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Reprint 
Freizeitpark im
Fernsehsehsessel
Vom Theater über das Kino zum Fernsehen; vomKonzert zu Schallplatte, Radio und CD – Unterhaltung zuprivatisieren, ist ein Dauertrend. Führt nun ein Weg vonden Attraktionen der Freizeitparks und Arkaden überdie Games der Gegenwart zu immersiven Mitspielfilmen?Fakten und Fiktionen aus Vergangenheit und Zukunft derHeimunterhaltung
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von Gundolf S. Freyermuth
 
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1/35freizeitpark im fernsehsesselvol. 2008.02inhaltinfo
 
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Inhalt
1 Weltenbaumaschine......................................................32 Diese Zukunft: Vision oder Wahn? ..................................103 Wachstumsbranche Heimunterhaltung .............................134 Abtauchen in die Fiktion ..............................................165 Mehr Ton .................................................................196 Mehr Bild .................................................................217 Mehr Gefühl .............................................................248 Daten zum Anfassen ...................................................279 Gestalt gesucht .........................................................31Impressum ..................................................................35
vol. 2008.02inhaltinfofreizeitpark im fernsehsessel2/35
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Kapitel
Weltenbaumaschine
Heinrich hat Geburtstag. Den wievielten, daran möchte erbitteschön nicht erinnert werden. Der Besuch ist gegangen, der Restder Familie liegt im Bett. Heinrich blickt zum Wohnzimmertisch, aufden kleinen Berg an Geschenken. Die schönste Überraschung hat ersich freilich selbst bereitet. Er greift seine Datenbrille und drehtsich um: Da steht es, das schwarze Monstrum!
Im virtuellen Schauraum des Versandhauses sah der E-Pod erträglich aus. Hier imReihenhaus-Wohnzimmer wirkt er ein wenig überdimensioniert, fast fehl am Platze.Heinrichs rechte Hand gleitet über das weiche Plastik des neuen Geräts. Leder wärereine Verschwendung gewesen, denn dass der E-Pod in spätestens zwei Jahren gegeneine leistungsfähigere Version ausgetauscht werden muss, kann wohl keiner bezweifeln.Jedenfalls keiner, der mal Informatik studiert hat und von seinen frühverkalkten undfortschrittsfeindlichen Freunden spöttisch Hightech-Heini genannt wird.
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