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BAKK1 - Bakkalaureats-Seminar
VLZ.Nr.220012_SE, SoSe 2009Dr. Gianluca Wallisch
Tweeting the News
Über den Einsatz von Twitter im Journalismus
Nicole Kolisch (nicole.kolisch@chello.at)Mtr. Nr. 9002037Studienkennzahl 033641Institut für Publizistik- und KommunikationswissenschaftUniversität Wien
 
BAKK1 - 2 - Nicole Kolisch
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung..........................................................................................................................32. Theoretische Grundlagen..................................................................................................52.1 Kommunikation als Unterscheidungsmerkmal?...........................................................52.2 Dialogische vs. diskursive Medien...............................................................................62.3 Kreisdialoge vs. Netzdialoge........................................................................................82.4 Informationssynthese im Dialog: Mashups made at Agora...........................................92.5 Kollektive Online-Intelligenz........................................................................................112.6 Die Rolle des Journalisten in einer Welt der „Social News“ ........................................133. Fallbeispiel Twitter............................................................................................................163.1 #iranelection: Twitter als Nachrichtenagentur.............................................................163.2 „If you knew Neda personally tell us more”: Twitter als Recherchetool.......................193.3 Trending Topics & Didi Constantini: Twitter als Ideenpool..........................................203.4 Blick am Abend: Twitter als User Generated Content.................................................213.5 Dinner mit Demi: Selbstpräsentation und Leser-Blatt-Bindung via Twitter...................223.5.1 Exkurs: Was bedeutet Medienbindung und wie entsteht sie?...............................223.5.2 Medienbindung via Twitter...................................................................................233.5.3 Euke & Demi – Unmittelbarkeit & Intimität............................................................253.5.4 Armin Wolf...........................................................................................................263.6 Grüne Vorwahlen: Agenda-Setting via Twitter............................................................274. Ausblick............................................................................................................................305. Quellenverzeichnis:..........................................................................................................325.1 Literatur......................................................................................................................325.2 Wikipedia-Einträge.....................................................................................................365.3 Andere Quellen...........................................................................................................365.4 Tweets........................................................................................................................375.5 Weiterführende Literatur.............................................................................................38
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Kreisdialog........................................................................................................8Abbildung 2: Netzdialog.........................................................................................................9Abbildung 3: Britannica vs. Wikipedia...................................................................................12Abbildung 4: Old Media vs. Social Media..............................................................................13Zu Gunsten des Leseflusses wurde darauf verzichtet, stets explizit männliche und weiblicheFormen zu verwenden. Es sind jedoch in jedem Fall beide Geschlechter gleichermaßenangesprochen.
 
BAKK1 - 3 - Nicole Kolisch
“The Internet doesn’t come with a manual that tells youhow to use it well. (…) The main divide now is notbetween people who have economic access totechnology [and those who don’t] (..) The real divide isbetween those who know how to use online mediaeffectively and those who not know.” – Howard Rheingold, 2009„Twitter hat keinen Sinn, außer man findet ihn selbstheraus.“ – Robert Lender, 2008
1. Einleitung
„Durch Twitter verwandelt sich das System der Massenmedien, in dem sich wenigeSender an eine große, anonyme Masse von Rezipienten wendet, in eine pluraleLandschaft aus kleinen und großen Knoten, die Nachrichten, Meinungen (...)austauschen, kommentieren und diskutieren“, schreibt Benedikt Köhler (2008: o.S.).Dadurch rücken die Visionen von Brecht
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und Enzensberger
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, denen zufolge die amKommunikationsprozess beteiligten Menschen, nicht nur stillschweigendeEmpfänger, sondern jeweils auch aktive Sender sein sollten, in greifbare Nähe. Von„Bürgerjournalismus“ ist die Rede, von Demokratisierung der Informationsprozesse,von „Empowerment“. Gleichzeitig wächst die Angst der etablierten Medien, die mitdem Informationsmonopol auch die Anzeigekunden und somit die Existenzgrundlageverlieren.Die Saat für ein weltweites Zeitungssterben wurde deutlich vor 2006 (dem Twitter-Gründungsjahr) gepflanzt. Es wäre daher Unsinn dieses dem Microbloggingdienst indie Schuhe zu schieben. (Eher müsste in dem Zusammenhang einmal eine Arbeitüber Google geschrieben werden...)Sehr wohl ist es aber möglich, am Beispiel von Twitter jene Strukturen zubeleuchten, welche das Web 2.0 grundsätzlich ausmachen und unsereMedienlandschaft in Zukunft zunehmend bestimmen werden. Veränderungenunseres Verständnisses von Journalismus sind unausweichlich. Darüber sind sich imGrunde alle einig. „Die Muster der Produktion, Reproduktion und Distribution
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Bertolt Brecht (1927/1932): Radiotheorie. Abgedruckt in: Hannes Haas / Wolfgang R. Langenbucher (2005):Medien- und Kommunikationspolitik. Ein Textbuch zur Einführung. Wien: Braumüller.
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Hans Magnus Enzensberger (1970): Baukasten zu einer Theorie der Medien. In: Kursbuch 20. Berlin:Wagenbach
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