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pr_514_HOH_06_Neuromarketing_Studie_2013.pdf

pr_514_HOH_06_Neuromarketing_Studie_2013.pdf

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[PDF] Pressemitteilung: Forscher beobachten das Gehirn von Probanden beim Tragen körpernaher Kleidung
[http://www.pressebox.de?boxid=622368]
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09/03/2013

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Presseinformation
Herausgeber:Hohenstein LaboratoriesGmbH & Co KGHohenstein Textile Testing InstituteGmbH & Co KGHohenstein Institut für Textilinnovation gGmbHHohenstein Academy e.V.Unternehmenskommunikation & ForschungsmarketingSchloss Hohenstein74357 BönnigheimGERMANYFon +49 (0)7143 271-723Fax +49 (0)7143 271-721E-Mail: presse@hohenstein.deInternet: www.hohenstein.deIhr Ansprechpartner für diesen Text:Rose-Marie RiedlFon +49 7143 271-723Fax +49 7143 271-721E-Mail: presse@oeko-tex.comInternet: www.hohenstein.deSie können den Pressedienst honorarfrei auswerten.Bitte senden Sie uns ein Belegexemplar.
Forscher beobachten das Gehirn von Probanden beim Tragenkörpernaher Kleidung – Deutliche Unterschiede zeigen sichbeim Aufmerksamkeitspotential
In einer Pilotstudie zur neurophysiologischen Wahrnehmung von Textilienauf der Haut untersuchen Wissenschaftler der Hohenstein Institute und derNeuromarketing Labs erstmals die Denkprozesse des Gehirns beim Tragen vonBusinesswäsche: Testsieger ist „99°F“.
30.08.2013 | 514-DEBÖNNIGHEIM (mah-dh) Im Idealfall werden Textilien während des Tragens nichtbewusst wahrgenommen, so dass der Mensch von seiner Kleidung unbeeinflusstbleibt. Doch Schnittgestaltung, Materialbeschaffenheit und Nähte von Textilien könnenim Gehirn mehr Aufmerksamkeit beanspruchen, als einem bei seiner täglichenArbeitsaufgabe lieb ist. Dauerträger von Corporate Identity (CI) Kleidung könnendavon ein Lied singen, wenn z.B. ständig ein Etikett reibt und kratzt oder die Bluse zueng ist. Den signifikanten Einfluss den unsere körpernaheste Textilschicht auf unserDenkvermögen hat, zeigt nun erstmals die so genannte SOFIA-Studie, bei der sich24 Probanden während der Applikation von Businesswäsche einem EEG-Hirnscanunterzogen (siehe Abbildung 1).Diese weltweit einzigartige Studie verglich drei unterschiedliche Materialienmiteinander: Leinen als Kontrolle, eine Premium Doppelripp-Ware aus Baumwolle,sowie ein neu entwickeltes Business-Undershirt der Marke 99°F. Zunächst musstensich alle Prüfmaterialien einem Friktionstest unterziehen (siehe Abbildung 2), denndie Reibung der Prüflinge auf der menschlichen Haut liefert wichtige Anhaltspunktefür die Textilwahrnehmung. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen 99°Fund der Premium Doppelripp-Ware. Anschließend wurden die Materialien mit Hilfedes speziellen Textilapplikators SOFIA sowohl auf der Hand als auch dem Unterarmder Probanden bewegt, ohne dass sie die Muster sahen (Blindstudie). Druck undGeschwindigkeit wurden so gewählt, wie sich Unterwäsche üblicherweise auf der Hautbewegt. Gleichzeitig erfassten die Wissenschaftler die elektrische Aktivität des Gehirnsmittels eines 64-Kanal-EEGs. Parallel zu diesen Messungen wurden Töne abgespielt.Die Reaktion des Gehirns auf die Töne erlaubt wiederum Rückschlüsse darauf, wiesehr der Stoffkontakt die Studienteilnehmer ablenkt.Das Ergebnis war mehr als überraschend: Die EEG-Hirnscans zeigten, dass denProbanden beim Reiben von Leinen und Doppelripp-Ware offenbar weniger geistigeReserven zur Verfügung standen. Beim Business-Undershirt der Marke 99°Fwar die Reaktion des Gehirns hingegen signifikant stärker (siehe Abbildung 3):
 
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Offenbar lenkte das Business-Undershirt 99°F die Träger deutlich weniger ab alsdie Baumwoll-Premiummarke und schaffte im Gehirn Platz für weitere Denkabläufeund Aufmerksamkeit. Die Messung erfolgte neutral, d.h. sämtliche Proben warenfür die Testpersonen unsichtbar. Zugleich wurde die Reaktion des Gehirns aufden Textil- und Akustikreiz unmittelbar und unbeeinflussbar nach wenigen hundertMillisekunden gemessen. Damit verwendeten die Wissenschaftler einerseits eine invielen Studien fundiert untersuchte Hirnantwort, andererseits umgingen sie die sonst inProbandenstudien üblichen Fragebögen und waren somit in der Lage, streng objektiveDaten zu liefern. Eine Publikation dieser aufschlussreichen Studienergebnisse in eineminternationalen Fachjournal ist derzeit in Vorbereitung.Welche Auswirkungen könnte die SOFIA-Studie nun auf die Textilwelt haben,abgesehen von ihrer akademischen Neuheit? Die Ergebnisse sind einerseits relevantfür die Entwicklung und Optimierung spezieller Kleidung, die den Träger nichtunnötig ablenkt, sondern aktiv bei seiner eigentlichen Aufgabe unterstützt, z.B. beiCI-Wear, beim Militär, der Flugüberwachung oder an der Börse etc. Andererseitssind die Forscher um Prof. Dr. Dirk Höfer (Hohenstein Institute) und Dr. Kai-MarkusMüller (The Neuromarketing Labs) mit dieser Methode erstmals in der Lage,Aufmerksamkeitspotentiale von Textilien direkt am Gehirn von Menschen zu messenund so verlässliche Aussagen zur Akzeptanz von Textilien zu treffen.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Dirk Höferd.hoefer@hohenstein.deMarina Handelm.handel@hohenstein.de+49 7143271427
Weitere Informationen:
www.99f.dewww.hohenstein.deAbbildung 1: NeurophysiologischeProbandenstudie mittels TextilapplikatorSOFIA und einem EEG. SOFIA erlaubtes erstmals, Textilien mit einstellbaremDruck und adaptierbarer Geschwindigkeit,standardisiert an unterschiedlichenStellen des menschlichen Körpers zubewegen. Das EEG nimmt unmittelbardie Hirnreaktion auf den Textilreiz auf. ©Hohenstein Institute – Abteilung Hygiene,Umwelt & Medizin

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