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"Aus Politik und Zeitgeschichte" (APZ) ist ein Beilagenheft des Wochenmagazins "Das Parlament", welches von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben wird.
Die hier vorliegenden Ausgabe setzt sich in Folge der im Jahr 2000 veröffentlichten PISA-Studie der OECD, in fünf Aufsätzen mit der bildungspolitischen Landschaft in der BRD auseinander. Exemplarisch zieht es u.a im Bezug der Modelle der Halb- und Ganztagsschulen und der praktischen Unterrichtsstruktur in Deutschland, den Vergleich mit europäischer Schulpraxen anhand ausgewählter Mitgliedsstaaten.
Die PISA-Studie mit ihrem internationalen Vergleich schulischer Leistungen hat in Deutschland zunächst zu Irritationen, dann zu vielfältigen Diskussionen geführt. Offensichtlich ist, dass Konsequenzen gezogen werden müssen. Eine konkrete Möglichkeit für die Verbesserung von Bildungsniveau und schulischen Leistungen wird jetzt in einigen Bundesländern erörtert.
Zunächst aber werden aus der Sicht eines Schulleiters die wichtigsten Ergebnisse der PISA-Studie vorgestellt u. daraus Schlussfolgerungen für die Bildungspolitik und die Schulpraxis in Deutschland gezogen.
Nur wenig bekannt ist, dass die - historisch bedingte - deutsche Halbtagsschule in anderen europäischen Staaten kaum Nachahmung gefunden hat. Das gilt auch für die starre zeitliche Aufteilung der Unterrichtsfächer, die das Lernen inhaltlicher Zusammenhänge erschwert.
Dass die Einführung von Ganztagsschulen viele organisatorische Probleme mit sich bringt - ganz abgesehen von Kontroversen von der Bildungspolitik -, zeigt Karl-Heinz Held in seiner Studie über die Situtation in Rheinland-Pfalz.
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