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Der Eurabia Code
von Fjordman
uebersetzt und veroeffentlicht vom Autor des Blogs:http://acht-der-schwerter.myblog.de Vielen Dank fuer die Bereitstellung dieses wichtigen Textes in deutscher Sprache!
Original vom 30. September 2006 :The Eurabia Code - Part I
 [Vorwort von Dhimmi-Watch: Dies ist der erste Teil einer mehrteiligen Serie des großeneuropäischen Essayisten Fjordman, in dem er versucht,Beweise für die These zu finden, dieBat Ye'Or in ihrem Buch "Eurabia" darlegt ]Ich beschloss, dieses Essay zu schreiben, nachdem ich gehört hatte, dass ein Journalist - für die Verhältnisse meines Landes kein Linker - Eurabia als reine Verschwörungstheorieabqualifizierte, vergleichbar mit den Protokollen der Weisen von Zion. Ich bestreite weder, dasses Verschwörungstheorien gibt noch dass sie gefährlich sein können. Schließlich halfen dieProtokolle und die Dolchstoßlegende - die Ansicht, dass Deutschland den ersten Weltkrieg gar nicht verloren hatte sondern von Sozialisten, Intellektuellen und Juden verraten worden war -vor dem zweiten Weltkrieg Adolf Hitler und den Nazis den Weg zu ebnen.Was mich jedoch verblüfft, ist, dass es eine weit verbreitete Meinung vieler (nicht nur in der islamischen Welt sondern auch in Europa und sogar den Vereinigten Staaten) ist, das dieTerroranschläge auf die Twin Towers am 11.September 2001 in Wirklichkeit eine kontrollierteAktion der amerikanischen Regierung gewesen seien, die dann Moslems angehängt wordenwäre. Ich habe oft erlebt, dass diese These in westlichen Medien besprochen wurde. Obwohlsie oft (aber nicht immer) zurückgewiesen und lächerlich gemacht wird, wird sie immerhinerwähnt.Im Gegensatz dazu wird die Eurabia-These - die besagt, dass die Islamisierung Europas keinzufälliges Geschehen ist sondern unter aktiver Mithilfe führender europäischer Politiker stattfindet - kaum jemals erwähnt, obwohl sie einfacher zu belegen ist. Schneidet dieErwähnung von Eurabia zu sehr ins eigene Fleisch? Passt sie vielleicht nicht zu der antiamerikanischen Haltung vieler Journalisten? Eigenartigerweise schreiben auch jenelinksgerichteten Journalisten, die der Europäischen Union ansonsten wegen ihrer markwirtschaftlichen Elemente kritisch gegenüber stehen, niemals über Eurabia.
 
Deshalb werde ich versuchen, herauszufinden, ob die Eurabia-These korrekt oder zumindestplausibel ist. Ich habe dieses Projekt in Anlehnung an Dan Browns Bestseller "Der Da VinciCode" den Eurabia Code genannt. Browns fiktiver Bericht "dokumentiert" eine Verschwörungder Kirche, um die Wahrheit über Jesus zu verbergen. Ich bin nicht sicher, ob mein Werkgleichermaßen berühmt werden wird, aber ich bin ziemlich sicher, dass es näher an der Realitätist.Das nächste Mal, wenn Mr. Brown über gewaltige Verschwörungen in Europa schreiben will,wäre er gut beraten, sein Augenmerk eher auf Brüssel als auf Rom zu richten. Es wärewesentlich interessanter. Das Folgende ist ein kurzer Abriss der These, die Bat Ye'Or in ihremBuch "Eurabia - The Euro-Arab Axis." dargelegt hat (das vollständig gelesen werden sollte). Zusätzlich verwende ich noch Auszüge aus ihren Artikeln und aus Interviews mit ihr. Ichveröffentliche die Informationen mit ihrem Segen, aber diese Zusammenfassung ist voll undganz von mir.In einem Interview mit der israelischen Zeitung Haaretz führte Bat Ye'Or aus, wie der französische Präsident Charles De Gaulle - enttäuscht sowohl über den Verlust der französischen Kolonien in Afrika und im Nahen Osten als auch über den schwindenden EinflussFrankreichs auf der Weltbühne - in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschloss,eine strategische Allianz mit der arabischen und islamischen Welt zu bilden, um mit der Vorherrschaft der Vereinigten Staaten und der Sowjetunion zu konkurrieren.
"Es geht dabei um eine vollständige Transformation Europas, die Ergebnis vorsätzlicher Politik ist" 
sagte Bat Ye'Or.
"Wir steuern heute auf einen totalen Wandel Europas zu, das mehr und mehr islamisiert und zu einem Satelliten der arabischen und islamischen Welt werden wird. Dieeuropäischen Spitzenpolitiker haben einer Allianz mit der arabischen Welt zugestimmt, in der sie sich verpflichtet haben, die islamische Sichtweise auf die USA und Israel zu übernehmen.Das betrifft nicht nur die Außenpolitik sondern durch Einwanderung, die Integration der Einwanderer und die Vorstellung, dass der Islam ein Teil Europas sei, auch die europäischeGesellschaft von innen." "Europa ist unter einer ständigen Bedrohung durch Terror. Terror ist das Mittel, Druck auf dieeuropäischen Länder auszuüben, sich fortdauernd den Forderungen der arabischenRepräsentanten zu beugen. Sie fordern zum Beispiel, dass sich Europa immer zugunsten der Palästinenser und gegen Israel ausspricht." 
Auf diese Weise wurde das Eurabia-Projekt zu einer erweiterten Vision der antiamerikanischengaullistischen Politik, abhängig von der Bildung einer dem amerikanischen Einfluss feindseliggegenüberstehenden euro-arabischen Einheit. Es erleichterte europäische Ambitionen, wichtigeEinflusssphären in den ehemaligen europäischen Kolonien aufrecht zu erhalten,währenddessen es auch riesige Absatzmärkte für europäische Güter in der arabischen Welteröffnete, insbesondere in Erdöl produzierenden Ländern, um die Mineralöl- undErdgasversorgung Europas sicher zu stellen. Darüber hinaus würde dieses Projekt durch dieBegünstigung islamischer Immigration und die Förderung des Multikulturalismus' mit einer starken islamischen Präsenz in Europa das Mittelmeer sozusagen zu einem euro-arabischenBinnenmeer machen.Der Begriff "Eurabia" wurde erstmals Mitte der 70er Jahre gebraucht, und zwar als Titel einesJournals, das vom Präsidenten der Assoziation für franko-arabische Solidarität, LucienBitterlein, herausgegeben wurde und in Zusammenarbeit mit der Groupe d'Etudes sur leMoyen-Orient (Genf), France-Pays Arabes (Paris), und Middle East International (London)veröffentlicht wurde.
 
In den Artikeln darin wurde zu gemeinsamen euro-arabischen Positionen auf jeder Ebeneaufgerufen. Diese Vorschläge waren keineswegs Träumereien isolierter Theoretiker sondernganz konkrete politische Entscheidungen, die zusammen mit europäischen Staatschefs undeuropäischen Parlamentariern vorangetrieben und realistisiert wurden.Während einer Pressekonferenz am 27. November 1967 erklärte Charles de Gaulle offen, dassdie französische Kooperation mit der arabischen Welt
"zur fundamentalen Grundlage unserer  Außenpolitik geworden ist" 
Im Januar 1969, wurde in Kairo die Zweite Internationale Konferenzzur Unterstützung der arabischen Völker abgehalten und dabei in Resolution 15 festgehalten,
"...da wo noch keine existieren spezielle parlamentarische Gruppen zu bilden, die dasParlament als Plattform für die Unterstützung des arabischen Volkes und des palästinensischenWiderstandes nutzen." 
Fünf Jahre später, im Juli 1974, wurde unter der Rubrik des euro-arabischen Dialogs in Paris die Parlamentarische Gruppe für euro-arabische Zusammenarbeitgegründet.Bat Ye'Or hat diese gemeinsame euro-arabische politische Agenda aufgezeigt. Der erste Schrittwar die Schaffung einer gemeinsamen Außenpolitik. Frankreich war die treibende Kraft beidieser Einigung, die schon davor von dem engeren Kreis um de Gaulle und von arabischenPolitikern anvisiert worden war. Die arabischen Staaten forderten von Europa den Zugang zuwestlicher Wissenschaft und Technologie, die Unabhängigkeit Europas von Amerika,europäischen Druck auf die USA, sich der arabischen Politik anzunähern und dieDämonisierung Israels als Bedrohung des Weltfriedens, aber auch Maßnahmen zur Förderungarabischer Einwanderung und Verbreitung der islamischen Kultur in Europa. Diese Kooperationsollte auch die Anerkennung der Palästinenser als eigenes Volk und der PLO mit ihrem Führer Arafat als Repräsentanten dieses Volkes beinhalten. Bis 1973 waren diese Leute nur alsarabische Flüchtlinge bekannt, sogar bei anderen Arabern. Das Konzept einer palästinensischen "Nation" existiert schlicht und einfach nicht.Während der Ölkrise 1973 verkündeten die arabischen Mitglieder der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC), dass die OPEC aufgrund des laufenden Yom Kippur Kriegeszwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn Ägypten und Syrien kein Mineralöl mehr anwestliche Länder liefern würde, die Israel unterstützten. Der plötzliche Anstieg des Ölpreiseshatte dauerhafte Wirkungen. Er verschaffte nicht nur Ländern wie Saudiarabien einengewaltigen Einfluss, der es den Saudis ermöglichte, einen weltweiten Aufstieg des Islam zufinanzieren, er hatte auch Einwirkungen auf den Westen, ganz besonders in Europa.Allerdings mussten die arabischen Führer auch Öl verkaufen. Ihre Völker waren stark abhängigvon der wirtschaftlichen und technologischen Hilfe Europas. Die Amerikaner wiesen währenddes Ölembargos 1973 darauf hin. Nach Bat Ye'Or war der Ölfaktor , obwohl er sicher dazubeitrug, den euro-arabischen Dialog zu verfestigen, in erster Linie ein Vorwand um eine Politikzu verschleiern, die sich in Frankreich schon vor dieser Krise abgezeichnet hatte. Diese Politik,die in den 60er Jahren konzipiert worden war, geht bis auf das 19. Jahrhundert zurück, alsFrankreich den Traum, ein arabisches Imperium zu beherrschen, träumte.Diese politische Agenda wurde durch die vorsätzliche kulturelle Transformation Europasverfestigt. Symposien zum Euro-Arabischen Dialog in Venedig (1977) und Hamburg (1983)beinhalteten Empfehlungen, die erfolgreich umgesetzt wurden. Diese Empfehlungen wurdendurch den vorsätzlich geplanten und privilegierten Einfluss zahlloser arabischer und anderer islamischer Immigranten in Europa unterstützend begleitet.Die Empfehlungen beinhalteten:
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