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25 Kommunikation zwischen Zellen:Extrazelluläre Signalmoleküle,Rezeptoren und Signaltransduktion
Peter C. Heinrich, Serge Haan, Heike M. Hermanns, Georg Löffler,Gerhard Müller-Newen, Fred Schaper 
25.1 Extrazelluläre Signalmoleküle und die Kommunikationzwischen Zellen 757
25.1.1 Kommunikation zwischen Zellen 75725.1.2 Kommunikation und ihre Entsprechung in biologischen Systemen 75825.1.3 Glanduläre Hormone und Gewebshormone 758
25.2 Stoffwechsel und Analyse von Hormonen und Cytokinen 760
25.2.1 Biosynthese und Sekretion 76025.2.2 Transport im Blut 76025.2.3 Abbau und Ausscheidung 76125.2.4 Methoden zur Konzentrationsbestimmung 761
25.3 Rezeptoren für Hormone und Cytokine 763
25.3.1 Nucleäre Rezeptoren 76325.3.2 Liganden-regulierte Ionenkanäle als Rezeptoren 76525.3.3 Membranrezeptoren – 767
25.4 Prinzipien der Signaltransduktion von Membranrezeptoren 769
25.4.1 Rezeptoraktivierung – 77025.4.2 Rekrutierung cytoplasmatischer Effektorproteine an die Plasma-membran 77025.4.3 Organisierte Kinasekaskaden 77225.4.4 G-Proteine – 77325.4.5 Second messenger 773
25.5 Einteilung der Cytokine 777
25.5.1 Wachstumsfaktoren – 77825.5.2 Interleukine – 77825.5.3 Interferone – 77825.5.4 Chemokine – 779
25.6 Signaltransduktion G-Protein-gekoppelter Rezeptoren 779
25.6.1 G-Protein-gekoppelte Rezeptoren signalisieren überheterotrimere G-Proteine 77925.6.2 Rezeptoren, die an das Adenylatcyclase-System gekoppelt sind 780
 
25.6.3 Rezeptoren, die an die Phospholipase gekoppelt sind undzur Ca
2+
-Freisetzung führen 78325.6.4 Die GPCR-vermittelte Signaltransduktion am Beispielvon Interleukin-8 783
25.7 Signaltransduktion von Rezeptor-Tyrosinkinasenund Rezeptor-Serin/Threoninkinasen 785
25.7.1 Rezeptor-Tyrosinkinasen – 78525.7.2 Rezeptor-Serin/Threoninkinasen – 790
25.8 Signaltransduktion über Rezeptoren mit assoziiertenKinasen 791
25.8.1 Interleukin-1-Signaltransduktion – 79125.8.2 TNF-Signaltransduktion – 79225.8.3 Interleukin-6-Signaltransduktion – 79425.8.4 Interferon-Signaltransduktion – 79625.8.5 Pathobiochemie: Septischer Schock und multiples Organversagen 798
25.9 Besondere Aktivierungsmechanismen 801
25.9.1 Stickstoffmonoxid (NO) und lösliche Guanylatcyclasen 80125.9.2 Membrangebundene Guanylatcyclasen 80225.9.3 cGMP-Effektormoleküle – 803
25.10 Regulation der Signaltransduktion 804
25.10.1 Rezeptorexpression 80425.10.2 Rückkopplungsmechanismen 805
Literatur 807
 
25
757
 >>
Einleitung
Extrazelluläre Signalmoleküle spielen eine entscheidende Rolle für die Kommunikation zwischen Organen und Zellen. Dieinnerhalb des Organismus synthetisierten und sezernierten Botenstoffe lassen sich in die Gruppen der Hormone und Cytokineeinteilen. Sie werden von bestimmten Zellen auf definierte Reize hin freigesetzt und wirken auf Zellen, die den passendenRezeptor tragen. Die Zielzellen antworten nach Initiation einer Signalkaskade mit Änderungen einer Vielzahl von biochemi-schen und biologischen Prozessen.Störungen der Kommunikation zwischen Zellen und Organen führen, soweit es Hormone betrifft, zu klinisch gut definier-ten Krankheitsbildern. In verstärktem Maße werden vor allem akut und chronisch entzündliche Erkrankungen auch als Kon-sequenzen einer gestörten Regulation durch Cytokine verstanden, sodass speziell dieser Gruppe von Signalmolekülen einezunehmende klinische Bedeutung zukommt. Daher werden im folgenden Kapitel die verschiedenen Unterfamilien der Cyto-kine (Interleukine, Interferone, Wachstumsfaktoren und Chemokine), deren Rezeptoren und die intrazelluläre Signaltransduk-tion besprochen.
25.1
Extrazelluläre Signalmoleküleund die Kommunikationzwischen Zellen
25.1.1
Kommunikation zwischen Zellen
 !
Extrazelluläre Signalmoleküle erreichen ihre Zielzellenauf unterschiedlichen Wegen.
Die Entwicklung vielzelliger, arbeitsteilig organisierter Le-bewesen aus dem Zusammenschluss von Einzelzellen stellteinen gewaltigen Fortschritt in der Evolution dar. Eineseiner wesentlichen Voraussetzungen ist die Signalüber-mittlung von Zelle zu Zelle bzw. von Organ zu Organ. In
.
Abb. 25.1
sind die verschiedenen realisierten Mechanis-men der interzellulären Kommunikation zusammenge-stellt. Die Signale werden auf 
humoralem Weg 
(lat. humor,Flüssigkeit) in Form chemischer Verbindungen als Signal- vermittler übertragen. Die Signalmoleküle wirken nur auf solche Zellen, die einen passenden
Rezeptor
tragen. Diespezifische Bindung des Signalmoleküls (
Ligand
) an denRezeptor löst eine zelluläre Reaktion aus.Erfolgt die Signalübermittlung durch Diffusion von dersezernierenden direkt auf eine benachbarte Zelle, so sprichtman von
parakriner Signaltransduktion
(
.
Abb. 25.1a
).
.
 
Abb. 25.1. Mechanismen der interzellulären Signalübermittlung.
(
a
) parakrine, (
b
) juxtakrine, (
c
) endokrine, (
d
) autokrine,(
e
) neuronale Signalübertragung. (Einzelheiten
7
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25.1 ·
Extrazelluläre Signalmoleküle und die Kommunikation zwischen Zellen
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