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MJB Mission News
ISSN 1999-8414
Diskriminierung von Asyl-suchenden Menschen ist nichtzu akzeptieren
Menschenrechte in Deutschland massiv eingeschränkt – Kritik vom FlüchtlingsratBayern und weiteren Organisationen Versammlungs-Freiheit gilt für alle MenschenMünchen / Nürnberg / Berlin. 22. Juni 2009. Deutschland hat in vielen Bereichenknapp 64 Jahre nach dem Ende des Zweiten Welt-Krieges den Aufstieg ininternationale Spitzen-Positionen geschafft. Mitten in der Zeit der globalen Welt- Wirtschaftskrise wird Deutschland weiterhin als „Export-Weltmeister“ gefeiert underst vor kurzem wurde bekannt, dass Deutschland auch „Waffen-Export- Weltmeister“ ist. Den Produkten mit dem Siegel „Made in Germany“ sagt manbesondere Qualität nach. Es gibt weitere Bereiche, auf die Deutschland stolz seinkann, was sicher auch eine Frage der Empathie oder Antipathie für Deutschland ist.Nur in einem Bereich droht Deutschland auf die letzten Plätze ab zufallen: Im Punktder Einhaltung der Menschenrechte für Asyl-suchende Menschen und Menschen inschwerster Not. Zumindest nach Einschätzung mehrerer Tausend Asyl-suchender Menschen, mehreren Asyl- und Flüchtlings-Hilfe-Organisationen und internationaler Beobachter ist Deutschland ernsthaft gefährdet, künftig einen Platz in den hinterenRängen einzunehmen, sollte der Trend sich rasant negativ entwickeln und fortsetzen.
In Deutschland und in aller Welt wurde der Weltflüchtlings-Tag am Samstag gefeiert. Doch sehr vielGrund zum Feiern gibt es Angaben zahlreicher Organisationen zum Schutz von Asyl-suchendenMenschen und für Menschen in Not zufolge, wahrlich nicht.Die Diskriminierung von Asyl-suchenden Menschen und Menschen in schwerster Not ist nicht zuakzeptieren, beklagen mehrere Hilfs-Organisationen und internationale Beobachter. Die BayerischeStaats-Regierung weigerte sich, Flüchtlinge und Asyl-suchende Menschen an einer Demonstrationgegen Flüchtlingslager am Wochenende anreisen zu lassen. Die Menschen wollten nur von ihrenMenschenrechten nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Deutschland Gebrauchmachen. Doch dies war diesen Menschen offenbar in vielen Teilen in Deutschland nicht gegönntund die Menschenrechte wurden durch weitere Einschränkungen verweigert.Laut Innenministerium und der Zentralen Rückführungsstelle Nordbayern rechtfertigt der Besucheiner Demonstration nicht die Befreiung von der Residenz-Pflicht (Asyl-suchende Menschen dürfenlaut deutschem Gesetz „Residenz-Pflicht“ in Deutschland nicht frei reisen oder frei ihrenAufenthaltsort bestimmen). Das Grundrecht auf Versammlungs-Freiheit gelte nur für Deutsche.Damit werde den Flüchtlingen von genau der Behörde, gegen die sich ihr Protest richtet, die
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managing editor – Redaktionsleitung: Andreas Klamm, Journalist, broadcast journalist and author , www. radiotvinfo.org/mjbmissionnews – www .radiotvinfo.org , www. mjbmissionnews.blogspot.com, Copyright © and Copyleft, CreativeCommens License by
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Teilnahme an den Aktionen für die Einhaltung der Menschenrechte untersagt, kritisierte derFlüchtlingsrat in Bayern.Der Besuch der Aktionen für die Einhaltung der Menschenrechte ohne Erlaubnis der deutschenBehörden kann deshalb für Flüchtlinge zu Sanktionen mit einem Bußgeld über eine Geldstrafe biszu einem Jahr Freiheitsstrafe führen.Viele der Bewohner, Bewohnerinnen und Asyl-suchenden Menschen der Flüchtlingslager trautensich deshalb nicht, nach München und in weitere Städte in Deutschland zu fahren.Dies bedeute, dass sich Menschen in Deutschland, die die Einhaltung der Menschenrechte auch inDeutschland unterstützen und fördern wollen, umso zahlreicher an den Demonstrationenteilnehmen müssen, erinnerte der Flüchtlingsrat Bayern.Man müsse auch der Bayerischen Staats-Regierung klar machen, dass die Menschen in der Frageder Einhaltung der Menschenrechte sich nicht „spalten lassen.“ Der Flüchtlingsrat rief dazu auf,Protest-Schreiben gegen die Einschränkung der Versammlungs-Freiheit auch an den Innenministervon Bayern Joachim Herrmann ( email:minister@stmi.bayern.de
 
) zu schreiben.Zum internationalen Tag der Flüchtlinge, der als Weltflüchtlings-Tag bezeichnet wird, fanden amWochenende in vielen Städten Demonstrationen und Kundgebungen für die Versammlungs-Freiheit und Einhaltung der Menschenrechte in Deutschland statt.Mit Veranstaltungen, wie „Wohnungen statt Flüchtlingslager“, Aktionstage gegen Lagerzwang,mehreren öffentlichen Hearings mit Asyl-suchenden Menschen und Menschen in schwerster Not inDeutschland und einem „gemeinsamen Einriss der Mauer vor dem Bayerischen Landtag“, machtenMenschen auf die Not und das Leid von Asyl-suchenden Menschen aufmerksam.Die Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst., teilte der FlüchtlingsratBayern mit: „Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des BayerischenFlüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunscherhalten Sie selbstverständlich eine Spenden-Bescheinigung, da wir als gemeinnütziger Vereinanerkannt sind.“, so ein Sprecher.Ausführliche Informationen sind im Internet beiwww.deutschland-lagerland.dezu finden.Informationen können zudem bei Bayerischer Flüchtlingsrat, Augsburger Str. 13, 80337 MünchenTel. 089 76 22 34, Fax 089 76 22 36,www.fluechtlingsrat-bayern.deundwww.hinterland- magazin.deangefordert werden.
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Wer die Arbeit des Bayerischen Flüchtlingsrates finanziell unterstützen will, kann auf das KontoBayerischer Flüchtlingsrat, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ: 700 205 00, Konto Nr: 88 32 602 mittelseiner Spende helfen.Am Weltflüchtlings-Tag, Samstag 20. Juni, hat anlässlich der drohenden Abschiebungen von FrancisDdumba und Regina Kiwanuka eine Demonstration in Nürnberg stattgefunden. Das Motto lautete:"Gegen Abschiebungen, Migrations-Kontrolle und für das Recht auf Bewegungs-Freiheit".Veranstaltet wurde die Solidaritäts-Aktion für die Menschenrechte von Flunter, der Flüchtlings-Unterstützung Erlangen und der Karawane Nürnberg am Weißen Turm in Nürnberg. „DieAllgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (UN,www.un.org
 
) ist nicht nurfür Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft universell und weltweit gültig.“, erklärten die Journalisten und Sprecher, Tina Green und Andrew P. Harrod des internationalen Medien-Projektes für die Menschenrechte „Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters. (seit 2006,www.radiotvinfo.org/humanrightsreporters), bei dem engagierte Journalisten, Autoren undMenschen aus rund 40 verschiedenen Nationen international für die Einhaltung derMenschenrechte arbeiten.„In Deutschland gibt es ein zu geringes Bewusstsein für die Einhaltung der Menschenrechte und zuwenig Kenntnisse über die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, dieseit 1948 für alle Menschen gültig ist. Doch wir wollen nicht nur unsere Sorgen kundtun, sondernauch Menschen in Deutschland die Möglichkeit schenken, mehr über die Allgemeine Erklärung derMenschenrechte der Vereinten Nationen zu erfahren. Gemeinsam mit den internationalenalternativen Medien IBS Independent Broadcasting Service Liberty (Radio IBS Liberty, IBS TVLiberty,www.ibstelevision.com) haben wir die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte derVereinten Nationen in einem kleiner Broschüre in mehreren Sprachen als ePublikationveröffentlicht. Wir hoffen, dass wir damit Menschen in Deutschland und auch Asyl-suchendenMenschen etwas helfen können.“, ergänzten die Journalisten und Sprecher Tina Green und AndrewP. Harrod des internationalen Medien-Projektes für die Menschenrechte Liberty and Peace NOW!Human Rights Reporters.Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte in vier verschiedenen Sprachen ist im Internet beiwww.scribd.com/doc/15909823/Human-Rights-Universalkostenfrei erhältlich.Internationale Menschenrechts-Beobachter bewerteten auch den „Häuslichen Arrest“ fürSozialhilfe-Empfänger des Arbeitslosengeldes II (ALG II), der im Jahr 2005 in Deutschlandeingeführt wurde, als bedenklich in Bezug auf die Einhaltung der Menschenrechte. Mit solchenRegelungen werde auch hier die Versammlungs-Freiheit und elementarste Menschenrechte undGrundrechte massiv eingeschränkt. Nach den Regelungen zahlreicher Arbeitsgemeinschaften
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