Kurzinfo
Das Ziel des Schulungsprogramms ist die Vermittlung von Kenntnissen, die denPolizeibeamten die "Entdeckung von unter Drogen stehenden Kraftfahrerinnen undKraftfahrern bei Polizeikontrollen" ermöglichen bzw. erleichtern. Bei der Entwicklung solltensowohl die Erfahrungen mit dem US-amerikanischen Drogenerkennungsprogramm als auchverschiedener Polizeidienststellen einiger Großstädte hierzulande berücksichtigt werden.Unter der Leitung von Prof. Dr. M.R. Möller wurde eine Expertengruppe eingerichtet. IhreZusammensetzung aus Toxikologen, Verkehrs- und Rechtsmedizinern, Ärzten, Juristen undPolizeibeamten bot die Gewähr, daß das Thema umfassend, verständlich, ausgewogen undpraxisnah bearbeitet werden konnte.
Inhalt des Schulungsprogramms
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Einführung und Epidemiologie
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Überblick über einige wichtige Studien zum Thema "Drogen und Medikamente imStraßenverkehr" und dem Drogenkonsumverhalten in Deutschland
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Vorstellung des US-amerikanischen Drogenerkennungsprogramms (DRE=DrugRecognition Evaluation) mit Beschreibung der juristischen und verkehrs-technischen Unterschiede zu Deutschland
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Überblick über das vorliegende Schulungsprogramm
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Rechtsfragen
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Grundbegriffe und Rechtsnormen
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Rechtliche Eingriffsbefugnisse
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Anforderungen der Rechtsprechung an den Nachweis der FahruntüchtigkeitAußerdem wird dargestellt, daß im Falle fehlender Beweise für eine Fahruntüchtigkeit dieVerwaltungsbehörden eine mangelnde Fahreignung aussprechen können, wenngewohnheitsmäßiger Konsum oder Abhängigkeit von Drogen vorliegen. Dazu sind dieVerwaltungsbehörden aber ganz wesentlich auf die Mitwirkung der Polizei angewiesen.
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Drogenwirkungen auf den Menschen
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Allgemeine Funktionen des menschlichen Körpers
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Wirkungsmechanismen von Drogen auf den menschlichen Organismus
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Basiswissen zu Resorption, Stoffwechsel und Elimination der Drogen, ihreWirkungsweise auf das zentrale, periphere und vegetative Nervensystem,Mißbrauch und Abhängigkeit
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Drogenstoffklassen: zentral dämpfende, stimulierende und halluzinogen wirkendeRauschmittel
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Beziehung zwischen Dosis, Wirkung, Wirkdauer und Konzentration
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Einflüsse, die Drogenwirkung vortäuschen könnenDer inhaltliche Schwerpunkt des Schulungsprogramms liegt auf den Themen Stoffkunde undVerdachtsgewinnung/Beweissicherung.
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Stoffkunde
Alkohol, zentralwirksame Medikamente, Cannabis, Cocain, Amphetamin, Designer-drogen, Opiate (insbesondere Heroin) und Opioide, Halluzinogene, Schnüffelstoffe,KombinationswirkungenDas Kapitel Alkohol bildet, zur Verdeutlichung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zuden "anderen berauschenden Mitteln", den Einstieg in die Stoffkunde. Schwerpunkt bei derBehandlung der zentralwirksamen Medikamente ist die Bedeutung der Benzodiazepine imallgemeinen und bestimmter Psychopharmaka als "Drogenersatzstoffe".Die illegalen Drogen werden nach folgendem Schema behandelt: Gewinnung, Herstellung,Darreichungsform ,Wirkung bei akutem und chronischem Konsum, Entzugssyndrom, akute,chronische und verkehrsrelevante Wirkung und toxikologischer Nachweis.
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