenKunden zum anderen vielseitige Spezialitäten aus der ganzenWelt. Hier gibt es sowohl eine einmalig große Auswahl anregionalen Köstlichkeiten, wie der „Ahlen Wurscht“, Speck-kuchen, Weckewerk, Kartoffelwurst und Kasseler Strünk-chen, oder an „alten“ Sorten, darunter Äpfel und Kartoffeln,als auch ein umfangreiches Angebot an Besonderheiten, wieden Flugtee, Exotenfleisch, 20 verschiedene Sorten Pfeffer,300 Käsesorten oder Weine aus allen Anbaugebieten derErde.„Aber neben einer nordhessenweit einzigartigen Vielfalt anProdukten hat die Markthalle ihren Besuchern noch vielmehr zu bieten“, sagt Andreas Mannsbarth. Sie ist ein belieb-ter Treffpunkt für alle Generationen. „Viele unserer Kundenbesuchen die Markthalle schon seit ihrer Kindheit und habenihre Treue über Jahrzehnte entwickelt.“ Auch mit denStandinhabern pflegen viele Besucher ein zum Teil seit Jah-ren bestehendes freundschaftliches Verhältnis. „Wir sindhier wie eine große Familie“, freut sich der Geschäftsführer.„Unsere Kunden wissen die freundliche Ansprache, aberauch die Transparenz zur Herkunft der Produkte oder un-sere Serviceangebote, wie die betreute Kinderecke oderden Kundenbrief „Markt Aktuell“ sehr zu schätzen.“An drei Tagen in der Woche öffnet die Markthalle ihreTore. Jeden Donnerstag, Freitag und Samstag stehen hierQualität und Frische, Geschmack und Genuss im Mittel-punkt. Ihren Besuchern ist die Markthalle ein Ort derFreundschaft und der Gastlichkeit. Hier kaufen sie ein, früh-stücken gemeinsam oder treffen Freunde und Bekannte.„Die Markthalle im Zentrum der Altstadt vereint das Beste,was unsere Region zu bieten hat“, sagt Andreas Mannsbarth.Weitere Informationen gibt es unter 0561-780395 oder un-ter www.markthalle-kassel.de. (zkr)
Einkaufen, frühstücken, Freunde treffen –Einkaufen, frühstücken, Freunde treffen –
DieMarkthallevereintdasBeste,wasdieRegionzubietenhat
Arbeit ist vielseitig, abwechslungsreich und interes-sant – Andreas Mannsbarth ist der Geschäftsführerder Markthallen GmbH
Seit dem Jahr 1999 ist Andreas Mannsbarth Geschäftsführerder Markthallen GmbH, dem Zusammenschluss aller Markt-beschicker. Sein Aufgabengebiet umfasst die Leitung des Un-ternehmens „Markthalle“ von der Vermietung der Ständeüber den Haushalt der Finanzen bis hin zu Marketing undWerbung. Regelmäßig erstellt er den Kundenbrief „MarktAktuell“, der über neue Marktbeschicker, Jubiläen an denStänden, saisonale Produkte oder das aktuelle Gescheheninformiert. Der studierte Diplom-Ökonom ist der An-sprechpartner in allen Belangen rund um die Markthalle.„Meine Arbeit ist sehr vielseitig, abwechslungsreich und in-teressant“, sagt der 43-Jährige. „Hier passiert immer etwasNeues und es gilt, viele gute Ideen zu entwickeln und das ge-meinsame Angebot zu planen und umzusetzen.“ Dazu zählenauch die vielseitigen Aktionen. Nach den Veranstaltungenrund um den Spargel im Mai, eröffnet die Markthalle jetzt die„Grillsaison“. (zkr)
 Markt in der Altstadt: Auf der Freifläche der Markthalle gibt es Pflanzen, Blumen oder Gemüse.Fleischermeister Johannes Wiener, der schon als Kindmit seinem Vater auf den Kasseler Markt gegangen ist, Alpha Senli und Helmut Noras (v.l.) genießen ein GlasWein in freundschaftlicher Runde. „Wir pflegen die Ge-sellschaft und mögen die Gemütlichkeit der Markthal-le“, sagen sie. „Seit über zwanzig Jahren treffen wir hier Freunde und Bekannte.“ Ingrid Röse (m.) an ihrem Obst- und Gemüsestand auf der Freifläche. Sie besucht den Kasseler Markt seit dem Jahr 1956 und ist damit eine der drei Standinhaberin-nen, die ihre Produkte seit mehr als fünfzig Jahren auf dem Kasseler Markt anbieten.Im Obergeschoss der Markthalle gibt es von Donnerstag bis Samstag eine Vielfalt an Blumen, Obst, Gemüse,Käse und Brot aus der Region.Sie haben sich extra im Café Markttreff einen Tisch re-serviert und treffen sich immer donnerstags, um gemein-sam zu frühstücken. „Weil wir alle rund um Kassel woh-nen, ist die Markthalle für uns wegen ihrer zentralenLage ein guter Treffpunkt“, sagt die Frühstücksgruppe. „Hier kaufen wir ein, schwatzen zusammen und genie-ßen das familiäre Flair.“  Julia, Carolina, Thomas und Elena Vogt, Martina Schal-les und Andreas Zimmermann (v.l.) gehören zu einer Gruppe von sechs jungen Kasseler Familien, die sich re- gelmäßig auf dem Markt treffen.Im Obergeschoss der Markthalle bieten die Obst- undGemüsehändler ihre Produkte an. „Wir haben gerade Pflanzen für unseren Garten ge-kauft“, sagt Regine Pohl (l.), die den Markt gemeinsammit ihrer Tochter Veronika, deren Freundin Clara Hartig und Oma Luise Pohl (v.l.) besucht. „Und jetzt kaufen wir noch für ein schönes Frühstück ein.“ 
 Andreas Mannsbarth ist der Geschäftsführer der MarkthallenGmbHundAnsprechpartnerfürKunden, Marktbeschickerund Mieter.
 
50 JahreHNA– Editorial1959 2009
Editorial
 Zeit für Zeitung 
I
n diesen Tagen blickt dieHNA auf eine 50-jährigeGeschichte zuck. ImFrühjahr 1959 verschmolzendie Kasseler Zeitung und dieHessischen Nachrichten zurHessischen Allgemeinen, als vieleJahrespäternochdienie-dersächsischen Ableger derZeitung unter diesem Dach vereint wurden, da kam dannauch das „N“ in den Titel hin-zu. 50 Jahre Zeitungsgeschich-te in Nordhessen - Anlass ge-nug, das Rad ein wenig zurückzu drehen.Für die älteren unter unse-ren Leserinnen und Lesern,die uns in großer Zahl mit Bil-dern bei der Gestaltung dieserBeilage geholfen haben, istdas ein romantischer Trip zu-rück in eine Zeit, als die Uh-ren, so hat man den Eindruck,nicht nur anders, sondern vorallem langsamer gingen. Fürunsere jüngeren Leser sinddiese Seiten, die hier vor Ih-nen liegen, beinahe ein Spa-ziergang durch eine Art Regio-nalmuseum gedruckter Art.Niemand aus der jüngerenGeneration kann sich heutenoch vorstellen, wie das Zu-sammenleben in jenen Tagenfunktionierte:...als es nur wenige Fernseh-geräte in den Wohnungengab, im Radio eine überschau-bare Zahl von Frequenzen auf altertümlichen Apparaten in Wohnzimmern empfangen wurde, deren Einrichtung ausheutiger Sicht gewöhnungsbe-dürftig waren....als in den Schulen Klassennach Geschlechtern getrennt waren und man das Schreibennoch auf Schiefertafeln lernte....als Autos weder Sicher-heitsgurt noch Airbag hattenund man beim Abbiegen nocheinen Winker setzte....als auf den Dörfern in denBauernhöfen keiner es alsmerkwürdig empfand, zum Verrichten seines Geschäftsein Häuschen im Hof aufzusu-chen....als es aber noch in jedemOrt einen Laden und eineKneipe gab.... als noch nicht in jedemHaushalt ein Telefon existier-te und man, wenn man anru-fen wollte, mit 20 Pfennig inder Tasche sich in eine Warte-schlange vor dem Telefon-häuschen einreihte und war-tete, bis man dran kam. FasseDich kurz hieß das Motto derPost....als Zeitungen noch imBleisatz produziert wurden,Redakteure auf Schreibma-schinen schrieben und Fotosmit Filmen gemacht wurden.Das ist gerade mal 50 Jahreher. Im Jahr 2009 also alle Mal Anlass, einen Moment inne zuhalten und sich auf diese im Übrigen ja nicht immer gutenalten Zeiten zu besinnen. Undsich Zeit für die Zeitung zunehmen.
hos@hna.deChefredakteur HorstSeidenfaden,über„50JahreHessischeAllgemeine“
WIE ALLES BEGANN
DieHessische Allgemeine
Kaumzuglauben:Dassvor50JahrendieHessi-scheAllgemeineentstehenkonnte,liegtauchaneinerMännerfreundschaftunterdreiStudenten.
WOHNEN
UntereinemDach
Vater,MutterundzweiKinderglücklichauf65Quadratme-tern.DenTraumvondenei-genenvierWändenerfülltedersozialeWohnungsbau.VieleKinder,wenigGeld-dasschweißtevor50Jahrenzusammen.
SPORT 
Grundgehalt160DM
WastrugendieSportlervor50Jahren?WiewurdeFußballgespieltundwievielverdien-tendieKickerdamals?DerehemaligeSpielerdesdamali-genZweitligistenKSVHessen,RolfFritzsche(heute75,Foto:Herzog),erinnertsich.
STADTANSICHTEN
Blickwinkel
WiesahenmarkanteEckenKassel1959aus?Wiesehenwirsieheute?WirhabenFo-tosausdemJahr1959dieak-tuelleAnsichtgegenüberge-stellt.Vieleshatsichstarkver-ändert,anderesist„original“geblieben.
KINO
SüßeVerlockung
AlsSugarKaneverdrehteMa-rylinMonroe1959imBilly-Wilder-Film„Manchemögensheiß“nichtnurdenFilmpart-nernTonyCurtisundJackLemmondenKopf.NureinervonzahlreichenKultfilmenausdiesemJahr.
AUTO
DamitfuhrendieNordhessen
Isetta,Borgward,GoggomobilaufdenStraßenherrschteVielfalt.EinigeAutoserschei-nenausheutigerSichtkurios.Wirzeigen,womitdieNord-hessenunterwegswaren.
INHALTSVERZEICHNIS
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HochzeitundGeburt,1.Schultag,BadevergnügenundReisen
www.city-point-kassel.de
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