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Zelluläre Kompartimente, Membranen und Transport
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Abb. 6.1a–f. Entwicklung zellbiologischer Methoden.a
Jan E.Purkinjes Zeichnung nach mikroskopischer Beobachtung großerZellen im Cerebellum (1837).
b
Camillo Golgis Zeichnung des Zellkör-pers eines großen Kleinhirnneurons mit einer kernnahen Organelle,die durch Kontrastierung mit reduziertem Silber sichtbar gemachtwurde (1898).
c
Ausschnitt aus einer zeitgenössischen Aufnahmeeines von Camillo Golgi angefertigten mit Silbernitrat gefärbtencerebellären Schnitts. Zusätzlich zum dunkel erscheinenden Golgi-Apparat lässt sich der im Kernzentrum liegende Nucleolus (weiße
Pfeilspitze
) erkennen.
d
TransmissionselektronenmikroskopischeAufnahme eines Ultradünnschnitts durch den Kern eines Hepato-zyten, EDTA-Färbung. N = Nucleolus; C = hell erscheinendes Hetero-chromatin (kondensiertes Chromatin); kleine und große
Pfeile
, Peri-chromatinfibrillen bzw. -granula;
Sternchen
markieren die Innenseiteder Kernporen.
e
Dreidimensionale Rekonstruktion der Kernporen(
violett
) an der Oberfläche eines Teils der Kernhülle (
gelb
) sowie derKernporenkomplexe mittels kryoelektronenmikroskopischer Tomo-graphie. Bei der Betrachtung der cytoplasmatischen (
links
im Paneel)und nucleoplasmatischen (
rechts
) Seiten der Poren ist die 8-facheSymmetrie speichenartiger Verbindungen des peripheren Ringszu erkennen. In seinem Zentrum befindet sich eine Spindel- und anseiner nucleoplasmatischen Seite eine Körbchenstruktur (
beige
).
f
Dreidimensionale Rekonstruktion von Chromosomen 18 (
rot
) und19 (
grün
) im Kern eines humanen Lymphozyten (Fluoreszenzmarkie-rung und konfokale Fluoreszenzmikroskopie).
g,h
Lokalisierung einesProteins und eines kleinen Moleküls durch konfokale Fluoreszenz-mikroskopie. Vergleich cerebellärer Schnitte einer normalen und einerNiemann-Pick Typ C1 Maus (Tag 9 postnatal). Das Cytoplasma wurdedurch eine Markierung (
blau
) eines cytosolischen Proteins (Calbindin),das sich in dem cytosolischen Kompartiment der Dendriten (
g
und
h
)sowie des Perikaryons (
h
) befindet, sichtbar gemacht. Cholesterinund seine Speicherung in den Zellkörpern (
Sternchen
) sowie Dendri-ten des Niemann-Pick-Modells (NPC) wurden mit einem fluoreszie-renden, Cholesterin-bindenden Toxin (BC-
) sichtbar gemacht (
rot
).Das nicht aggregierte Cholesterin in Membranen der Kontroll-Maus(
WT
) wird mit BC-
nicht markiert.
i–k
Konfokale fluoreszenzmikros-kopische
Colokalisierung von Proteinen in Dendriten und Zellkörpernim Cerebellum einer Maus. Mittels eines viralen Expressionsvektorswurden cDNAs von zwei Proteinen, des löslichen GFP und der R2-Untereinheit des membranständigen NMDA-Glutamatrezeptors inPurkinje Zellen transduziert. Das GFP (
grün
) verteilt sich gleichmäßigüber das Soma und die Dendriten (
i
). Die R2-Untereinheit (
rot
) befin-det sich ebenfalls in den Zellkörpern und den aufsteigenden Fasern, jedoch nicht in den Zellkernen (
j
). Die Überlagerung der Signale weistdurch gelbe Farbe auf eine Colokalisierung im Soma und teilweisein den Dendriten hin (
k
). (Aufnahmen: Marina Bentivoglio von eineman der Universität Pavia aufbewahrten, von Golgi gefertigten Präparat(
c
), Stan Fakan (
d
), Martin Beck und Wolfgang Baumeister (
e
), MarionCremer und Irina Solovei (
f
), Wataru Kakegawa und Seiji Ozawa (
g–h
),Ta-Yuan Chang und William F. Hickey (
i–k
).)
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