Moin! Am Sonntag 7. Juni 2009 ist Europawahl – und wer ein soziales und fairesEuropa möchte, wählt SPD!Gemeinsam mit dem DGB fordern wir die Entscheidungsträger der EU-Institutionen dazu auf, sich dem sozialen Fortschritt zu verpflichten. SozialeGrundrechte sind zu schützen und zu stärken, wirtschaftliche Freiheitendürfen nicht über die Koalitionsfreiheit, die Tarifautonomie oder dasStreikrecht der Gewerkschaften gestellt werden. Wir brauchen in Europamehr Mitbestimmungsrechte und faire Löhne – für ein Europa des sozialenFortschritts. Denn nur ein Europa des sozialen Fortschritts wird langfristigWohlstand und Beschäftigung für die Menschen in Europa sichern und ihreUnterstützung gewinnen. Auf diesem Weg wollen Gewerkschaften Europagemeinsam voran bringen. Ich wünsche Ihnen vielSpaß beim Lesen dieses Newsletters.
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Unter der maßgeblichenInitiative von Frank-Walter Steinmeier hat die Bundes-regierung die Voraussetz-ungen geschaffen, dass eineInsolvenz abgewendet undviele Arbeitsplätze gesichertwerden.Bei einer Insolvenz wären rund130.000 Arbeitsplätze allein inDeutschland gefährdetgewesen. 28.000 bei Opel inden 4 Standorten, 35.000 beiden deutschen Opel-Händlern,70.000 bei den Zuliefer-betrieben. Die Sicherung von Arbeit und Beschäftigung hatfür die SPD Vorrang.
Brückenfinanzierung
In schwierigen Verhandlungenwurde erreicht, dass eintragfähiges Konzept steht.Magna und General Motorshaben sich geeinigt, dass OpelDeutschland und die europä-ischen GM-Firmen eigen-ständig die Produktionweiterführen können. Die neueGesellschaft wird juristisch vor einer möglichen Insolvenz inden USA abgeschottet. Magnawird bei Opel einsteigen. Bundund Länder werden eineBrückenfinanzierung durch dieBanken mit Bürgschaftenabsichern.Die Standorte in Deutschlandwerden erhalten. Die SPDbegrüßt, dass die Bundes-regierung selbstverständlichauch die Belange der europäischen Partner im Blickhat. Ziel war nicht nur,Standorte in Deutschland zustabilisieren, sondern auchtragfähige Lösungen in ganzEuropa anzustreben. Es ist eineSelbstverständlichkeit, dassDeutschland in Europa dazugut kooperiert.
„Eine Lösung für die Arbeits-plätze bei Opel“
Frank-Walter Steinmeier er-klärt: „Ich freue michpersönlich, dass das unverant-wortliche Gerede über einedrohende Insolvenz ein Endehat. Ich freue mich auch, dassdie große Koalition sich nachvielem Hin und Her durch-gerungen hat, hier an einemStrang zu ziehen. Unser beharrliches Drängen hat sichgelohnt.“„Ich war immer überzeugt,dass man mit gutem Willenund Engagement eine Lösungfür die Arbeitsplätze bei Opelfindet. Es ist gut für denIndustriestandort Deutschland,dass eine Marke wie Opel einegute Zukunft hat!“
Sichere Zukunft für Opel: Gut für den Standort Deutschland
Am 7. Juni istEuropawahl
Am 7. Juni stehen wir vor einer inEuropa vor einer Richtungswahl:Die marktradikale Ideologie istgescheitert. Jetzt muss umgesteu-ert werden.
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Wir wollen ein Europa der politischen Gestaltung, der sozialen Grundrechte undklarer Regeln für den Finanz-markt – und kein Europa der Deregulierung und Entstaatli-chung!
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Wir wollen das Primat der Politik in Europa wiederge-winnen mit einer Stärkung desEuropäischen Parlaments undklaren Zuständigkeiten einer sich demokratisierenden EU –und kein Europa des freienBinnenmarktes, der Entfesse-lung von Profit, der Steuerhin-terziehung und blühendenSteueroasen.
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Wir wollen ein Europa mitstarken Arbeitnehmerrechten,mit Mitbestimmung und Min-destlöhnen, das um den Er-halt guter und sinnvoller Ar-beitsplätze in der Krise kämpft– und kein Europa mit Lohn-und Sozialdumping, das zu-nehmender Armut und gieri-gem Superreichtum tatenloszusieht.
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Wir wollen ein Europa desKlimaschutzes, der erneuer-baren Energien, der ökologi-schen Industriepolitik, der bewussten Gestaltungvon Technik und Fortschritt –und nicht ein Europa der Atomkraft und der umweltpo-litischen Gleichgültigkeit.Opel-Zukunft: In schwierigen Verhandlungen wurde erreicht, dassein tragfähiges Konzept steht.
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