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Genossenschaftliches Wohnen in Luxemburg - Lw-2oct13

Genossenschaftliches Wohnen in Luxemburg - Lw-2oct13

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10/03/2013

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Soll sich das genossenschaftliche Wohnen
 
in Luxemburg etablieren, muss wohl ein
Mögliche Alternativen
Der „dritte Weg“
Könnte sich genossenschaftliches Wohnen auch in Luxemburg als dritte
VON JOHN LAMBERTY
Das Großherzogtum ist und bleibtein teures Pflaster. Trotz aller Bemü-hungen der Regierung ist der Druckauf Bauland- und Mietpreise schein-bar ungebrochen. Neben dem Aus-bau des Wohnraumangebots setztRessortminister Marco Schank seitgeraumer Zeit auch auf die Erschlie-ßung neuer Zugangsmöglichkeitenzum Immobilienmarkt. Im Auftragdes Ministeriums arbeitet das regio-nale Sozialamt „Resonord“ (Leader-Gebiet Clerf/Vianden) nun an einemKonzept zur möglichen Etablierungdes sogenannten genossenschaftli-chen Wohnens in Luxemburg. Eingangbarer „dritter Weg“ zwischenEigentum und Miete?
Genossenschaftliches Wohnen hatin Europa eine lange Tradition, de-ren Ursprung insbesondere in denGroßstädten des ausgehenden 19. Jahrhunderts liegt, die oftmals vonWohnungsnot, Spekulation und ex-plodierenden Wohnungsbaupreisengeprägt waren. In einem Akt derSelbsthilfe schlossen sich damalsallerorten Gleichgesinnte in Wohn-baugenossenschaften zusammen,die aufgrund ihrer oft großen Mit-gliederzahlen wirtschaftlich solidegenug waren, um Bauland undWohnraum zu kaufen und ihrenMitgliedern – gemäß des genossen-schaftlichen Förderauftrags – dau-erhaft gute und bezahlbare Woh-nungen zur Verfügung stellen.
Selbsthilfe, Solidaritätund Partizipation
An den Grundprinzipien des genos-senschaftlichen Wohnens (Selbst-hilfe, Solidarität und Partizipation)hat sich bis heute kaum etwas geän-dert. Auch wenn die gesetzlichenGrundlagen je nach Nation unter-schiedliche Ausprägungen hervor-gebracht haben. Wer Mitglied ineiner Wohngenossenschaft werdenmöchte, muss im Prinzip einenPflichtanteil an dieser erwerben, fürden er im Gegenzug ein lebenslan-ges Nutzungsrecht an einer Woh-nung erhält. Womit eine eigentums-ähnliche Sicherheit gegeben ist, nurmit dem Unterschied, dass sich dasMiteigentum nicht auf die Woh-nung selbst, sondern auf den Genos-senschaftsanteil bezieht.Ähnlich einer Miete ist darüberhinaus ein Nutzungsentgelt zu zah-len, das von der Mitgliederver-sammlung (der jedes Mitglied, un-abhängig von seinem Anteil, mitgleicher Stimmberechtigung ange-hört) festgelegt wird. Dieses kann jenach Höhe der erworbenen Anteile,je nach Größe, Lage und Zustandder Wohnung, manchmal auch jenach Einkommenslage variieren.Da sich Wohngenossenschaftenals Solidargemeinschaften verste-hen und nicht dem Erwirtschaftengrößtmöglicher Gewinne dienensollen, sind Genossenschaftswoh-nungen denn auch generell günsti-ger als vergleichbare Wohnungenam konventionellen Immobilien-markt. Schätzungen zufolge sind diePreise um bis zu 20 Prozent niedri-ger. Ein effizienter Weg zur Schaf-fung erschwinglichen Wohnraumsalso?„Ja“, meinen die Verantwortli-chen des „Resonord“ um Präsident

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