• Embed Doc
  • Readcast
  • Collections
  • CommentGo Back
Download
 
Political Correctness - die Rache des Marxismus
 
von Fjordman
 
uebersetzt und veroeffentlicht vom Autor des Blogs:http://acht-der-schwerter.myblog.de Vielen Dank fuer die Bereitstellung dieses wichtigen Textes in deutscher Sprache!Original vom 14.Juni 2006: Political Correctness - The Revenge of Marxism
FrontPage Magazine: Sie haben die scharfsinnige Beobachtung gemacht, dass PoliticalCorrectness Schlechtigkeit hervorruft und zwar durch "die Gewalt, die sie den Seelen der Menschen antut, indem sie sie zwingt, etwas zu sagen oder stillschweigend zu akzeptieren, wassie nicht wirklich glauben, anstatt es in Frage zu stellen." Können Sie das ein bisschen näher erläutern?Theodore Dalrymple: "Political Correctness ist kommunistische Propaganda im Kleinen.Während meiner Studien kommunistischer Gesellschaften bin ich zu der Erkenntnis gelangt,dass es nicht der Zweck kommunistischer Propaganda war, zu überzeugen oder zu überredenoder gar zu informieren, sondern zu demütigen; und deshalb war sie umso besser, je weiter sievon der Realität entfernt war. Wenn Menschen gezwungen sind, zu schweigen, wenn ihnen dieoffensichtlichsten Lügen erzählt werden, oder - schlimmer noch - wenn sie gezwungen sind,diese Lügen auch noch selber zu wiederholen, dann verlieren sie ein für alle Mal ihren Sinn für Redlichkeit. Sich mit offensichtlichen Lügen einverstanden zu zeigen, bedeutet, dass man mitder Schlechtigkeit kooperiert und ein gewisse Art auch selber schlecht wird. Die Kraft, sichirgendetwas zu widersetzen, bröckelt dadurch oder wird sogar ganz zerstört. Eine Gesellschaftvon kastrierten Lügnern ist leicht zu kontrollieren. Ich denke, wenn man die Political Correctnessuntersucht, wird man feststellen, dass sie den gleichen Effekt hat, und das ist auchbeabsichtigt."Ich habe Menschen, die in ehemaligen kommunistischen Ländern aufgewachsen sind, sagenhören, dass wir im Westen durch den Multikulturalismus mindestens genau sogehirngewaschen sind wie sie es durch den Kommunismus waren, möglicherweise sogar nochmehr. Sogar in der Blütezeit des Ostblocks waren in all diesen Ländern Gruppen vonDissidenten aktiv. Das Beängstigende ist, dass ich manchmal glaube, diese Leute haben Recht.Aber wie kann das möglich sein? Wir haben doch Meinungsfreiheit hier? Und wir haben dochkeine Gulags?
 
Es ist schlicht und einfach so, dass wir den Kalten Krieg niemals so entschieden gewonnenhaben, wie wir es hätten tun sollen. Ja, die Berliner Mauer fiel und die Sowjetunion brachzusammen. Dadurch fiel die militärische Bedrohung für den Westen weg, und der ökonomischeHardcore-Kommunismus erlitt als glaubwürdige Alternative einen Rückschlag. Jedoch war einer der wirklich großen Fehler, die wir nach dem Kalten Krieg machten, zu verkünden, der Sozialismus sei nun tot und daher nichts mehr, über das man sich Sorgen machen muss. Undhier stehen wir nun, fast eine Generation danach, und müssen erkennen, dass marxistischeRhetorik und marxistisches Denken jede Schicht unserer Gesellschaft von den Universitäten bishin zu den Medien durchdringt. Islamischer Terrorismus wird durch "Armut, Unterdrückung undAusgrenzung" erklärt, was eine klassische marxistische Interpretation ist.Was geschehen ist, ist, dass - während der "harte" Marxismus der Sowjetunion zumindestvorerst zusammengebrochen sein mag - der "weiche" Marxismus der westlichen Linken sogar noch stärker geworden ist, teilweise sicher auch dadurch bedingt, dass er als weniger bedrohlich wahrgenommen wurde. Die "harten" Marxisten hatten interkontinentale Atomraketenund sagten offen, dass sie uns "beerdigen" wollten. Die weichen Marxisten reden von Toleranzund mögen durchaus weniger bedrohlich wirken, aber ihr Ziel, den bösen kapitalistischenWesten zu stürzen, bleibt dasselbe. Tatsächlich sind sie sogar noch gefährlicher, weil sie ihrewahren Ziele unter verschiedenen Bezeichnungen verbergen. Vielleicht sollten wir diese Formeher "Stealth- Sozialismus" anstatt weichen Sozialismus nennen.Einer der Leser von Fjordmans Blog brachte es einmal damit auf den Punkt, dass wir niemalseine der Entnazifizierung vergleichbare sorgfältige Entmarxifizierung nach dem Kalten Krieghatten. Er hatte dabei die ehemalige Sowjetunion und die Länder Osteuropas im Sinn, aber er hätte vermutlich auch deren marxistischen Mitläufer, die Sympathisanten und Apologeten imWesten, mit einschließen sollen. Wir haben uns niemals voll der Konfrontation mit der marxistischen Ideologie gestellt und klar aufgezeigt, dass das Leid, das sie über Hunderte vonMillionen Menschen gebracht hat, ein direktes Ergebnis marxistischen Gedankenguts war. Wir haben einfach nur angenommen, der Marxismus sei jetzt tot und sind zur Tagesordnungübergegangen. Dadurch haben wir es ermöglicht, dass viele ihrer Ideale zu neuen Formenmutieren konnten und dass viele ihrer Helden ihre Arbeit ohne Unterbrechung fortsetzenkonnten, manchmal voller Rachegefühle und mit neuem Eifer auf dem Weg zum nächstenAngriff auf den kapitalistischen Westen.Jetzt zahlen wir den Preis dafür. Der Marxismus hat nicht nur überlebt, er floriert und ist ingewisser Hinsicht sogar stärker geworden. Linke Ideen zum Multikulturalismus und de-facto-offenen Grenzen haben in der öffentlichen Debatte die virtuelle Vorherrschaft übernommen,während ihre Kritiker verunglimpft und dämonisiert werden. Dadurch, dass sie ihre Ziele unter Etiketten wie "Antirassismus" und "Toleranz" verbergen, haben Linke ein Ausmaß von Zensur der öffentlichen Debatte erreicht, vor dem sie niemals zu träumen gewagt hätten, wenn sie offenverkündet hätten, dass ihre Intention die Umwandlung der westlichen Zivilisation und dieZerstörung ihrer Grundpfeiler ist.Die Linken sind nach dem Kalten Krieg ideologische Waisenkinder geworden oder vielleichtsollten wir sie doch besser als ideologische Söldner bezeichnen. Obwohl die real existierendeAlternative zum Kapitalismus nicht funktioniert hatte, ebbte ihr Hass auf unser System niemalsab, er wandelte sich nur in andere Formen um. Multikulturalismus ist nichts weiter als einanderes Wort für "teile und herrsche". Man spielt verschiedene ethnische und kulturelleGruppen gegeneinander aus und zerstört so den Zusammenhalt der westlichen Gesellschaftvon innen heraus.
 
Die Menschen, die in den ehemaligen kommunistischen Ländern leben, wussten undanerkannten zumindest, dass sie Teil eines gigantischen Sozialexperiments waren und dass dieMedien und Autoritäten ihnen Propaganda vorsetzten, um Unterstützung für dieses Projekt zugewinnen. Wir im angeblich freien Westen hingegen sind ebenfalls Teil eines exakt genausoradikalen, utopischen und potentiell gefährlichen gigantischen Sozialexperiments in Form vonMultikulti und islamischer Einwanderung, das darauf aus ist, unsere ganze Gesellschaft vonGrund auf umzuwandeln, aber wir weigern uns immer noch, es überhaupt nur wahrzunehmen.In Norwegen, einem kleinen skandinavischen Land, in dem bis vor kurzem noch 99% der Bevölkerung weiß und lutheranische Christen waren, werden einheimische Norweger bald eineMinderheit in ihrer eigenen Hauptstadt und später in ihrem ganzen Land bilden. Und immer noch beharren norwegische Politiker, Journalisten und Universitätsprofessoren darauf, dass dasnichts sei, worüber man sich Sorgen machen müsse. Multikulturalismus ist nicht neu undImmigration ist es auch nicht. In der Tat wurde vor hundert Jahren unser König in Dänemarkgeboren und daher ist es ja auch ganz normal - nichts weiter als Business as usual - wenn wir eine Hauptstadt haben, die von Pakistanis, Kurden, Arabern und Somalis dominiert wird. Diemassivste Umwandlung des Landes in tausend Jahren und wahrscheinlich der ganzenbekannten Geschichte wird behandelt, als ob das die natürlichste Sache der Welt wäre. Nur alleine die Andeutung, dass daran vielleicht etwas nicht in Ordnung sein könnte, wird umgehendals "Rassismus" niedergeschrieen.Eric Hoffer hat ausgeführt, dass "es offensichtlich ist, dass eine missionierendeMassenbewegung alle existierenden Gruppenbindungen zerbricht, wenn ihre Gefolgschaft einegewisse Größe annimmt. Der ideale potentielle 'Konvertit' ist ein Individuum, das alleine stehtund kein kollektives Umfeld hat, zu dem es sich zugehörig fühlt und in dem es sich verlierenkann, um dadurch die Kleinheit, Bedeutungslosigkeit und Schäbigkeit seiner individuellenExistenz zu maskieren. Wo eine Massenbewegung auf eine sich in Auflösung und Verfallbefindliche Familien-, Stammes- und Landesstruktur trifft, muss sie nur hingehen und die Ernteeinfahren. Wo sie auf intakte Strukturen trifft, muss sie angreifen und zerstören." Das stimmtexakt mit dem Benehmen großer Teile der westlichen Linken unserer Zeit überein.Der deutschen Autor Hans-Peter Raddatzhat in seinem Buch “Allahs Frauen” die destruktiveMultikulti- Haltung, die so viele Beamte, Journalisten, Politiker und Anwälte in Deutschland undder EU einnehmen, exakt analysiert. Insbesondere dokumentiert er, wie die deutschen Grünenden Abbau und die Auflösung der christlichen "Leitkultur", die bis dahin den Grundpfeiler Deutschlands und des Westens gebildet hatte, in ihr Programm aufgenommen haben. Raddatzist der Ansicht, dass die Jahrzehnte der islamischen Einwanderung als Instrument benutztwerden, mittels dessen man die Institutionen, Normen und Ideen zum Zusammenbruch bringt,den die Linken früher mit wirtschaftlichen Mitteln erreichen wollten. Von mächtigen Position inMedien, öffentlichen Einrichtungen und Bildungswesen aus arbeiten diese Multikulturalisten andem großen Projekt, die westliche Gesellschaft zu erneuern, die ihrer Ansicht nach gescheitertist.Die norwegische Zeitung Dagens Næringsliv enthüllte, dass die größte "antirassistische"Organisation des Landes - SOS Rasisme - massiv von Kommunisten und extremen Linkenunterwandert ist. Sie unterwanderten die Organisation in den späten 80er und frühen 90er Jahren, in anderen Worten während des Zusammenbruchs des Kommunismus in Osteuropa.Sie gingen direkt vom Kommunismus zum Multikulturalismus weiter, was eigentlich ein Hinweisdarauf sein sollte, dass zumindest einige von ihnen Multikulti als Fortsetzung desKommunismus mit anderen Mitteln sehen. Es spricht Bände über die enge Verbindungzwischen ökonomischem Marxismus und Kulturmarxismus. Sie unterscheiden sich nur in denMitteln, mit denen sie dasselbe Ziel erreichen wollen.
of 00

Leave a Comment

You must be to leave a comment.
Submit
Characters: ...
You must be to leave a comment.
Submit
Characters: ...