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DRUCKSACHE G-09/083B E S C H L U S S - V O R L A G E
 Dezernat/Amt: Verantwortlich: Tel.Nr.: DatumI / Amt für Projektentwicklungund StadterneuerungHerr Veith 4010 15.04.2009
Betreff:Entwicklungsmaßnahme Vauban
 
h i e r :a) Projektstand und Abschluss der Maßnahmeb) Kosten- und Finanzierungsrechnung bis zum Jahresende 2009c) Wirtschaftsplan 2009
 
Beratungsfolge
Sitzungstermin Öff. N.Ö. Empfehlung Beschluss1. BA 22.04.2009 X X2. HA 27.04.2009 X X3. GR 05.05.2009 X XAnhörung Ortschaftsrat 70 Abs. 1 GemO): neinAbstimmung mit städtischen Gesellschaften: neinFinanzielle Auswirkungen: ja, siehe Anlage 1
Beschlussantrag:1. Der Gemeinderat nimmt auf der Grundlage der Drucksache G-09/083Kenntnis vom Abschluss der Entwicklungsmaßnahme Vauban zum31.12.2009.2. Der Gemeinderat beschließt die Kosten- und Finanzierungsrechnung(KUF) vom 10.03.2009 gemäß Nr. 4 der Drucksache G-09/083. Dieseschließt bezogen auf das Ende der Entwicklungsmaßnahme zum31.12.2009 mit einem Fehlbetrag in Höhe von 1.589.000,00 € ab.
 
DRUCKSACHE G-09/083
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3. Der Gemeinderat beschließt gemäß Nr. 5 der Drucksache G-09/083 denWirtschaftsplan 2009 für die Entwicklungsmaßnahme Vauban und setztdiesen fest mitEinnahmen des Vermögensplans in Höhe von 5.943.000,00 Ausgaben des Vermögensplans in Höhe von 1.079.000,00 €.4. Der Gemeinderat nimmt gemäß Nr. 6 und Anlage 1 der DrucksacheG-09/083 Kenntnis von den durch den Haushalt im Jahre 2010 an die Ent-wicklungsmaßnahme Vauban voraussichtlich zu leistenden Zahlungenzum Ausgleich des Treuhandkontos.
 
DRUCKSACHE G-09/083
- 3 -Anlagen:1. Finanzielle Auswirkungen2. Kosten- und Finanzierungsrechnung bis 31.12.20093. Wirtschaftsplan 20094. Übersichtsplan der nicht verkauften Grundstücke5. Geltungsbereich der Entwicklungssatzung Vauban
1. Ausgangslage
Die im Jahr 1992 als städtebauliche Entwicklungsmaßnahme eingeleiteteEntwicklung des neuen Stadtteils Vauban ist, nachdem das Regierungsprä-sidium im vergangenen Jahr einer letztmaligen Verlängerung zugestimmthatte, zum 31.12.2009 abzuschließen. Vor diesem Hintergrund soll mit dieserVorlage ein allgemeiner Überblick über den Stand des Projektes und die er-reichten Ziele gegeben werden. Vorgelegt werden ferner eine auf den31.12.2009 ausgerichtete Kosten- und Finanzierungsrechnung (KUF) sowieein auf das Jahr 2009 bezogener Wirtschaftsplan. Der rechnerische Ab-schluss der Entwicklungsmaßnahme Vauban hat auch Auswirkungen aufden Haushalt der Stadt Freiburg, die unter Nr. 6 dargestellt sind. Die Prüfun-gen der Verwendungsnachweise durch das Regierungspräsidium könnenfrühestens im Jahr 2010 abgeschlossen werden; von deren Ergebnis hängtder endgültige rechnerische Abschluss der Entwicklungsmaßnahme ab.
2. Rückblick
Die Entwicklung des neuen Stadtteils Vauban reicht zurück in das Jahr 1992und hat mit dem Abzug der französischen Streitkräfte begonnen. Erstmalshat die Stadt das Instrument der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmegem. §§ 165 ff BauGB angewandt und für den städtebaulichen Entwick-lungsbereich Vauban-Gelände am 09.07.1993 eine Entwicklungssatzung be-schlossen; die Grundstücke der SUSI und des Studentenwerks mit ca. 4 hawurden davon ausgenommen (siehe Anlage 5). Die Grunderwerbsverhand-lungen mit der Bundesrepublik Deutschland wurden am 30.09.1994 mit demKaufvertrag über das rund 34 ha umfassende Kasernenareal abgeschlossen.Auf der Basis eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs wurden die planungs-rechtlichen Grundlagen für die Quartiersentwicklung geschaffen. Der Bebau-ungsplan mit örtlichen Bauvorschriften für das Baugebiet Vauban, Plan-Nr.6-130, trat am 14.07.1997 in Kraft. Mit dem ersten Spatenstich für ein priva-tes Bauvorhaben begann am 03.04.1998 der Hochbau. Nach rund 10 Jahrenwohnen am 31.12.2008 im Stadtteil Vauban 5.106 Personen. Ausweislichdes statistischen Jahrbuchs 2008 gibt es im Stadtteil Vauban 439 Gebäudemit 1.619 Wohnungen, darunter ca. 240 Wohneinheiten in Passivhausbau-weise. Die öffentliche Infrastruktur wurde kontinuierlich realisiert, abgestimmtauf die in drei Bauabschnitten voranschreitende Siedlungsentwicklung undden aus dem Stadtteil entstandenen tatsächlichen Bedarf.
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