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Suri Nagamma - Briefe Aus Dem Ramanashram (Kleine Auswahl)

Suri Nagamma - Briefe Aus Dem Ramanashram (Kleine Auswahl)

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Briefe aus dem Ramanashram
Suri Nagamma
Veröffentlicht:
2011
Kategorie(n):
Non-Fiction, Human Science, Philosophy, Eastern
Tag(s):
"Ramana Maharshi" Ramana Maharshi AdvaitaSelbstergründung
1
 
Einführung
Eine kleine Auswahl der ›Briefe aus dem Ramanashram‹ bzw. der›Ausgewählten Briefe aus dem Ramanashram‹, die beide im Buchhandelerhältlich sind.Ramana Maharshi ist einer der größten Weisen der modernen Zeit. Erlebte von 1879-1950 in Südindien. Nach seinem Erleuchtungserlebnis imAlter von 16 Jahren zog es ihn zum heiligen Berg Arunachala in Tiruvan-namalai, den er Zeit seines Lebens nicht mehr verließ. Obwohl er das In-teresse der Öffentlichkeit mied, kamen immer mehr spirituell Suchendezu ihm und er wurde weithin bekannt. Er lehrte Atma Vichara, die Selbs-tergründung, wobei man den Weg des Ich-Gefühls zu seiner Wurzel zu-rückverfolgt. Jenen, die sich jedoch nicht zu diesem Weg hingezogenfühlten, zeigte er auch andere Wege.Viele Schüler/innen des Maharshi haben das Zeugnis ihrer Begeg-nung mit ihm hinterlassen. Eine davon war Suri Nagamma, eine einfa-che telugische Frau, die bereits in ihrer Kindheit ihre Eltern und dannauch ihren Ehemann verloren hat. Lange suchte sie nach einem spirituel-len Meister und kam 1941 zu Ramana Maharshi in den Ashram. Sie ver-ließ ihn nicht wieder. Wenn ihr älterer Bruder D. S. Sastri zu Besuchkam, erzählte sie ihm von den täglichen Ereignissen dort. Er ermutigtesie, alles aufzuschreiben, was sie in der Folge in Form von Briefen an ihntat. Suri Nagamma schrieb die Briefe in ihrer Muttersprache Telugu undihr Bruder übersetzte sie ins Englische.Die Briefe aus dem Ramanashram umfassen den Zeitraum 1945-1950und geben ein lebendiges Zeugnis der letzten fünf Lebensjahre des Ma-harshi.Eine wertvolle Ergänzung bietet zudem Suri Nagammas Autobio-grafie ›Mein Leben im Ramanashram‹ und Devaraja Mudaliars›Tagebuch der Gespräche mit Ramana Maharshi‹.
 2
 
Briefe aus dem Ramanashram
Was ist mitSamsaragemeint?
1.12.1945Es war am Anfang meines Aufenthalts im Ashram. Eines Nachmittagsfragte ein Mann aus Andhra Pradesh Bhagavan: »Swami, ich wiederholeden Namen
Ramas
morgens und abends jeweils eine Stunde lang, dochandere Gedanken lenken mich ab. Manchmal sind sie so stark, dass ichmein
Japa
vergesse. Was soll ich tun?«Bhagavan erwiderte: »Dann nimm das
Japa
wieder auf.«Wir lachten. Armer Mann! Betrübt sagte er: »Der Grund für die Stö-rung ist
Samsara
(die Familie). Deshalb denke ich darüber nach, ob ichdieses
Samsara
nicht verlassen soll.«Bhagavan meinte: »Ach, ist das wirklich so? Was bedeutet
Samsara
ei-gentlich? Ist
Samsara
im eigenen Innern oder außerhalb? Frau, Kinderund andere, ist das
Samsara
? Was haben sie getan? Finde zuerst heraus,was
Samsara
wirklich bedeutet. Danach können wir über die Frage nach-denken, es zu verlassen.«Darauf wusste der Mann nichts zu antworten und schwiegniedergeschlagen.Bhagavan war voller Mitgefühl. Mit einem liebevollen Blick meinte er:»Nehmen wir einmal an, du verlässt deine Frau und deine Kinder. Wenndu hier bleibst, wird dies zu einer anderen Art von
Samsara
. Nehmen wiran, du entsagst der Welt und wirst ein
Sannyasin
. Damit entsteht eine an-dere Art von
Samsara
in Form von einem Karra und einem
Kamandala
(Wanderstab und Wasserkrug des
Sannyasin
) und ähnlichem. Wozu soll-te das gut sein?
Samsara
bedeutet
Samsara
des Geistes. Wenn du dieses
Samsara
verlässt, spielt es keine Rolle, wo du bist. Nichts beunruhigtdich.«Der arme Mann! Er nahm seinen Mut zusammen und fragte: »Wiekann man das
Samsara
des Geistes aufgeben?«Bhagavan antwortete: »Genau darauf kommt es an. Du hast mir er-zählt, dass du
Japa
von
Ramas
Namen praktizierst. Du sagst, dass dumanchmal dein
Japa
vergisst, wenn dich Gedanken überkommen. Versu-che, dich daran so oft wie möglich zu erinnert und nimm den Namen
Ra-mas
immer wieder auf. Die anderen Gedanken werden dann allmählichverebben.
3

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