Karin Evers-Meyer
Mitglied des Deutschen BundestagesAbgeordnete des WahlkreisesFriesland-Wilhelmshaven
Karin Evers-Meyer, MdB - 11011 Berlin - Platz der Republik 1
Tel: (030) 227 – 77 78 5 Fax: (030) 227 – 76 78 5karin.evers-meyer@bundestag.de - www.evers-meyer.de
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Schiffssicherheit: Unbürokratische Lösung für Fischkutter möglich
Berlin/Friesland, 4. September 2009 - Die Probleme mit der Umsetzung der neuenEU-Schiffssicherheitsrichtlinie für Kutter unter 24 m sollen unbürokratisch gelöstwerden. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs im Berliner Verkehrsministerium vonEnde August zwischen Vertretern der Kutterfischer waren mit der zuständigenStaatssekretärin Karin Roth (SPD).Staatssekretärin Roth erläuterte Einzelheiten in der Richtlinie und zeigte Wege auf,wie es zu praxisnahen Lösungen der festgestellten Schwierigkeiten kommen kann. InFragen der Kenterstabilität von Kuttern will man Lösungen für den jeweiligenEinzelfall suchen. Im Zweifelsfall soll es Beschränkungen von Fahrtgebiet undEinsatzbedingungen bei Starkwind geben. „Vorrang hat dabei, die Fahrzeuge mitindividuellen Regelungen im Betrieb zu halten und nicht stillzulegen oder kostspieligzu verlängern“, sagte Roth. Mit diesen Worten legte die Staatssekretärin die Richtungfür künftige Schiffsabnahmen durch die Seeberufsgenossenschaft fest.Die hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer unterstützt den Ansatzihrer Kollegin Roth. „Ich finde es sehr gut, dass das Verkehrsministerium dasGespräch mit den Kutterfischern sucht und auf möglichst individuelle Lösungen setzt.So lassen sich teure und wenig praktikable Vorschriften vermeiden“, so Evers-Meyer.In Bezug auf die geforderten Brandschutzanzüge auf Kuttern ließ sich Roth von denArgumenten der Kutterfischer überzeugen. Kapitän Dirk Sander, Ostfriesland:„Brandschutzanzüge mit Helmen und Sauerstoffflaschen sind auf Kuttern unsinnig.Selbst die Berufsfeuerwehr meint, das gehört verboten.“ Die Fahrzeuge wäreneinfach zu klein, um im Brandfall mit so einer umfangreichen Ausrüstung einen Brandzu bekämpfen. Zwei Mann Besatzung könnten keinen Brandschutztrupp von fünf Mann bilden. Der ist für den Einsatz der Anzüge aber notwendig. Außerdem mussman beim Einsatz der Anzüge 1,70 m Abstand zu den offenen Flammen halten.„Dann stehen sie auf unseren Kuttern schon außenbords“, erklärte Sander. Jetztwerden Experten nach Alternativen bei der Brandbekämpfung auf Kuttern suchen.Dazu wird es ein weiteres Gespräch in wenigen Monaten geben. Auch für denvorgesehenen Überlebensanzug soll nach gleichwertigem Ersatz gesucht werden.Bis dahin braucht niemand die Ausrüstung beschaffen.
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