In den Artikeln darin wurde zu gemeinsamen euro-arabischen Positionen auf jeder Ebeneaufgerufen. Diese Vorschläge waren keineswegs Träumereien isolierter Theoretiker sondernganz konkrete politische Entscheidungen, die zusammen mit europäischen Staatschefs undeuropäischen Parlamentariern vorangetrieben und realistisiert wurden.Während einer Pressekonferenz am 27. November 1967 erklärte Charles de Gaulle offen, dassdie französische Kooperation mit der arabischen Welt
"zur fundamentalen Grundlage unserer Außenpolitik geworden ist"
Im Januar 1969, wurde in Kairo die Zweite Internationale Konferenzzur Unterstützung der arabischen Völker abgehalten und dabei in Resolution 15 festgehalten,
"...da wo noch keine existieren spezielle parlamentarische Gruppen zu bilden, die dasParlament als Plattform für die Unterstützung des arabischen Volkes und des palästinensischenWiderstandes nutzen."
Fünf Jahre später, im Juli 1974, wurde unter der Rubrik des euro-arabischen Dialogs in Paris die Parlamentarische Gruppe für euro-arabische Zusammenarbeitgegründet.Bat Ye'Or hat diese gemeinsame euro-arabische politische Agenda aufgezeigt. Der erste Schrittwar die Schaffung einer gemeinsamen Außenpolitik. Frankreich war die treibende Kraft beidieser Einigung, die schon davor von dem engeren Kreis um de Gaulle und von arabischenPolitikern anvisiert worden war. Die arabischen Staaten forderten von Europa den Zugang zuwestlicher Wissenschaft und Technologie, die Unabhängigkeit Europas von Amerika,europäischen Druck auf die USA, sich der arabischen Politik anzunähern und dieDämonisierung Israels als Bedrohung des Weltfriedens, aber auch Maßnahmen zur Förderungarabischer Einwanderung und Verbreitung der islamischen Kultur in Europa. Diese Kooperationsollte auch die Anerkennung der Palästinenser als eigenes Volk und der PLO mit ihrem Führer Arafat als Repräsentanten dieses Volkes beinhalten. Bis 1973 waren diese Leute nur alsarabische Flüchtlinge bekannt, sogar bei anderen Arabern. Das Konzept einer palästinensischen "Nation" existiert schlicht und einfach nicht.Während der Ölkrise 1973 verkündeten die arabischen Mitglieder der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC), dass die OPEC aufgrund des laufenden Yom Kippur Kriegeszwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn Ägypten und Syrien kein Mineralöl mehr anwestliche Länder liefern würde, die Israel unterstützten. Der plötzliche Anstieg des Ölpreiseshatte dauerhafte Wirkungen. Er verschaffte nicht nur Ländern wie Saudiarabien einengewaltigen Einfluss, der es den Saudis ermöglichte, einen weltweiten Aufstieg des Islam zufinanzieren, er hatte auch Einwirkungen auf den Westen, ganz besonders in Europa.Allerdings mussten die arabischen Führer auch Öl verkaufen. Ihre Völker waren stark abhängigvon der wirtschaftlichen und technologischen Hilfe Europas. Die Amerikaner wiesen währenddes Ölembargos 1973 darauf hin. Nach Bat Ye'Or war der Ölfaktor , obwohl er sicher dazubeitrug, den euro-arabischen Dialog zu verfestigen, in erster Linie ein Vorwand um eine Politikzu verschleiern, die sich in Frankreich schon vor dieser Krise abgezeichnet hatte. Diese Politik,die in den 60er Jahren konzipiert worden war, geht bis auf das 19. Jahrhundert zurück, alsFrankreich den Traum, ein arabisches Imperium zu beherrschen, träumte.Diese politische Agenda wurde durch die vorsätzliche kulturelle Transformation Europasverfestigt. Symposien zum Euro-Arabischen Dialog in Venedig (1977) und Hamburg (1983)beinhalteten Empfehlungen, die erfolgreich umgesetzt wurden. Diese Empfehlungen wurdendurch den vorsätzlich geplanten und privilegierten Einfluss zahlloser arabischer und anderer islamischer Immigranten in Europa unterstützend begleitet.Die Empfehlungen beinhalteten:
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