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Folter-Hypnose
Das Beil der Persönlichkeitsspalter
Trauma-based mind controlHans Ulrich Gresch
Das menschliche Bewusstsein kann mit den Mitteln der Hypnose allein gespaltenwerden. In den meisten Fällen ist die Hypnose jedoch nicht mächtig genug, umeine tiefgreifende und langanhaltende Bewusstseinsspaltung hervorzurufen. Immilitärischen und geheimdienstlichen Bereich muss aus naheliegenden Gründenein Grad der Zuverlässigkeit angestrebt werden, der ohne massive psychischeTraumatisierung in der Regel nicht erreicht werden kann. Diese Tatsache wird auchdurch den Begriff „trauma-based mind control“ hervorgehoben. Die angemesseneBezeichnung für die absichtliche Erzeugung eines psychischen Traumas lautet„Folter“. Wie wir aus den Geschichten vonAngela Lenz,Claudia Mullen, Chris DeNicola,Lynn und Cheryl Hershaerfahren haben, ist die Elektrofolter ein wesentliches Element der absichtlichen, gezielten Persönlichkeitsspaltung.Prinzipiell können aber beliebige Foltermethoden eingesetzt werden, um denProzess der Persönlichkeitsspaltung einzuleiten, voranzutreiben und zu verstärken.Die Elektrofolter hat sich aber als besonders geeignet erwiesen, weil sie nicht nur
 
äußerst schmerzhaft und leicht zu dosieren ist, sondern weil sie auch kaumäußerlich sichtbare Spuren hinterlässt.Es herrscht eine natürliche Scheu, sich mit dem Thema „Folter“auseinanderzusetzen – und Texte zu diesem Thema werden nicht gern gelesen.Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Folter auch im 21. Jahrhundert nachwie vor zum Alltag auf unserem Planeten gehört. Zyniker behaupten, hinsichtlichder Folter unterschieden sich die Staaten im wesentlichen dadurch, dass die einenes zugeben und die anderen nicht. Dies ist natürlich heillos übertrieben undselbstverständlich lehnt der eigene Staat die Folter immer ab. Und so würde ichdem Leser die Auseinandersetzung mit dem Thema „Folter“ auch gern ersparen.Doch das geht nicht. Der Schmerz ist das schärfste Schwert zur Spaltung derPersönlichkeit – und daran hat sich seit Jahrhunderten auch im Zeitalter dermodernen Technik nichts geändert.
Milgrams Experiment
1963 veröffentlichte der amerikanische Psychologe Stanley Milgram seine berühmteUntersuchung zum menschlichen Gehorsam. Zufällig ausgewählte Durchschnittsamerikanernahmen an diesen Experimenten teil. Sie bekamen dafür 4,50 Dollar. Es wurde ihnenmitgeteilt, dass sie das Geld nur für ihr Erscheinen im Versuchslabor erhielten undunabhängig davon, was weiter geschehe, auf jeden Fall behalten dürften. Bei diesemExperiment ging es angeblich darum, wie sich Strafe auf das Lernen auswirkt. Dies jedenfalls wurde den Versuchspersonen erzählt. In Wirklichkeit aber wurde die Bereitschaftzum Foltern erforscht. Die Versuchsperson sollten die Rolle des Lehrers übernehmen. DieSchüler kooperierten mit den Versuchsleitern, doch davon wussten die Versuchspersonennatürlich nichts. Die angeblichen Schüler wurden auf einen Stuhl gefesselt. Eine Elektrodewurde an ihren Handgelenken befestigt. Den Versuchspersonen wurde gesagt, die Elektrodeseien mit einem Stromgenerator in einem Nebenraum verbunden, Die „Lehrer“ erhieltennun den Auftrag, den „Schülern“ bei einer falschen Antwort einen Elektroschock zuverabreichen. Außerdem sollten sie den Schock nach jeder falschen Antwort verstärken,indem sie die Intensität des Stromstoßes an ihrem „Schockgenerator“ eine Stufe höherstellten. Die „Schüler“ reagierten entsprechend mit abgestuften Schmerzäußerungen. Gabeine Versuchsperson ein Zeichen, dass sie nicht mehr weitermachen wolle, reagierte derVersuchsleiter mit einer Reihe von Antworten, die immer stärkeren psychischen Druck auf die vermeintlichen Lehrer ausübten. Sobald das „Schockniveau“ 300 Volt erreichte,hämmerten die Schüler unter Anzeichen extremen Schmerzes gegen die Wand, an der sie auf ihren Stuhl gefesselt – saßen. Nur fünf der vierzig Versuchspersonen weigerten sich, denBefehlen des Versuchsleiters über das 300-Volt-Niveau hinaus zu gehorchen. WeitereVersuchspersonen stellten ihre Kooperation bei noch höheren „Stromstärken“ ein.Insgesamt brachen ca. 35 Prozent das Experiment vorzeitig ab. Der Rest gehorchte denVersuchsleitern bedingungslos, wenngleich zumeist unter extremem Stress.[i]Wir würden dieses Experiment aus heutiger Sicht als ethisch verwerflich beurteilen, weil esauf einer Täuschung der Versuchspersonen beruht. Dank dieses Experiments ahnen wiraber, dass es gar nicht so schwer sein dürfte, Menschen zu finden, die bereit sind,Elektroschocks zur absichtlichen Persönlichkeitsspaltung auszuteilen. DenVersuchspersonen in Milgrams Experiment wurde, wenn sie aufhören wollten, mitgeteilt,dass sie im Interesse des wissenschaftlichen Fortschritts weitermachen müssten. Wäre die
 
Kooperationsbereitschaft nicht noch wesentlich stärker, wenn die Stromstöße angeblich imInteresse der nationalen Sicherheit erteilt werden müssen? Wenn es darum geht, perfekteSpione, perfekte Soldaten zu kreieren? Wenn feindliche Nationen auf diesem Gebietoffenbar bereits die Nase vorn haben?[ii]
Die Bereitschaft zum Foltern
Die Bereitschaft zum Foltern ist im übrigen nicht nur auf den „Durchschnittsamerikaner“beschränkt. Auch in anderen Ländern wurde Milgrams Experiment mit ähnlichenErgebnissen wiederholt.[iii]Natürlich erklärt Migrams Experiment nicht das Verhalten berufsmäßiger Folterer, diesewerden systematisch ausgebildet. Aber es zeigt, wie groß das Reservoir für denFolterer-Nachwuchs ist. So ergab z. B. eine griechische Studie zur Folter während derMilitärdiktatur, dass aus ganz normalen Leuten durch ein System von Zuckerbrot undPeitsche bestialische Folterer gemacht werden können.[iv]1979 wurde Stanley Milgram inder CBS-Nachrichtensendung „Sixty Minutes“ gefragt, ob er sich vorstellen könnte, dassVerbrechen wie jene der Nazis in den Konzentrationslagern auch in den Vereinigten Staatengeschehen könnten. Er antwortete, dass man das Personal für derartige Todeslager in jedermittelgroßen amerikanischen Stadt finden könne.[v]
Die Profis
Selbstverständlich ist die Spaltung der Persönlichkeit, unterstützt durchfachgerechte Folter, keine Aufgabe, die Laien erfolgreich bewältigen könnten.Daher ist die Mitwirkung von Ärzten und Psychologen natürlich unerlässlich. Derargentinische Arzt berichtete in der Zeitschrift „World Health“ über das Schicksaleines Freundes, des Pianisten Miguel Angel Estrella: „Nach seiner Entlassung ausdem Gefängnis ... sagte er: ‚Sie (die Folterer) konzentrierten sich wie Sadisten aufmeine Hände. Sie jagten Elektrizität unter meine Nägel, ohne Unterlass, und späterhängten sie mich an meinen Armen auf. Nach zwei Tagen der Folter hatte ichSchmerzen am ganzen Körper. Als ich zum letzten Mal gefoltert wurde, drohten siemir, sie würden meine Hände mit einer Kettensäge abtrennen, Finger für Finger,und dann würden sie mich töten...’“
Der Arzt Chalela lässt keinen Zweifel daran, dass derartige komplexe Foltermethoden nurmit Hilfe von Ärzten und Psychologen verwirklicht werden könnten. Er zitiert die Aussageeines Mitgefangenen Estrellas, des Architekturstudenten Alvaro Jaume. Dieser sei vor derFolter von einem Arzt untersucht worden. Der Mediziner habe ihn über seine Familiebefragt, über chronische und akute Erkrankungen, über alle Teile seines Körpers, die wegeneiner vorherigen Erkrankung empfindlich sein könnten. Jaume hoffte, diese Informationenwürden dazu führen, dass er weniger hart gefoltert werden würde. Doch unter der Foltererkannte er dann den wahren Grund für das Interesse des Arztes, als er dessen Stimme hörte:„Das ist schon in Ordnung, ihr könnt weitermachen!“[vi]Es versteht sich von selbst, dass die zur Verfeinerung dieser Foltermethoden notwendigeForschung nicht an Universitäten oder privaten Forschungszentren realisiert werden kann.Diese Forschungen können natürlich nur in geheimen Einrichtungen stattfinden, die sich vor
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Hallo! Ich hoffe das niemand böse sein wirt wenn ich diesen Text verwende um die bei mir durchgeführten Gehirnwäschen zu erklären und diesen text zu komplettieren.

FErner möchte ich auf das Werk von HU GResch verweisen in dem er eine systematische Analyse über persönlichkeitsspaltung und Gehirnwäsche dargelegt hat. Der NAme des Buches "Unsichtbare KEtten". Ich musste das Buch herrunternehmen, da es nicht mehr länger kostenlos bereitgestellt wird. Wers möchte, dem kann ich es per EMAIL schicken - bitte KOntakt aufnehmen

Trotzdem werde ich dir deswegen nicht böse sein. NEin ich begrüße es sogar.

Lieber Andreas, das solltest du mit dem Autor H.U.Gresch abklären. Denn diese VEröffentlichung ist durch das Urheberrecht geschützt. Auch wenn sie hier veröffentlicht ist, darf sie ohne Einwilligung des Autors nicht verändert werden.

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