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Der Sommer ist da! Neben steigenden Temperatu-ren bringt er aber leider auch das berühmt-berüch-tigte Sommerloch mit sich, weshalb sich dieAnzahl der Artikel dieser Ausgabe bedauer-licherweise im überschaubaren Rahmen bewegt.Gleichwohl haben wir den letzten Monat nicht un-tätig verbracht, sondern selbstverständlich am Ma-gazin selbst und an anderen Annehmlichkeiten ge- werkelt. Beginnen wir daher mit unserer HTML-Ausgabe.Obschon letztere sehr gut aufgenommen und vonvielen Seiten begrüßt wurde, gab – und gibt esmöglicherweise immer noch – weitere Verbesse-rungsmöglichkeiten. Ein verhältnismäßig häufigbemängelter Punkt waren die fehlenden Navigati-onsmöglichkeiten. Wir haben uns dieses Problemsangenommen, und infolgedessen findet ihr nunüber jedem Artikel drei blaue, zentral platziertePfeile. Mit jenen, die nach links beziehungsweiserechts weisen, kann man durch die einzelnenArtikel blättern, über den nach oben gerichtetenPfeil gelangt man zurück zur Übersichtsseite,sozusagen dem Inhaltsverzeichnis. Durch dieseVerknüpfung sollte nun auch bei der HTML-Aus-gabe das Gefühl entstehen, dass ein ganzesMagazin und nicht nur einen Haufen wahlloszusammengewürfelter Artikel vorliegt.Doch wo wir schon bei den Artikel angelangt sind:Wie ebenfalls mehrfach gefordert, kann man nunauch einzelne Artikel kommentieren; und das ohnenennenswerten Aufwand! So findet sich am Endeeines jeden Artikels der HTML-Ausgabe ab sofortein mit »Kommentierebezeichneter Button.Mehr als die Eingabe eines Pseudonyms ist zurAbgabe von Anregungen und Kritik nun nicht mehrerforderlich.Abschließend erfuhr auch unser Redaktions-system signifikante Verbesserungen. Daher sind wir stolz verkünden zu können, dass »YalmDocs«mittlerweile in Version 2 vorliegt. Zwar mag der ge-neigte Leser dieser Ankündigung anfänglich ehernebensächliche Bedeutung beimessen, betrifft sieihn doch nicht direkt, und doch können wir versi-chern, dass es die internen Abläufe noch einmalvereinfacht und damit unnötige beziehungsweisezeitintensive Arbeit abnimmt. Da eine genauereVorstellung an dieser Stelle allerdings den Rah-men sprengen würde, werden wir uns in naherZukunft noch einmal eingehender mit YalmDocsbeschäftigen.Bis dahin wünschen wir viel Spaß beim Lesendieser Ausgabe und erholsame Sommertage.
StefanZaun
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Vorwort 
Yalm - Vorwort
 
Eine etwas längere Einführung: Neo 1.0 und 1.1
Angefangen hat alles 2004, als Hanno Behrensmerkte, dass die verfügbaren Tastaturlayoutsseinen Ansprüchen nicht genügten. Dvorak ent- wickelte seine ergonomische Tastaturbelegung fürdie englische Sprache; die deutsche Version wur-de nur leicht angepasst – so wie sich die LayoutsQWERTZ und QWERTY nur minimal unter-scheiden.Er überlegte sich also, wie ein Layout aussehenmuss, das speziell für die deutsche Sprache opti-miert ist. Aufbauend auf den Arbeiten von Dvorak,de-ergo und anderen optimierten Layouts, überleg-te er sich Paradigmen, die sein Layout erfüllensoll. Bald war die erste Version des Neo-Layoutsgeschaffen.Dazu legte Hanno Statistiken zu Bi- und Trigram-men an und ordnete die Buchstaben entsprechendauf der Tastatur an. Um zeitgerecht zu bleiben, wurden die Statistiken noch um Anglizismen erwei-tert. Falls derselbe Finger hintereinander benutzt werden sollte, wurden die Buchstaben auf einenneuen Platz verschoben. So entstand ein Layout, welches nicht nur durch den Computer berechnet,sondern auch von einem Menschen getestet undgeprüft wurde. Eine gewisse Ästhetik war Hannoauch wichtig; so finden sich etwa alle Vokale aufder linken Hand und alle Umlaute in einer Zeiledarunter.Hanno gab dann sein neues Layout auf derMailingliste von de-ergo[1]bekannt, und stellteauch gleich xkb-files für Linux zur Verfügung. Neoist ein Layout für deutsche Standardtastaturen.Benjamin Kellermann wurde durch Hannos Nach-richt auf der Mailinglist auf das Neo-Layout auf-merksam und bot seine Hilfe an. Ihn störte vorallem, dass beim Programmieren benötigte Son-derzeichen im Neo-Layout bei der Häufigkeitsver-teilung nicht berücksichtigt wurden. Daher wurdendie häufigen Sonderzeichen wie Klammern imHauptfeld der Tastatur verteilt und über [Alt Gr] er-reichbar gemacht. So wurde die Version Neo 1.1, welche auch bei diversen Linuxdistributionenschon seit längerem integriert war, wesentlichergonomischer.
Aktuell: Neo 2.0
Neo bekam nun als eigenständiges Projekt aucheine Mailingliste[2], um einen zentralen Punkt fürdie Entwicklung zur Verfügung zu stellen. Dort wirdseitdem durch eine Gruppe von Freiwilligen überNeo diskutiert, um die Belegung ein Stück näheran die Vollendung zu bringen. Hanno hat sich ausakutem Zeitmangel aus dem Projekt zurückgezo-gen; die Betreuung hat die Neo-Entwicklergemein-de übernommen.Die Verteilung der Buchstaben wurde fast iden-tisch von Neo 1.1 übernommen. Größere Änderun-gen entstanden jedoch durch zusätzliche Ebenen:Ebenso wie bei jedem anderen Tastaturlayoutlässt sich das Zeichen, das eine Taste beimDrücken erzeugt, durch Modifier beliebig ändern.
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 Neo: Ergonomisch optimiert 
Yet another keyboard layout? Ja, und diesmal ein Layout mit Charakter. Schneller, ergonomi-scher, Neo. Wir blicken hinter die Kulissen des FOSS-Projektes von Hanno Behrens und zeigen, warum sich das Neo-Layout nicht vor der Konkurrenz verstecken muss.Glossar
AnglizismusEin englisches Wort, das ineine andere Sprache über-nommen wurdeBi-/TrigrammGruppen von zwei oder dreiBuchstaben die gemeinsamauftreten, z.B. qu, en, sch, ungGrundhaltungDie Hände liegen entspannt aufder Tastatur, mit den Zeigefin-gern auf den »Knubbel-Tasten« (QWERTZ: f & j, Neo:e & n)GrundreiheDie mittlere Reihe auf einerTastatur. Diese beginnt beiQWERTZ-Tastaturen mitasdf..., bei Neo mit uiae...HauptfeldDer Bereich einer Tastatur, wodie Buchstaben zu finden sind.
Yalm - Magazin
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