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Studierendenmagazin der Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen
07
2009
pfichtlektüre
Studium mitBaby an Bord
Warum das Kinderkriegen für Studentengar keine so schlechte Idee ist.
Zu angepasst zum Streiken
Schüler erteilen Studenten Lehrstunde im Protestieren
www.pfichtlektuere.com
Draufclicken und mehr erfahren: Unser Online-Portal
Bochum total im Rausch
Wir haben für euch die fünf Top-Acts des Festivals
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S02Tri-Topp
aus für dortmunder attest-regelung?
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gal ob Sommergrippe oder Ge-schlechtskrankheit: Wer an derUni Kiel krankheitsbedingt ei-ne Prüfung verpasste und ei-nen neuen Versuch beantragte,musste bis Mitte Juni in seinem AttestHinweise auf sein Krankheitsbild unddie Symptome liefern – genau wie ander TU Dortmund. Dazu müssen kran-ke Studenten nicht nur ihren Arzt vonder Schweigepicht entbinden, sondernauch die Uni über die Diagnose infor-mieren.Dieses umstrittene Verfahren habenStudenten in Kiel jetzt gekippt. Weil derAsta massiv protestierte, gibt es dort jetzt so genannte „Formblätter“. Auf ih-nen ist die Krankheit - wie bei gewöhnli-chen Attesten - nicht spezisch benannt.Die Privatsphäre bleibt geschützt.In Dortmund soll die aktuelle Attest-Regelung aber zunächst bestehen blei-ben. „Wir haben da eine vom Land klarvorgegebene Richtlinie“, sagt Abrahamvan Veen, Dezernent des Studierenden-services. Proteste wie in Kiel habe es inDortmund noch nicht gegeben, man seiaber selbst mit der Regelung nicht ganzglücklich und erwäge daher Änderun-gen. „Wir prüfen, und das nicht erst seitden Vorfällen in Kiel, ob das momentaneVorgehen wirklich nötig ist. Zu wissen,welche Krankheit ein Student hat, istnicht unbedingt ein Problem im Daten-schutz, sondern eher ein menschlichesProblem.“In Duisburg /Essen und Bochum sinddie Studenten trotz Landesrichtlinienicht gezwungen, ihre Diagnose offenzu legen.
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neulich in deutschland
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amstag, 13. Juni, war für michund Millionen Iraner ein be-sonderer Tag. An diesem Tagwurde das Ergebnis der Präsi-dentenwahl veröffentlicht. Alsich aufgewacht bin, habe ich sofort mei-nen Laptop eingeschaltet. Ich wollte dasErgebnis wissen und etwas von meinerFamilie hören. Wie für viele Iraner wares auch für mich ein großer Schock, dassAhmadinedschad als Wahlsieger ge-nannt wurde.Am Abend konnte ich endlich kurz mitmeiner Mutter telefonieren. Sie hat mirgesagt, dass das Internet und die Han-dynetze gesperrt sind - und wie auf-gebracht das Volk ist. Alle Informationund Kommunikationsmöglichkeitensind unter der Kontrolle des Staates; diemeisten Websites sind gesperrt.Die Menschen wollen friedlich demons-trieren, aber Ahmadinedschads Un-terstützer wollen diese Bewegung mitGewalt niederschlagen. Sie verbreitenfalsche Informationen und bedrohendie Menschen. Seitdem versuchen wirIraner, die im Ausland sind, richtige In-formationen per Internet zu senden.Wir mailen Verwandten und FreundenProgramme, mit denen sie die Netzsper-rungen umgehen können. Momentansind Facebook, YouTube und Twitter dieWebsites, auf denen alle Informationengetauscht werden.
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camPus-KoPf: der BiBliotheKs-Kontrolleur
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ufmerksam registrieren seineAugen jeden einzelnen Stu-denten. Die meisten lässt erwortlos an sich vorbei gehen,nur bei einigen hört man ihnsagen: „Die Tasche muss draußen blei-ben.“Sebastian Burre ist einer der fünf Biblio-theks-Aufsichten in Essen. Zweimal inder Woche sitzt der 25 Jahre alte Studentfür jeweils sechs Stunden am Eingangder Bibliothek und kontrolliert die her-einkommenden Studenten. Er weist je-den, der eine Tasche trägt, die größer alsein DINA5-Blatt ist, zurecht. Burre bleibtdabei aber immer freundlich.Den Job als studentische Hilfskraft inder Uni-Bibliothek hat er seit Januar.Er selbst studiert übrigens Lehramtauf Englisch und Geschichte und stehtzurzeit mitten im Examen. „Die Arbeitmacht mir Spaß und ist abwechslungs-reich“, sagt Burre. Morgens sortiere ermeistens die bestellten Bücher vomCampuslieferdienst ein, zwischendurchhilft er Studenten, die Probleme mit derSelbstausleihe haben. Langeweile kom-me fast nie auf, so Burre.Der Job als Bibliotheks-Aufsicht hat aberauch Schattenseiten: Manchmal ist Bur-re harten Beschimpfungen von Leutenausgesetzt, die ihre Taschen nicht ein-schließen wollen. Die lassen ihn aberkalt: „Man muss ein dickes Fell haben.“Eine Eigenschaft, die ihm in seinem spä-teren Arbeitsalltag als Lehrer bestimmtnoch zugute kommen wird.
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Zur Ausgabe
Drin ist außerdem …
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eit Februar ist er unser jüngstes Redaktionsmit-glied. Nun hatte Jonas sein erstes Fotoshootingfür die pflichtlektüre: Er ist das Baby auf dem Titelund im Herz-Stück auf den Seiten 8 und 9.pflichtlektüre-Redakteurin Ulrike Sommerfeldbringt ihren Sohn oft mit in die Redakti-on - und immer freue ich mich. DennJonas ist ein Sonnenschein: Er lachtviel und wird nur unleidlich, wenn erHunger hat. Dann natürlich zu Recht.Das sehen wir alle ein. Ich werde auchein bisschen grantig, wenn mein Blut-zuckerspiegel nicht im Normbereichliegt.Als Redaktionsleiterin und auch Leh-rende habe ich nichts dagegen, dassStudierende ihren Nachwuchs mit indie Veranstaltung bringen - mal abge-sehen von Tagen, an denen das Kind wirklich schlecht drauf ist. Ich denke, wir sollten, was das angeht, alle etwas gelas-sener sein. Das macht es auch studierenden Eltern leichter,ihre Leistungen zu erbringen.Mehr zum Thema "Studium und Kind - geht das?" lest ihrauf den Seiten 8 bis 12. Viel Spaß dabei!
S08
Impressum
S07S12
BOCHUM
S04 … hält ein kostenloses Studium nicht für selbstverständlich:Bundestagspräsident Norbert Lammert.S06 … Feiern für lau: Unsere Top-Tipps für Bochum total.S07 … ein Hauch Hollywood-Glamour in Bochum: das k15-Festival
HERZ-STÜCK
 S08 … Zwischen Hörsaal und Kita: Wie Studierende mit Kind den Alltag meistern
RUHR-BLICK
 S12 … Bildungsstreik: Die meisten Studenten blieben brav im Hörsaal.
DIENST-BAR
S14 … Perversionen, Politthriller und eine Prise Reggae.… Oscar-Preisträger in der Ruhrpottmetropole: PhilipSeymour Hoffman.die Schüler kämpften für freie Bildung, die Studissaßen im Hörsaal.Lernen wennder Nachwuchsschläft: Zeitma-nagement istbei Studentenmit Kind das Aund O.
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HERZ
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STÜCK
 diesmal
Herausgeber 
Institut für Journalistik, TU Dortmund
Projektleitung:
Prof. Dr. Günther Rager
Redaktionsleitung:
Vanessa Giese (vg), ViSdP
Redaktion:
Uni-Center, Vogelpothsweg 74, Campus Nord, 44227Dortmund Tel: 0231/755-742, Fax: 0231/755-7481
Briefanschrift
: pflichtlektüre, c/o Institut für Journalistik, TUDortmund, 44221 Dortmund
E-Mail:
post@pflichtlektuere.com
Produktion:
Sebastian James Brunt (sjb)
Bild:
Daniel Gehrmann (dg), Elvira Neuendank, Pascal AmosRest, Katja Seidl
Titelbild:
Katalin Vales, Ulrike Sommerfeld
 An dieser Ausgabe haben mitgewirkt:
Samuel Acker (sam)
,
SimonBalzert (spb), Bianca Beyer, Nils Bickenbach (nils), SusannEberlein (se), Philipp Engel, Benedikt Filthaus, Tobias Fül-beck (tf), Lea Grote (lea), Paulina Henkel (ph), Matti Hesse(mat), Florian Hückelheim (fh), Edge Kahveci, Ramesh Kiani,Anna Maria Kramer, Julian Lang (jul), Katharina Lindner (kl),Sophie Mono, Jonas Mueller-Töwe (jmt), Christin Otto (co),Siola Panke (sp), Linus Petrusch (lipe), Christina Reu, Mary-len Reschop (mr), Oliver Schmitz-Kramer, Ulrike Sommer-feld (uso), Karina Strübbe (kas), Thomas Terhorst (tt), Marti-na Vogt (mv), Lisa Volmering (liv), Anna-Lena Wagner (alwa),Markus Wiludda (mw), Johannes Zuber (joz)
 Verantwortlich für Anzeigen:
Oliver Nothelfer, Anschrift wie Ver-lag, Kontakt: 0201/804-8944
 Verlag:
Westdeutsche Allgemeine Zeitungsverlagsgesell-schaft , E.Brost & J. Funke GmbH u. Co.KG, Friedrichstr. 34-38,45128 Essen
Druck:
Druckhaus WAZ GmbH & Co. Betriebs-KG, Anschriftwie Verlag. Kontakt: druckhaus@waz.de
Erscheinungstermine:
Sommersemester 2009: 28. April, 12. Mai,26. Mai, 9. Juni, 23. Juni, 7. Juli
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