Welcome to Scribd, the world's digital library. Read, publish, and share books and documents. See more
Download
Standard view
Full view
of .
Save to My Library
Look up keyword
Like this
12Activity
0 of .
Results for:
No results containing your search query
P. 1
Ideacamp 2009 - 9 Thesen zur Zukunft des eTourismus

Ideacamp 2009 - 9 Thesen zur Zukunft des eTourismus

Ratings:

4.0

(3)
|Views: 6,299|Likes:
Im Rahmen des Ideacamp 2009 haben sich 16 Experten mit der Zukunft des eTourismus beschäftigt. Herausgekommen sind 9 Thesen zur Zukunft des eTourismus.
Im Rahmen des Ideacamp 2009 haben sich 16 Experten mit der Zukunft des eTourismus beschäftigt. Herausgekommen sind 9 Thesen zur Zukunft des eTourismus.

More info:

Published by: Tourismuszukunft - Institut für eTourismus on Jul 22, 2009
Copyright:Attribution Non-commercial

Availability:

Read on Scribd mobile: iPhone, iPad and Android.
download as PDF, TXT or read online from Scribd
See more
See less

07/10/2013

pdf

text

original

 
 
IDEACAMP 2009
9 THESEN ZUR ZUKUNFT DES ETOURISMUS
POWERED BY THOMAS COOK AG UNDTOURISMUSZUKUNFT - INSTITUT FÜR ETOURISMUS
AUTOREN:
Daniel Amersdorffer, Florian Bauhuber, Thomas Fleck, Uwe Frers, MichaelGrillhösl, Christian Kolb, Jochen Krisch, Reinhard Lanner, Jens Oellrich,Oliver Puhe, Dr. Oliver Rengelshausen, Jörg Schlottke, Daniel R. Schmeisser,Roy Uhlmann, Matthias Weckermann, Manuel Weinhold
 
www.creativecommons.org
 
2
IDEACAMP 20099 THESEN ZUR ZUKUNFT DES ETOURISMUS
POWERED BY THOMAS COOK AG UNDTOURISMUSZUKUNFT - INSTITUT FÜR ETOURISMUS
4 Tage Teneriffa.16 Experten.9 Thesen.
Im Rahmen des Ideacamp haben die ThomasCook AG, Bereich ECommerce und Tourismuszukunft,Institut für eTourismus, 16 Experten zum Thema eTourismus eingeladen. Vom 13. bis 16. Mai wurdeim Hotel Sentido San Blas intensiv diskutiert, um Thesen zu zukünftigen Entwicklungen des eTouris-mus zu skizzieren.Das Internet entwickelt sich nicht nur weiter, sondern beeinflusst auch zunehmend die Tourismus-branche. Neben neuen Darstellungsmöglichkeiten verändert sich beispielsweise das Such- und Infor-mationsverhalten der Reisenden. Neben Social Media oder Social Commerce entwickeln sich weitereneue Online-Technologien, welche Chancen und Möglichkeiten für die Tourismusbranche eröffnen.Unter dem Oberthema „Information, Kommunikation und Innovation – Chancen für den Tourismuserkennen und nutzen“ wurden im Verlauf des Ideacamp 2009 folgende Aspekte diskutiert:
Auswirkungen der Informationsflut, des Kommunikationswandels und des Einsatzes von Zu-kunftstechnologien auf Reise- und Tourismusseiten der Zukunft.
Wie können Leistungsträger, Destinationen, Reiseveranstalter und -mittler sowie die Reisendenvon den aktuellen Entwicklungen profitieren?Auf Basis der Diskussionen und der Vorträge der einzelnen Teilnehmer wurde im Nachlauf der Veran-staltung ein gemeinsames Thesenpapier zusammengestellt. Dieses Thesenpapier versteht sich als Bei-trag und Anregung zur Diskussion innerhalb der eTourismus-Branche. Die entworfenen Thesen stelleneinen Moment der Diskussion dar – so dynamisch wie der Prozess der Entwicklung der Thesen war, sodynamisch werden sich die Thesen weiterentwickeln.An der Bearbeitung der Thesen waren folgende Autoren beteiligt:Daniel Amersdorffer, Florian Bauhuber, Thomas Fleck, Uwe Frers, Michael Grillhösl, Christian Kolb, Jochen Krisch, Reinhard Lanner, Jens Oellrich, Oliver Puhe, Dr. Oliver Rengelshausen, Jörg Schlottke,Daniel R. Schmeisser, Roy Uhlmann, Matthias Weckermann, Manuel WeinholdLizenz:Alle erarbeiteten Inhalten des Ideacamps 2009 und des vorliegenden Thesenpapiers sind unter einerCreative Common Lizenz lizenziert und damit für jeden frei nutzbar insofern die Autoren des Papiersgenannt werden.
 
3
IDEACAMP 20099 THESEN ZUR ZUKUNFT DES ETOURISMUS
POWERED BY THOMAS COOK AG UNDTOURISMUSZUKUNFT - INSTITUT FÜR ETOURISMUS
1. Touristische Intermediäre werden sichnachhaltig verändern.
Intermediäre im Tourismus hatten bislang dieAufgabe, das heterogene Angebot touristischerLeistungen für den Nachfrager sichtbar undvergleichbar zu machen. Basis hierfür war dieStandardisierung von Informationen sowie dieÜbernahme von Marketing- und Vertriebsaufga-ben für den Leistungsträger.Durch die wachsende Bedeutung des SocialWeb erhalten touristische Leistungsträger zu-nehmend direkten Zugang zu den Nachfragern.Konsumenten haben auf den Web2.0 Plattfor-men die Möglichkeit aktiv Informationen nach-zufragen und ihren Informationsbedarf abzubil-den. Dies bedingt eine Veränderung der Aufga-ben von Intermediären im Tourismus.Traditionelle Intermediäre, wie klassische Rei-severanstalter, Tourismusorganisationen undGlobal Distribution Systeme (GDS), verändernihre Marktposition und verlieren langfristig anMarktbedeutung. Gestärkt werden zukünftigdynamische Intermediäre, die stärker modulari-sierte Infrastruktur bereitstellen, um Informatio-nen, Verfügbarkeiten, Preise und Dienstleistun-gen für den Nachfrager zu einem One-Stop-Shop zusammen zu führen.Dabei werden nicht mehr nur touristische Mas-senprodukte, sondern auch Reiseangebote ausden vielfältigen Nischenbereichen des Touris-mus (Longtail) integriert werden. Allerdingsliegen deren Informationen bislang nicht instandardisierten Datenformaten vor, sondern indiversen proprietären Diensten, die in denmeisten Fällen keine offenen Schnittstellenanbieten. Daher erfordert diese skizzierte Ent-wicklung eine Diskussion über neue Ansätze imDatenmanagement.Die zunehmende Nähe der Leistungsträger andie Endkunden lässt die Produktvielfalt amMarkt wachsen und ermöglicht eine Bedienungder zunehmend ausdifferenzierten Kundenwün-sche.Die fortschreitende Entwicklung des Internetsund der damit einhergehenden Entwicklungneuer Informations- und Kommunikationsmög-lichkeiten lassen immer schneller neue Inter-mediationsformen entstehen. Dies erfordertReaktion und Anpassung bestehender Interme-diäre, um den Nutzen für den Nachfrager kon-stant zu halten.Eine Reaktionsmöglichkeit der Intermediäreliegt in der Fokussierung auf spezifische Diens-te und die Entwicklung von einem „full-service“Anbieter hin zu einem „best-service“ Anbieter.Flexible, spezialisierte Dienstleistungen rundum die Erstellung und den Vertrieb einer Reisewerden benötigt, um die Nähe der Leistungsträ-ger zu den Endkunden, die auf der technischenBasis entstanden ist, rechtlich und kaufmän-nisch umsetzen zu können. Full Service Anbie-ter werden den fragmentierten Markt nur be-dingt erfolgreich bedienen können.

Activity (12)

You've already reviewed this. Edit your review.
1 thousand reads
1 hundred reads
Peter Ferber liked this
info8205 liked this
Christopher Meil liked this

You're Reading a Free Preview

Download
/*********** DO NOT ALTER ANYTHING BELOW THIS LINE ! ************/ var s_code=s.t();if(s_code)document.write(s_code)//-->