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Fikret Karcic - Pionier der "islamischen Tradition der Bosniaken" - Hansjörg Schmid

Fikret Karcic - Pionier der "islamischen Tradition der Bosniaken" - Hansjörg Schmid

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12/20/2013

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Haeu ropäischen
Wege zu einerinterreligiösen Sozialethik
Hansjörg Schmid
ie Integration des Islams in den westeuropäischen Einwan-derungsländern setzt eine Verständigung über Grundfragendes Zusammenlebens voraus. Im Zentrum steht dabei dasVerhältnis von Religion, säkularem Staat und pluralistischer
Gesellschaft.Der in diesem Buch durchgeführte Vergleich von zeitgenös-
sischen muslimischen Positionen mit ausgewählten Positio-nen christlicher Sozialethik bringt erstaunliche Parallelen wie
Ungleichzeitigkeiten zu Tage. So wie die christliche Sozial-
ethik als Antwort auf gesellschaftliche Umbrüche entstanden
ist, ringen derzeit Muslime in Europa damit, Traditionenund aktuelle Herausforderungen miteinander in Einklangzu bringen.
Das Buch verdeutlicht, dass eine rein konfessionelle christ-liche Sozialethik, wie sie im 19. Jahrhundert entstanden ist,heute aufgrund der gesellschaftlichen Pluralisierung an ihreGrenzen gerät. Nur eine interreligiöse Sozialethik bietet eineAlternative zur Neutralisierung theologischer Denkfigurenin der Öffentlichkeit. Gerade die Auseinandersetzung mitislamischen Positionen eröffnet für die christliche Sozial-ethik die Chance, selbstkritisch Stationen der eigenen Fach-geschichte in einen Dialog einzubringen und damit zu einerVersachlichung oft einseitiger Islamdiskurse beizutragen.
Das Buch entwickelt hierfür methodische Grundlagen
und zeigt gemeinsame sozialethische Handlungsfelder fürChristen und Muslime auf.
Der Autor:
Hansjörg Schmid, geb. 1972, Dr. theol., Studien-leiter für christlich-islamischen Dialog an der Akademie der
Diözese Rottenburg-Stuttgart, Koordinator des Theologischen
Forums Christentum — Islam sowie Autor und Herausgeberzahlreicher Publikationen zu christlich-islamischen Bezie-
hungen.
ISBN
978-3-451-32557-1
II 11111 l
I I
l
11
9 783451 325571
www.herder.de
 
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IX
Pa
pier aus verantwor-tungsvollen Quellen
Verlag Herder GmbH, Freiburg im Breisgau 2012
Alle Rechte vorbehaltenwww.herder.de
Umschlaggestaltung: Finken & Bumiller, Stuttgart
Satz: Barbara Herrmann, Freiburg
Herstellung: fgb • freiburger graphische betriebewww.fgb.dePrinted in Germany978-3-451-32557-1
FSC
FSC® C106847
5
Inhalt
Einführung: Christliche Sozialethik und Islam im europäischen Haus
10
1.
Entstehungsprozesse von „Islam" in Europa
13
2.
Das „europäische Haus" — Wandel und Zugehörigkeiten
.
15
3.
„Haus des Islams" versus „Haus des Krieges"?
17
4.
Christliche Sozialethik als Gesprächspartnerin — interreligiöse
Sozialethik als Zielperspektive
19
5.
Aufbau des Buchs und Leseanleitung
22
Teil A: Grundlagen und Kontexte interreligiöser Sozialethik in Bezug aufden Islam
I.
er wissenschaftliche Bezugsrahmen: Sozialethik
5
1.
Entwicklungslinien der christlichen Sozialethik
25
1.1 Anfänge christlicher Sozialethik
26
1.2 Vom konfessionellen Ausgangspunkt zur ökumenischen
Sozialethik
0
1.3 Von der ökumenischen Sozialethik zur interreligiösen Sozial-ethik
38
2.
Hermeneutische Klärungen für eine interreligiöse Sozialethikausgehend von der innerchristlichen Ökumene
45
2.1 Verschränkung und Unterscheidung von ökumenischer und
interreligiöser Sozialethik
5
2.2 Von der innerchristlichen Ökumene zum Dialog mit
Judentum und Islam
48
2.3 Transfer von hermeneutischen Prinzipien der innerchrist-
lichen Ökumene
50
2.3.1 Differenzierter Konsens
51
2.3.2 „Hierarchie der Wahrheiten"
53
2.3.3 Dialog als Mehrungsprozess
56
3.
Begründung und Konzeption einer interreligiösen Sozialethik
in Bezug auf den Islam
58
3.1 Zum aktuellen Forschungsstand in der christlichen Sozial-
ethik
59
 
I,
3.1.1 Das „Projekt Weltethos" als Anstoß für interreligiöse Sozial-
ethik
3.1.2 Programmatische und punktuelle Bezüge auf den Islam in der
christlichen Sozialethik
3.2 Die Notwendigkeit einer Berücksichtigung des Islams
:
aufgrund des Selbstverständnisses christlicher Sozialethik
in
der pluralistischen Gesellschaft
3.3
imensionen interreligiöser Sozialethik aufgrund vonAsymmetrien und Rollenverteilungen im Verhältnis vonChristen und Muslimen
3.3.1 Zwei Dimensionen: Gegenüber und Miteinander
3.3.2 Gegenüber: Anwaltschaft und Vermittlung
3.3.3 Miteinander: Partnerschaft
3.4
rofil und Themen interreligiöser Sozialethik
4.
azit:
Interreligiöse Sozialethik als Erprobungsfeld
II.
er gesellschaftspolitische Bezugsrahmen: Das Zusammenlebenmit Muslimen in Europa als sozialethische Frage
1.
Diskursfelder und Länderkontexte
1.1
slambezogene Debatten und Diskurse — zur Einführung
 
1.2
änderspezifische Varianzen
1.2.1 Bosnien-Herzegowina — Islamtradition im Herzen Europas
1.2.2 Frankreich — Laizismus und individuelle Integration
1.2.3 Großbritannien — Staatskirche und Multikulturalismus
1.2.4 Deutschland — Muslime auf dem Weg zur kirchenanalogenAnerkennung
2.
Sozialethische Fragen in Integrations- und Islamdiskursen
2.1
usgewählte politische Diskurse
2.1.1 Islam und die „christlichen Wurzeln" Europas — Diskurse imKontext der Aufnahme von Beitrittsverhandlungen derEuropäischen Union mit der Türkei
2.1.2 „Preventing Extremism" — Britische Diskurse nach 7/72.1.3 Die „Deutsche Islam Konferenz" ein staatlich organisierterDialogprozess
2.2
usgewählte Diskussions und Rezeptionsprozesseislamischer Erklärungen
2.2.1 Die „Islamische Charta" des Zentralrats der Muslime inDeutschland (ZMD) (2002)
 
0
Inhalt
I
59
64
7076
77
78
81
83
92
929297
98
100
103
106109109
110115119123123
Inhalt
2.2.2 Die „Deklaration Europäischer Muslime" der IslamischenGemeinschaft in Bosnien-Herzegowina (2005)
2.2.3 Die „Charte pour les Musulmans d'Europe" der Federation
des Organisations Islamiques d'Europe (FOIE) (2008)
3.
Sozialethische Fragen in christlich islamischen Dialogen
3.1
rgebnisse der empirischen Dialogforschung
3.2
usgewählte Dialogprozesse
3.2.1 Groupe de recherches islamo-chretien (GRIC)
3.2.2 Building Bridges
3.2.3 Theologisches Forum Christentum — Islam
4.
Fazit:
Konvergenzen in Bezug auf sozialethische Fragen
III.
er methodisch
-
hermeneutische Bezugsrahmen: Vergleich und
Vergleichbarkeit
1.
Vergleich und Vergleichbarkeit — (k)ein Ding der Unmöglich-
keit?
1.1
om Alltag zur „komparativen Theologie"
Theorie und
Praxis des Vergleichens
1.2
ritische Anfragen an Möglichkeiten des Vergleichens
2.
Vergleichsmethodik
2.1
ergleichsziel
2.2
ergleichsgruppen
2.3
ergleichsmaßstäbe
2.4
ergleichsinstrumentarium
3.
Fazit:
Eckpunkte eines „vorsichtigen Vergleichs"
IV.
ur Auswahl von Autoren und Positionen
1.
Zur Vergleichbarkeit von christlicher Sozialethik und isla-
mischen Positionen
1.1
Islamische Sozialethik" als Entsprechung zu christlicher
Sozialethik?
1.2
uswahlkriterien und das daraus resultierende Spektrum
islamischer Autoren
1.3
ur Auswahl von Positionen christlicher Sozialethik
2.
Kontexte, Verortung und Traditionsbezug der ausgewählten
islamischen Autoren
2.1
asr Hamid Abu Zaid — Modernistischer Koranhermeneu-tiker im niederländischen Exil
7
127132137137140140144147
151
154154154159
161
162
165
167174179
181
181
181
189
197201
202

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