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Universität LeipzigInstitut PhilosophieWS 08/09Modul: Geschichte der praktischen PhilosophieSeminar: MetaethikDozent: Geert
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Lueke Lueken
Subjektivismus in der Metaethik?!
Philippa Foots Rückkehr zum NaturalismusAutoren:Ken Pierre KleemannRoger VogelAbgabetermin: 02. März 2009
 
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Inhaltsverzeichnis
Einleitung
................................................................................................................................................ 3
Kognitivismus
......................................................................................................................................... 4
 Nonkognitivismus
................................................................................................................................... 6
Beruht der moralische Subjektivismus auf einem Irrtum?
...................................................................... 8
Moralische Argumentation
................................................................................................................... 10
Fazit
...................................................................................................................................................... 12
Literaturverzeichnis
.............................................................................................................................. 13
 
[3]
Einleitung
In einer Zeit die im Umbruch der Globalisierung begriffen ist, spielt die Interaktion zwischen denMenschen eine immer größere Rolle. Interaktion meint nicht nur das einmalige Treffen, sondern diekomplexere Interdependenz des täglichen Miteinanders. Diese Prozesse sind geprägt von der Frage,ob Handlungen angemessen sind, also ob diese als „richtig“ oder „falsch“ bewertet werden können.Durch eben jenen Transfer bestünde die Möglichkeit, dass unterschiedlichen Werte- und Normensystemen aufeinanderprallen. Grundlage dieser Systeme solle die jeweilige gesellschaftlichverankerte Ethik sein, die ihrerseits eine bestimmte Moralvorstellung mitbrächte.Über die Zeit hin betrachtet haben sich viele Denker mit deskriptiven und normativen Ansätzen der Ethik befasst. Das würde aber bedeuten, dass unterschiedliche Handlungen auch auf unterschiedlichenArten und Weisen der Findung von Intentionen beruhen könnten. Vermittelt der Mensch seineMoralität nun aber über eine Handlung oder über seine Kommunikation? Zwar wird Moralität über die Handlungen getragen, jedoch werden Inhalte und Vorstellungen sprachlich verhandelt.Da Globalisierung sprachlich getragene Interaktion ist, besteht eine Notwendigkeit Meinungen undAnsichten inhaltlich korrekt zu vermitteln. Aus diesem Grund wäre es wünschenswert einenkonsistenten Umgang zu haben. Ist es möglich moralische Argumentation so zu gestalten, dass ihreVerfahrensweise im Umgang kulturunspezifisch ist?Diese Fragestellung kann bejaht werden, da es einen Diskurs gibt, der sich selbst als 2. Ordnungversteht. (Scarano, 2002, S. 6)
Metaethik nennt sich eine seit Beginn des 20. Jh. Im anglo-amerikanischen Sprachraum entwickelteForschungsrichtung, die keine inhaltlichen Aussagen (Neutralitätsthese) über das sittl. Gute einzelner Handlungen, ihrer Regeln machen […] sondern solche Aussagen auf ihre sprachliche Form hinuntersuchen will (Meta-Diskurs). Der Metaethik geht es (a) um die sprachliche Bedeutung sittl. Prädikatewie <gut>, <richtig> […] (b) um die Unterscheidung ihrer sittl. von der nichtsittl. Verwendung u. (c) umdie Frage, ob u. wie man sittl. Urteile rechtfertigen kann (Höffe, 2008, S. 204-206).
Explizit betrachtet lässt sich aus dieser Definition ableiten, dass es nicht darum geht moralischeUrteile zu fällen, wie in den normativen Ethiken und das es auch nicht um die Erörterung der Rollemoralischer Urteile für unser Denken und Handeln, wie in den deskriptiven Ethiken. Es geht vielmehr um einen Ansatz was man unter einem moralischen Urteil überhaupt verstehen kann. „Die Metaethik fällt also selbst keine moralischen Urteile, sondern macht Aussagen und formuliert Hypothesen über diese. Ihr Aufgabengebiet erstreckt sich also auf die Analyse der vielfältigen formalen Aspekte einer  besonderen Urteilsklasse.“ (Scarano, 2002, S. 6)Man könnte also sagen, dass die Metaethik das Versprechen einlöst mit Moralurteilen sokulturunspezifisch wie möglich umzugehen. Aber besteht bei jeder Metaethischen Theorie die soobjektiv wie möglich sein solle, nicht die Problematik, dass sich gerade dadurch auchsubjektivistische Tendenzen einschleichen können.
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