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FAZIT Social Software Ansatz in Untern Kurzbericht 1 2009

FAZIT Social Software Ansatz in Untern Kurzbericht 1 2009

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06/22/2009

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FAZIT
ForschungForschung
 
Kurzbericht
Informations- und Medientechnologien in Baden-Württembergwww.fazit-forschung.de
Nr. 1/2009
Die FAZIT-Unternehmensbefragungist eine repräsentative schriftliche Unter-nehmensbefragung, die halbjährlich vomZentrum für Europäische Wirtschaftsfor-schung (ZEW), Mannheim, in Zusammen-arbeit mit der MFG Stiftung Baden-Würt-temberg, Stuttgart, in Baden-Württem-berg durchgeführt wird. Die Umfragefand im November und Dezember 2008zum siebten Mal statt.Befragte BranchenDie Untersuchung umfasst den IT- undMediensektor sowie ausgewählte An-wenderbranchen von Informations- undKommunikationstechnologien (IKT) inBaden-Württemberg. Im IT- und Medien-sektor sind Unternehmen der BranchenIT- und Medienhardware, Software, (Te-le-) Kommunikation und Datenverarbei-tungsdienstleistungen, audiovisuelle Me-dien, Druck und Verlag, Werbung undMarktkommunikation sowie Inhalte-Dienstleister zusammengefasst. Die Bran-chen chemische Industrie, Maschinenbau,Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungs-technik, Automobilindustrie, Verkehrs-dienstleister, Bank- und Versicherungsge-werbe und technische Dienstleister bil-den die Anwenderbranchen.Grundgesamtheit und Gewichtung Als Stichprobenrahmen wird der Daten-bestand von CREDITREFORM zugrundegelegt. Insgesamt haben knapp 1.000 Un-ternehmen an der siebten Umfrage teil-genommen. Nach Berücksichtigung neu-traler Ausfälle entspricht dies einer Ant-wortquote von 12,4 Prozent. Die hier dar-gestellten Ergebnisse der Befragung sindgeschichtet hochgerechnet auf die Anzahlaller Unternehmen der untersuchtenBranchen in Baden-Württemberg (sieheoben). Als Schichtungsmerkmale dienenBranchenzugehörigkeit und Unterneh-mensgrößenklassen (1-4, 5-19, 20-249, ab250 Mitarbeiter). Aufgrund der relativgroßen Zahl von kleinen und mittlerenUnternehmen werden die Befragungser-gebnisse von diesen dominiert.
FAZIT-Unternehmensbefragung Herbst/Winter 2008
Einkauf bei Zulieferern istwichtigste Internetanwendung
Software as a Service (SaaS)externe DatenspeicherungInternettelefonie (VoIP)
Business to Consumer (B2C)* Business to Business (B2B)* 
E-CommerceWerbung oder MarketingEinkauf von Produkten oderDienstleistungen bei Zulieferern02040608010080,180,255,240,030,015,926,511,410,27,122,012,314,112,23,42,5IT- und Mediensektor Anwenderbranchen
Internetanwendungen in baden-württembergischen Unternehmen
 Anteil der Unternehmen in Prozent
Der Einkauf von Produkten oder Dienst-leistungen bei Zulieferern ist die wichtig-ste Internetanwendung in baden-würt-tembergischen Unternehmen. Sowohl imIT- und Mediensektor als auch in den An-wenderbranchen von Informationstech-nologien (IT) geben 80 Prozent der Unter-nehmen mit Zugang zum Internet an,dass sie das Internet für diesen Zweck ein-setzen. An zweiter Stelle rangiert die On-line-Werbung bzw. das Marketing. Hierfürnutzen 55 Prozent der Unternehmen desIT- und Mediensektors und 40 Prozent derUnternehmen aus den Anwenderbran-chen das Internet. E-Commerce-Anwen-dungen, also der Verkauf von Dienstleis-tungen oder Produkten an andere Unter-nehmen oder Endverbraucher, wird von30 Prozent der Unternehmen aus dem IT-und Mediensektor und von 16 Prozent derUnternehmen aus den Anwenderbran-chen betrieben. Hierbei dominieren in bei-den Sektoren die Verkäufe an andere Un-ternehmen (B2B) gegenüber den Verkäu-fen an Endverbraucher (B2C). Das Telefo-nieren über das Internet (VoIP) betreiben22 Prozent der Unternehmen aus dem IT-und Mediensektor. Die Unternehmen ausden Anwenderbranchen nutzen dieseOnline-Kommunikationsform mit einem Anteil von etwas mehr als 12 Prozent sel-tener. Die Möglichkeit, Software über dasInternet zu mieten (SaaS), wird bishersowohl im IT- und Mediensektor als auchin den Anwenderbranchen von nur weni-gen Unternehmen genutzt.
Lesehilfe:
80,1 Prozent der Unternehmen des IT- und Mediensektors, die Zugang zum Internet haben, nutzen das Internet für die Bestellung von Produkten und Dienstleistungen bei Zulieferern.
 Anmerkung:
Mehrfachnennungen möglich. * Teilbereiche des E-Commerce
Quelle:
FAZIT-Unternehmensbefragung, Herbst/Winter 2008; Berechnungen des ZEW.
 
FAZIT
orschungForschung
 
Verkehrs-dienstleisterVerarbeitendesGewerbeTechnischeDienstleisterBank- undVersich.gewerbeIT- undMediensektor
Insgesamt
0 20 40 60 80 10070,388,985,098,674,595,060,091,462,184,452,660,2Breitband 2005 Breitband 2008
Neun Zehntel der Unternehmen sind über einenBreitbandanschluss an das Internet angebunden
Der Anteil an Unternehmen, die einen Breitbandinternetzugangnutzen, liegt derzeit bei 89 Prozent. Er ist somit gegenüber 2005um mehr als ein Viertel gestiegen. Den stärksten Anstieg verzeich-nen dabei die technischen Dienstleister. Hier hat der Anteil derBreitbandnutzer von 60 Prozent im Jahr 2005 auf 91 Prozent imJahr 2008 zugenommen. Die Unternehmen des IT- und Medien-sektors sowie die Banken und Versicherungen sind mittlerweilenahezu vollständig über einen Breitbandanschluss mit dem Inter-net verbunden.Das Modem kommt für die Internetanbindung aktuell kaum nochzum Einsatz. Insgesamt sind nur 5 Prozent der Unternehmen überein Modem mit dem Internet verbunden (nicht dargestellt). ImIT- und Mediensektor und bei den Banken und Versicherungengibt es sogar so gut wie kein Unternehmen mehr, das auf diese Art ins Internet geht. Vor drei Jahren hat insgesamt noch rund einViertel der Unternehmen das Modem genutzt.
 Anwender-branchenIT- undMediensektor
Insgesamt
0 20 40 60 80 10023,529,662,869,130,728,777,578,318,030,351,861,4Intranet 2005 Intranet 2008 Homepage 2005 Homepage 2008
Zunehmende Verwendung von Intranet undHomepage insbesondere in den Anwenderbranchen
Der Anteil der baden-württembergischen Unternehmen mit Intra-net oder Homepage ist von Ende 2005 bis Ende 2008 um jeweilsetwa 6 Prozentpunkte gestiegen. Während im Jahr 2005 24 Pro-zent ein Intranet nutzten, sind es im Jahr 2008 30 Prozent. Der An-teil der Unternehmen, die eine Homepage betreiben, nahm im sel-ben Zeitraum von 63 Prozent auf 69 Prozent zu. Der Anstieg inden Nutzungsraten ist dabei vor allem auf den häufigeren Einsatzin den Anwenderbranchen zurückzuführen. In diesen Branchen istder Anteil der Unternehmen, die ein Intranet haben, um 12 Pro-zentpunkte auf nunmehr 30 Prozent gestiegen. Der Anteil der Un-ternehmen, die eine Homepage betreiben, nahm in den vergan-genen drei Jahren um 9 Prozentpunkte auf derzeit 61 Prozent zu.Im IT- und Mediensektor lässt sich hingegen kaum eine Verände-rung in der Verwendung von Intranet und Homepage feststellen.Die Anteile sind mit 31 Prozent im Jahr 2005 und 29 Prozent imJahr 2008 (Intranet) beziehungsweise jeweils 78 Prozent (Home-page) nahezu konstant geblieben.
Lesehilfe:
60,2 Prozent der Verkehrsdienstleister nutzen Ende 2008 einen Breitbandinternet-anschluss.
Quelle:
FAZIT-Unternehmensbefragung, Herbst/Winter 2008; Berechnungen des ZEW.
Lesehilfe:
78,3 Prozent der Unternehmen des IT- und Mediensektors, die Zugang zum Internethaben, betreiben Ende 2008 eine eigene Homepage.
Quelle:
FAZIT-Unternehmensbefragung, Herbst/Winter 2008; Berechnungen des ZEW.
Intranet und Homepage
 Anteil der Unternehmen in Prozent Anteil der Unternehmen in Prozent
ab 250 Mitarbeiter20 bis 249 Mitarbeiter5 bis 19 Mitarbeiter1 bis 4 Mitarbeiter AnwenderbranchenIT- und Mediensektor
Insgesamt
0102030405012,216,718,722,07,012,312,818,39,610,312,617,024,741,720052008
Nutzung von Voice over IP hat zugenommen
Unter Voice over IP (VoIP) wird das Telefonieren über Computer-netzwerke mittels des Internet Protokolls (IP) verstanden. In denletzten drei Jahren hat sich der Anteil der baden-württembergi-schen Unternehmen der befragten Branchen, die VoIP nutzen, um5 Prozentpunkte auf nunmehr 17 Prozent erhöht. Der Anstieg wardabei in den Anwenderbranchen etwas stärker als im IT- und Me-diensektor. Insgesamt haben jedoch in beiden Jahren die Unter-nehmen des IT- und Mediensektors stärker VoIP genutzt als dieUnternehmen der Anwenderbranchen.Wie schon im Jahr 2005 verwenden auch aktuell hauptsächlich diegroßen Unternehmen ab 250 Mitarbeitern die IP-Technologie zumTelefonieren. Auch der Anstieg zwischen den betrachteten Jahrenwar für diese Unternehmensgruppe mit 17 Prozentpunkten amhöchsten. Am zweithäufigsten ist die Internettelefonie jedoch un-ter den kleinen Unternehmen mit bis zu 4 Mitarbeitern verbrei-tet. Von diesen Unternehmen nutzt derzeit knapp ein Fünftel (18Prozent) VoIP.
Lesehilfe:
Ende 2008 nutzen 22,0 Prozent der Unternehmen des IT- und Mediensektors, dieZugang zum Internet haben, VoIP zum Telefonieren.
Quelle:
FAZIT-Unternehmensbefragung, Herbst/Winter 2008; Berechnungen des ZEW.
Nutzung von Voice over IP (VoIP)
 Anteil der Unternehmen in Prozent
 Anbindung ans Internet
 
 jaSocial Software- Anwendungensind unbekanntnein, aber ein Einsatzist in den nächstenbeiden Jahren geplantnein, und ein Einsatz istauch in den nächstenbeiden Jahren nicht geplant
Bank- undVersich.gewerbe
0204060801000,56,7
61,931,0
Verkehrs-dienstleister
2,29,2
59,029,7
VerarbeitendesGewerbe
3,04,5
65,626,9
TechnischeDienstleister
6,64,1
56,632,8
IT- undMediensektor
9,99,8
66,414,0
Insgesamt
6,77,5
62,523,3
Lesehilfe:
9,9 Prozent der Unternehmen des IT- und Mediensektors setzen Social Software- Anwendungen ein.
Quelle:
FAZIT-Unternehmensbefragung, Herbst/Winter 2008; Berechnungen des ZEW.
Mehrzahl der Unternehmen nutzt keineSocial Software-Anwendungen
Social Software-Anwendungen, wie Weblogs, Wikis, Podcasts undSocial Bookmark-Dienste, sollen die unternehmensinterne und-externe Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit unter-stützen. Wie die Umfrage zeigt, kommen in den meisten baden-württembergischen Unternehmen bislang keine Social Software- Anwendungen zum Einsatz. Nur 7 Prozent der Unternehmen nut-zen derartige Anwendungen. Weitere 8 Prozent planen die Ein-führung in den nächsten zwei Jahren. Hingegen wollen 63 Pro-zent der Unternehmen in naher Zukunft keine Social Software- Anwendungen einführen und 23 Prozent der Unternehmen sindderartige Anwendungen überhaupt nicht bekannt. Am ehesten kommt Social Software im IT- und Mediensektor zur Anwendung. Hier nutzt ein Zehntel der Unternehmen Weblogs,Wikis oder Ähnliches; weitere 10 Prozent planen den Einsatz inden nächsten zwei Jahren. Banken und Versicherungen haben amwenigsten Verwendung für Social Software.
Einsatz von Social Software-Anwendungen
TechnischeDienstleisterBank- undVersich.gewerbeVerkehrs-dienstleisterVerarbeitendesGewerbeIT- undMediensektor
Insgesamt
0 20 40 60 80 10068,376,776,186,069,473,167,670,365,769,055,367,22006 2008
Bekanntheit von Social Software-Anwendungennimmt zu
Ende 2008 sind Social Software-Anwendungen mehr als drei Vier-teln (77 Prozent) der baden-württembergischen Unternehmen be-kannt. Der Anteil hat somit gegenüber 2006 um 9 Prozentpunk-te zugenommen. Den stärksten Anstieg in ihrer Bekanntheit hatSocial Software unter den technischen Dienstleistern erfahren. En-de 2008 kennen 67 Prozent dieser Unternehmen diese Art vonSoftware, während es im Jahr 2006 erst 55 Prozent waren. Eben-falls vergleichsweise stark angestiegen ist die Bekanntheit unterden Unternehmen des IT- und Mediensektors. Hier nahm der Be-kanntheitsgrad in den vergangenen zwei Jahren um 10 Prozent-punkte von 76 auf 86 Prozent zu. In den übrigen drei Sektoren hatsich der Anteil der Unternehmen, die Social Software kennen,nicht stark verändert. Insgesamt war die Bekanntheit von SocialSoftware in beiden Jahren im IT- und Mediensektor am höchstenund unter den technischen Dienstleistern am geringsten. GroßenUnternehmen sind Social Software-Anwendungen gleichermaßenbekannt wie kleinen Unternehmen (nicht dargestellt).
Öffentlichkeitsarbeit  Anregung zu Innovationeneffizientere GeschäftsprozesseBearbeitung gemeinsamerProjekte mit Partnern Aufbau und Pflegevon KundenbeziehungenSicherung vonvorhandenem WissenKommunikation mitKooperationspartnerninternerWissensaustausch
0 60402050,148,439,938,328,926,123,819,5
Social Software wird hauptsächlich fürinternen Wissensaustausch und Kommunikationmit Kooperationspartnern verwendet
Wenn Social Software-Anwendungen bereits eingesetzt werdenoder der Einsatz in den nächsten beiden Jahren geplant ist, dannfinden sie hauptsächlich für den internen Wissensaustausch oderdie Kommunikation mit Kooperationspartnern Verwendung. Je-weils ungefähr die Hälfte der baden-württembergischen Unter-nehmen setzt Social Software zu diesen beiden Zwecken ein. Zu-dem nutzen jeweils etwa zwei Fünftel der Unternehmen SocialSoftware-Anwendungen für die Sicherung von vorhandenem Wis-sen (40 Prozent) und zu Aufbau und Pflege von Kundenbeziehun-gen (38 Prozent). Weniger häufig wird Social Software für die Be-arbeitung gemeinsamer Projekte mit Partnern (29 Prozent) oderzur Steigerung der Effizienz von Geschäftsprozessen (26 Prozent)eingesetzt. In weniger als einem Viertel der Unternehmen (24bzw. 20 Prozent) dient der Einsatz von Social Software der Anre-gung von Innovationen und der Öffentlichkeitsarbeit.
Lesehilfe:
Ende 2008 sind bei 67,2 Prozent der technischen Dienstleister Social Software-Anwen-dungen bekannt.
Quelle:
FAZIT-Unternehmensbefragung, Herbst/Winter 2008; Berechnungen des ZEW.
Bekanntheit von Social Software-Anwendungen
Lesehilfe:
50,1 Prozent der Unternehmen, die derzeit Social Software-Anwendungen nutzen oderderen Einsatz in den nächsten beiden Jahren planen, setzen Social Software für den internen Wis-sensaustausch ein.
Quelle:
FAZIT-Unternehmensbefragung, Herbst/Winter 2008; Berechnungen des ZEW.
Einsatzbereiche von Social Software-Anwendungen
   w   w   w .     f    a   z     i    t  -     f    o    r    s    c     h   u    n    g .     d    e
 Anteil der Unternehmen in Prozent Anteil der Unternehmen in Prozent Anteil der Unternehmen in Prozent

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