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„Lai net rogln“, war das bekannte Zitatvon Magnago, wenn es um die SüdtirolerOption ging. Aber wie kann man diesenTeil der Tiroler Geschichte links liegenlassen, wenn an seinem Ende beinahedas Ende der deutschen und ladinischenVolksgruppe in Südtirol gestanden hätte?Zwei größen-wahnsinnigenDiktatoren stan-den die Südtirolerim Wege: Des-halb mussten sieeinach weg!Wenn heute je-mand zuälligbemerkt, dass diealte Nachbarinirgendwo im jet-zigen Tschechiengeboren ist, someint er, dassderen Mutter dortwahrscheinlicheine Urlaubsbekanntschat gehabt habe,der eigene Onkel in Graz wohl ein gutesAngebot einer Firma. Dem ist aber nichtso, sie waren Oper dieser Option!Es kann heute einach im Internet nach-gelesen werden: Im Gestapo-Büro inder Prinz-Albrecht-Straße wurde am
Einführung
23. Juni 1939, zwischen Hakenkreuzund Faschistenbeil, von 16.00 bis 17.50Uhr, in nur knapp 2 Stunden, die Vertrei-bung der Tiroler südlich des Brenners be-schlossen.Es ist unverständlich, wie heute jemandeiner Ideologie nachtrauern kann, dienur 110 Minutenbrauchte, um dieVorbereitungenabzuschließen,das historische Ti-rol auszulöschen.Südtirol stand vorder ethnischen„Säuberung“!Als Obmann-stellvertreterdes SüdtirolerHeimatbundesmöchte ich michbei Dr. HelmutGolowitsch, demAutor des in derEdition Südtiroler Zeitgeschichte erschie-nenen Buches „Für die Heimat kein Op-er zu schwer, Folter - Tod - Erniedrigung:Südtirol 1961 - 1969“, ür seine achlicheBeratung bei der Erstellung dieser Doku-mentation bedanken.
Roland Lang
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