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MOBILE INTERNET
Virtueller Rosenstrauß
 Virtuelle Güter spülenGeld in die Kasse
S.20
       4       3       2       0       5
AUSGABE 15/09 20. JULI 2009
www.internetworld.de
Suchmarkt: Top-Anbieter 
Poster: Die wichtigs-ten Player im Markt
 App Store wächst rasant 
 Apple hat binnen eines Jahres mehr als 1,5Milliarden Programme für das iPhone undden iPod Touch ausgeliefert. Die Zahl der Downloads ist dabei schnell gewachsen:Um die erste Milliarde von Applikationenan den Mann zu bringen, benötigte Applenoch gut neun Monate.
dg 
ADTECH
Werbung zum Wetter 
Der kanadische Onlinewetterservice The Weather Network und der Adserving-An-bieter Adtech haben ein wetterbasiertesTargeting entwickelt. Damit kann Adtechdie Bannerlieferung auf der Wetter-Sitean Sonnenhoch, Dauerregen, Sturmwar-nung oder Schneegestöber anpassen undje nach Saison Werbung von Eisherstel-lern, Sauna-Produzenten oder Bademo-den-Labels ausliefern.
il 
Wühltisch Internet?
Bedrohung Gratiskultur 
K
ostenlose Inhalte im Netzkann es nicht mehr langegeben,meint die Medienöko-nomin Gisela Schmalz.Inihrem Buch „No Economy“beschwört sie das Ende derGratiskultur.Andernfalls drohedem Internet der Exodus derKreativen,deren Existenzdurch die kostenlose Veröffent-lichung ihrer Leistung gefähr-det sei.Nur echte wirtschaft-liche Strukturen könnten dieContent-Qualität und -Vielfaltdes Internets aufDauer erhal-ten.
Interview auf Seite 8
.
il
   N  e  u  e    M  e  d i  e  n  g  e  s  e l l  s  c  h  a  f  t   U l   m   m  b   H ,   P  F  2  0  1  5  5  2 ,  8  0  0  1  5    M  ü  n  c  h  e  n    P  o  s  t  v  e  r  t  r i  e  b  s  s  t  ü  c  k ,   D   P   A   G ,   E  n  t  g  e l  t  b  e  z  a  h l  t
ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL
Onlinewerbung
I
E-Commerce
I
Technik 
GOOGLE
 Friend Connect auf Deutsch
Googles kostenloser Social-Media-Bau-kasten Friend Connect steht ab sofort in48 Sprachen, darunter auch Deutsch, zur  Verfügung. Mit dem Tool können Web-site-Betreiber verschiedene Social MediaGadgets in ihre Seite integrieren, zumBeispiel Community-Features, eine Kom-mentarfunktion oder eine Musik-Playlist.
il 
An die Handgenommen
 Wie eine gute Usability den Verkauf ankurbelt
S.32
Erfindung der Dwell Time
Richtig textenfür SEO & SEM
Neue Serie: So schreibenSie optimal
S.36
e
3,90Fr. 7,80
Antwort aufdie Frage„Beschäftigen sich Nutzer mitmeiner Werbung – und wenn ja,wie intensiv?“ liefert.Mehrdazu auf 
Seite 14
.
häb
E
 yeblaster hat ein Messver-fahren entwickelt,welchesneue Erkentnisse zum Erfolgvon Onlinewerbung liefert.Hintergrund:Mit dem Einzugvon Bewegtbild wird dieClick-Through-Rate im-mer mehr zum stumpfenMesser.Zusammen mitführenden Werbungtrei-benden und Agenturenweltweit hat der amerika-nische Adserver-Spezia-list dazu die neueMaßeinheit „Dwell Time“definiert.Ziel:Ein Verfah-ren für die Erfolgsmes-sung anzubieten,mit demalle Rich-Media-Werbe-formate und -größen aus-sagekräftig bewertet wer-den können und das die
Hersteller üben zunehmend Druck auf Onlinehändler aus / Rechtslage ungeklärt
Imageschädigend
sei die Produktpräsentation im Netz, so die Hersteller 
Das Problem,meint der eBay-Rechtsexperte WolfOsthaus,wurzelt in der ungeklärtenRechtslage.„Laut EWG-Vertragsind wettbewerbseinschränken-de Vereinbarungen zwischenUnternehmen zunächst unzu-lässig – es gibt aber Ausnahmenfür vertikale Vertriebsvorgaben,beispielsweise zwischen Herstel-ler und Händler“,sagt Osthaus.„Diese Ausnahmen sind abernicht ausreichend definiert.“ Sodürfen Hersteller laut der„Gruppenfreistellungsverord-nung für vertikale Vertriebsver-einbarungen“,kurz GVO,denVerkaufüber imageschädigendeVertriebsformen verbieten.Wasaber heißt Imageschädigung imInternet? Kürzlich entschied dasOberlandesgericht München,
dass der Luxus-Sportartikelher-steller Amer Sports einem Händ-ler den Vertrieb über den Online-marktplatz
eBay untersagendürfe.Im April hingegen hattedas Landgericht Berlin demSchreibwarenhändler WolfgangAnders recht gegeben:Der Edel-Ranzen-Hersteller Scout dürfedem Händler den VerkaufderSchultaschen über eBay nichtverbieten,so die Richter.2010 kommt die überalterteGVO aus dem Jahr 99 aufdenPrüfstand – dann will eBay einWörtchen bei der Überarbei-tung mitreden.Mit einer On-line-Petition bemüht sich derMarktplatz derzeit um Unter-stützung für sein Vorhaben.
il
D
ass der VertriebskanalInternet gerade Herstel-lern hochpreisiger Produkte einDorn im Auge ist,bekommenWebhändler seit Jahren zu spü-ren.Eine aktuelle eBay-Studiehat zu dem Konflikt jetzt Zah-len geliefert:Von 347 befragtendeutschen Onlinehändlern be-richtet jeder Zweite von derinnerhalb der EU verbotenenPreisbindung der zweitenHand:Die Hersteller hätten ge-fordert,dass ein Produkt imNetz nicht unter einem festge-legten Preis verkauft werdendarf– hielt sich der Händlernicht daran,wurde er nicht be-liefert.Markenartikler müsstenin der Lage sein,bestimmte,den Markenwert schädigendeVertriebsformen auszuschlie-ßen,begründet der deutscheMarkenverband die harte Linieder Hersteller gegenüber demOnlinekanal.
Rich Media aus Usersicht
Beachtung trotz geringer Klickraten
Dwell Time
4,00 %6,00 %8,00 %10,00 %2,00 %0,00 %
Quelle: Eyeblaster Research
©
INTERNET WORLD Business 15/09
Klickrate
8,71%0,35%
 Die beliebtesten Gaming Sites
Quelle: Comscore Media Metrix
Rang12345678910Unternehmen
 Yahoo GamesEA OnlineNickelodeon CasualGames Wild Tangent NetworkDisney GamesMSN Games AOL GamesMiniclip.comBetawave Partners –Partial ListSpil Games
Unique VisitorsMai 2009
19.381.00017.988.00014.836.00013.844.00011.717.0008.986.0008.711.0008.432.0007.406.0007.163.000
COMSCORE
Onlinespiele boomen
Die Zahl der Onlinespieler ist in den USAvon Mai 2008 bis Mai 2009 um 22 Pro-zent auf 87.102 Unique User gestiegen –während zugleich die Zahl der Surfer nur um zwei Prozent wuchs
. häb
Hosted Exchange
by domainfactory
MEHR INFOS AUFDER HEFT-RÜCKSEITE
       A     n     z     e       i     g     e
 
E-COMMERCE
Nicht ohne meine Freunde
Reisesites brauchen Community-Features,um im Wettbewerb Bestand zu haben
24Abmahnung gängige Praxis
Jeder dritte Onlinehändler wurde bereitsmindestens einmal abgemahnt
25Die Zeitung ist längst abgehängt
Gedruckte Immobilienanzeigen werden zum Auslaufmodell
26Recht: Gema-Ärger vermeiden
 Wer auf seinen Websites Musik verwendet,sollte Gema-freie Stücke wählen
28
TOOLS & TECHNIK
Targeting ohne Cookies
Der Adressdienstleister Schober nutzt seineDatenbank für Onlinetargeting
30Google bleibt übermächtig
Bing startet mit einem Marktanteil amSuchmarkt von 0,5 Prozent
31
SPECIAL: USABILITY
Den Kunden an die Hand nehmen
 Wie Recommendation Engines und Guided-Selling-Systeme beim Verkauf helfen
32
Neue Serie:
Das 1x1 der SEO-Texte
So werden Texte suchmaschinenfreundlichund Adwords noch wirkungsvoller 
36Überblick im Suchmarkt
Ein neuer Index klärt über die Sichtbarkeit vonUnternehmen bei der Onlinesuche auf 
38
20. Juli 2009
AKTUELL
15/09
2
Internet World
BUSINESS
 INTERNET WORLD Business 15/2009Menschen in diesem Hef
Christian Bennefeld,
Geschäftsführer Etracker, zeigt, wa-rum bei Web-Controlling-Systemen„kostenlos“ nicht „umsonst“ ist
30Martin Herdina,
Gründer von Fatfoogoo,beleuchtet Trends beim Verkauf virtueller Güter 
20Hendrik Hey,
Produzent von Welt der Wunder,will eigene Formate für Web TVentwickeln
12Jochen Krisch,
Director E-Commerce bei Optaros,hält Open-Source-Shopsystemenicht für Einsteiger geeignet
25Alexander Schulz-Heyn,
 Vorstand des Deutschen IPTV- Verbands, differenziert zwischen„Secure IPTV“ und Web TV
50Gisela Schmalz,
Professorin für Medienökonomie,fordert eine Diskussion über die Ho-norierung kreativer Leistung im Web
8Stefan Spiegel,
Principal Consultant bei Ray Sono,erklärt, wie Tools für Guided Sellingeinen Shop erfolgreicher machen
32Matthias Wahl,
Geschäftsführer der OMS Vermark-tungs GmbH, will unter die Top-Ten- Vermarkter im Agof-Ranking
15
 MENSCHEN & KARRIERE
Lassen Sie sich nicht stören
Konkurrenz, Innovationsdruck, stetige Verän-derungen: Jeder Dritte klagt über Zeitnot
42SEO: Umbruch als Chance
SEO-Firmen müssen offensiv neue Felder besetzen, um ihre Zukunft zu sichern
44
SZENE
Gelungene Premiere
Der Deutsche Online Marketing Kongress gefällt
48
 MEINUNG
Gastkommentar: Was genau ist IPTV?
 Alexander Schulz-Heyn, der Vorstand desDeutschen IPTV-Verbands, plädiert für einegenaue Differenzierung der Bezeichnungen
50
RUBRIKEN
Etats Marketing &Werbung 21Topkampagne:
 Will it Blend? mit Olympus
21Rechtstipp:
Erreichbarkeit des Impressums
28Techniktipp:
 Web-Controlling-Systeme
30Etats Tools &Technik 31Dienstleisterverzeichnis39Termine44Menschen & Karriere 46Stellenmarkt 47Impressum48Feedback/Gehört50
D
ie Zahl der Mobile-Kampagnen ist2008 zwar stark gewachsen,jedochvon einem sehr geringen Niveau aus.489Werbekampagnen im mobilen Internetzählte der Mobile Advertising Circle(MAC) im Bundesverband Digitale Wirt-schaft für das vergangene Jahr.Das bedeu-tet eine Steigerung um satte 600 Prozentim Vergleich zum Vorjahr.2007 wurdenerst 81 Mobile-Kampagnen in Deutsch-land geschaltet.Die Zahl der Unterneh-men,die 2008 das mobile Internet alsWerbekanal einsetzten,legte ebenfalls zu:von 43 im Jahr 2007 auf136 im vergange-nen Jahr.Gezählt wurden sämtliche vonden Mitgliedern des MAC umgesetztenMobile-Kampagnen.
Erhebung der Spendings geplant
Die durchschnittliche Anzahl gebuchterMobile-Kampagnen pro Werbungtreiben-dem hat sich 2008 im Vergleich zum Vor- jahr aufetwa vier verdoppelt.Eine Kam-pagne liefim Schnitt aufrund vier Mobi-le-Portalen.2007 wurde pro Kampagnenur ein mobiles Portal belegt.Die aktivsten Werbungtreibenden imMobile-Segment kamen aus der Automo-bil- und der Telekommunikationsbran-che.Aufdiese Branchen entfielen jeweilsknapp ein Viertel der Mobile-Kampagnen.An dritter Stelle folgten Medienunterneh-men (12 Prozent).Der MAC arbeitet daran,die Bruttower-bespendings im mobilen Kanal zu erheben.„Die Veröffentlichung von Kampagnen-zahlen und ihrer Entwicklung im Jahresver-gleich als Basis-Benchmark ist ein ersterSchritt zur systematischen Erfassung desMarktpotenzials für mobile Werbung“,sagtSven Elstermann,Projektleiter MobileSpendings im MAC.
is
Der BVDW legt erstmals Zahlen zu Mobile-Kampagnen in Deutschland vor
Rasantes Wachstum
F
air Play bei sozialen Netzwerken willder Verbraucherzentrale Bundesver-band (VZBV) durchsetzen.Gegen diePlattformen Myspace,Facebook,Loka-listen.de,Wer-kennt-wen.de und Xing hatder Verband Unterlassungsverfahren einge-leitet.Im Fokus der Kritik stehen Vertrags-bedingungen und Datenschutzbestim-mungen.Oft würden persönliche Datenohne Einwilligung des Nutzers und weitüber den eigentlichen Zweck hinaus ver-wendet.„Wir hatten angesichts einer Viel-zahl von Selbstverpflichtungen und ande-rer Erklärungen der Betreiber nicht mitsolch schlechten Standards gerechnet“,resümiert VZBV-Vorstand Gerd Billen.Die Betreiber müssten sicherstellen,dassdie Daten nur verwendet werden dürfen,wenn der Nutzer ausdrücklich einwilligt.Dies gelte insbesondere für Werbung.Nut-zer sollten auch darüber entscheiden kön-nen,ob ihre Daten über Suchmaschinenauffindbar sind.Gleichzeitig moniertendie Verbraucherschützer den Umgang mitUrheberrechten sowie das mögliche Lö-schen von Inhalten und das Sperren vonZugängen – ohne Angabe von Gründen.Als erstes Netzwerk hat Xing aufdenVorstoß reagiert und angekündigt,seineAGB sofort anzupassen.So werde unteranderem eine Klausel zur Übertragungvon Nutzungsrechten für Forenbeiträgeeingefügt und die Widerspruchsfrist fürÄnderungen der AGB aufsechs Wochenverlängert.Wie brisant das Thema Daten-schutz für die Branche ist,zeigt auch derdiffizile Umgang mit sensiblen Nutzerda-ten beim Targeting (
siehe Seite 16
).
sz
Social Networksim Visier 
Zahl der Mobile-Kampagnen
2007/2008 im Vergleich
50030020040010006002007200848981+ 603,7 %Zuwachs im Vergleichzum Vorjahr15090601203002007200813643+ 316,3 %Zuwachs im Vergleichzum Vorjahr
Die Zahlen basieren auf Mobile-Kampagnen, die von denim MAC organisierten Unternehmen umgesetzt wurden
©
INTERNET WORLD Business 15/09
Über 88 Prozent aller Unternehmen, die 2007 mobilgeworben hatten, nutzen „Mobile“ auch 2008
Quelle: Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Zahl der Mobile-Werbetreibenden
2007/2008 im Vergleich
TRENDS &STRATEGIEN
Zwölf Stunden pro Woche
Second Life zeigt neues Leben:Wer hier einzieht,verbringt viel Zeit in der virtuellen Welt
6Kauflust schwindet
 Weniger Beteiligungen und Firmenübernahmen
7Kreativkultur oder Monopole
Medienökonomin Gisela Schmalz warnt vor kostenlosen Inhalten im Netz
8Weisheit der Massen
Crowdsourcing kann bei der Ideenfindunghelfen, will aber mit Bedacht eingesetzt werden
10TV ist tot – es lebe TV
IPTV verändert Sehverhalten und Werbung
12
 MARKETING & WERBUNG
Verweildauer schlägt Klicks
Mit dem Einzug von Bewegtbild wird die Verweildauer als Kennziffer wichtiger 
14Lokalkolorit birgt Potenzial
Die OMS will in die Vermarkter-Top-Tenund buhlt um Parteien und Partner 
15Nur kein Rosenkrieg
Eigene Targetingsysteme der Agenturenspalten die Branche
16Andere Art des E-Mail-Marketings
 Wer seinen Kunden unterwegs Mails schicken will,sollte ganz besondere Regeln beachten
18Virtueller Rosenstrauß
Der Verkauf virtueller Güter entwickelt sich für Communitys zur lukrativen Einnahmequelle
20
 
AKTUELL
3
W
enn Bewegtbildwerbung im Netz so einTrend ist,warum sieht man dann derzeit we-nig bewegte Werbeclips? Herrscht eine Sommer-flaute bei der Videowerbung? Studien zum Online-marketing bescheinigen dem Segment Bewegtbild-werbung immer wieder ein großes Potenzial.„Diekreativen Möglichkeiten der zukunftsträchtigenBewegtbildformate werden das Wachstum in denkommenden Jahren weiter stark beflügeln“,pro-gnostiziert beispielsweise der OVK Online-Report2009/01.Auch das „Marketers’Internet Ad Barome-ter 2009“ der European Interactive AdvertisingAssociation kommt zu dem Schluss,dass der Einsatzvon Videowerbung im Netz signifikant ansteigenwird.Dennoch sind viele Webvideos nicht mit Wer-beclips belegt.Die Branche ist geteilter Meinung.Man sehe weniger Bewegtbildwerbung als erwartet,meint etwa Richard Kidd,Managing Director vonUnicast.„Ich sehe es nicht so,dass derzeit wenig Be-wegtbildwerbung im Internet läuft“,erklärt Man-fred Klaus,Geschäftsführer der Plan Net Gruppe.
Genauere Auswertung wichtig 
Einig sind sich jedoch alle,dass detailliertere Datenfür Onlinewerbespots nötig sind,sei es für den Leis-tungsnachweis,wie die Werbeclips wirken,oder fürdie Abrechnung.„Die Werbungtreibenden bewegt,wie genau Onlinevideowerbung abgerechnet wird,also welche Schaltkosten entstehen und welche sinn-vollen Daten zur Berechnung der Performance einerOnlinevideokampagne zugrunde gelegt werden“,erklärt Kidd.Bestehende Modelle,die aufPage Im-pressions und Tausend-Kontakt-Preisen basieren,sind zu ungenau und damit zu kostspielig für Wer-bungtreibende,sagt Kidd.Schon heute könntenAbrechnungsmodelle greifen,die den Umgang derNutzer mit dem Werbeformat berücksichtigen.JörgBlumtritt,European Operations Officer beim
„2008 und 2009 wurden als,Jahre der Bewegtbildwerbung‘angekündigt. Doch man siehtwesentlich weniger Onlinevideowerbung alserwartet. Wahrscheinlich liegt das nicht nur ander Wirtschaftskrise, sondern auch an der man-gelnden Bereitschaft der Werbungtreibenden,neue Wege zu gehen. Auch bei den Sales-Teamsergibt sich ein höherer Erklärungsbedarf. Sie müs-sen in der Lage sein, folgende Fragen engagiertzu beantworten: Welche Vorteile hat das Format?Und wie wertet Bewegtbild eine Webseite auf?“
Richard Kidd,Managing DirectorEMEA/APAC, Unicast
„Ich sehe es nicht so, dass der-zeit wenig Bewegtbildwerbungim Internet läuft. Man musshier unterscheiden zwischen professionellem undnicht professionellem Content-Umfeld. Im nichtprofessionellen Umfeld sieht man kaum Werbung,da die Qualität der Inhalte nicht vorhersehbar ist.Im professionellen Umfeld ist die Auslastungssitua-tionordentlich. Neben In-Stream-Werbung wiePre- oder Midroll nehmen auch In-Banner-Formatezu. Dabei wird ein Bewegtbildclip im Banner meistmit einer weiteren Werbefläche kombiniert.“
Manfred Klaus,Geschäftsführer,Plan Net Gruppe
„Smartclip betrifft das Sommer-loch nicht, wir können derzeitmit einem sehr erfreulichen Auftragsvolumen überzeugen. Allein 65 Kampag-nen sind aktuell live, sodass fast alle unsere Publi-shing-Partner wie beispielsweise T-Online und Welt.de optimal ausgelastet sind. Im Vergleich zuanderen Mediengattungen sind das bemerkens-werte Zustände. Das Volumen im Bewegtbild-markt steigt kontinuierlich Monat für Monat. Auch in diesem Jahr liegt das Wachstum bei über 300 Prozent gegenüber dem Vorjahr.“
Jean-Pierre Fumagalli,CEO,Smartclip
„Ich denke nicht, dass manderzeit wenig Bewegtbildwer-bung sieht. Im Gegenteil: Allesist voll. Im Vergleich zum TV-Werbemarkt bewegtsich die Größe des Onlinevideowerbemarktsjedoch noch im Promillebereich. Die Reichweitebeträgt in Deutschland zwischen 200 Millionenund 250 Millionen Videoviews pro Monat, bezo-gen auf Clips, deren Qualität vermarktbar ist. Dasist noch recht wenig im Vergleich zu den vermarkt-barenReichweiten im TV. Bemerkenswert sind je-doch die Reichweitenzuwächse von Onlinevideo.“
Besserer Leistungsnachweis nötig 
Onlinebewegtbildwerbung braucht eine Weiterentwicklung der Auswertungssysteme
Videovermarkter Tremor Media Europe,hält eineWeiterentwicklung der Währung zum Messen derWerbespots im Web ebenfalls für nötig:„Die Pro-duktion und Auslieferung von Onlinevideower-bung kostet mehr als bei einfacher Displaywerbung,deshalb braucht sie auch einen besseren Leistungs-nachweis.Gerade bei Imagewerbung ist es wichtigzu wissen,wer den Werbespot gesehen hat.“ Wäh-rend die „Internet Facts“ der ArbeitsgemeinschaftOnline Forschung (Agof) Seitendurchschnittswerteliefern,erhalten Markenartikler bei TV-Werbungtagesaktuelle Kampagnenergebnisse,aufZielgrup-pen heruntergebrochen,beschreibt Blumtritt denUnterschied bei der Auswertung.Panel-Forschungkönnte diese Daten auch im Internet liefern.
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Ankündigung
eines Videowerbeclips auf den Video-nachrichten von Bild.de
Jörg Blumtritt,European Operations Officer,Tremor Media Europe GmbH
Von hier aus reservieren Siegerade den Besprechungsraumfür Montagmorgen.
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Sicherheit durch volle Redundanz der Infrastruktur
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