Unterbewußtsein wäre, nein, das Unterbewußtsein istdie "Mutter" – "Gottes".In dem vorliegenden Roman spielt ein gewisserChristopher Taubenschlag die Rolle eines lebendenMenschen.Ob er jemals gelebt hat, gelang mir nicht ausfindigzu machen; meiner Phantasie ist er sicherlich nichtentsprungen, das glaube ich fest; ich sage das rundheraus, auf die Gefahr hin, daß man mich für jemandhalten wird, der sich interessant machen will. Genauzu schildern, auf welche Weise das Buch zustandekam, liegt hier kein Anlaß vor; es genügt, daß ich nurin Streiflichtern knapp skizziere, was sich begebenhat.Man möge entschuldigen, daß dabei in einigenSätzen von mir selbst die Rede ist, ein Übelstand, dersich leider nicht vermeiden läßt.Ich hatte den Roman in allen Umrissen fertig imKopfe und begann ihn niederzuschreiben, dabemerkte ich – später erst, beim Durchlesen derNiederschrift! –, daß sich der Name "Taubenschlag",ohne daß es mir sogleich bewußt geworden wäre,eingeschlichen hatte.Doch nicht genug damit: Sätze, die ich mirvorgenommen hatte, zu Papier zu bringen, ändertensich unter der Feder und drückten etwas ganzanderes aus, als ich sagen wollte; es entspann sich
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