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Nietzsche, Friedrich - Der Antichrist

Nietzsche, Friedrich - Der Antichrist

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Cheeta
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Friedrich Nietzsche -Der Antichrist
herausgegeben 1895
 (thx an gutenberg.aol.de für die .html fassung)
Anmerkung: Diesem Text unterliegt wegen des hohen Alters keinerlei Copyright-Beschränkung, von daher darf er legal kopiert werden. Falls ich michtäuschen sollte und dies nicht der Fall sein sollte, löscht sofort diese Datei, leert euren Browser-Cache, vernichtet alle Ausdrucke.....
1stPagefile:///C|/ebook/prosa/religion/nietzsche - der antichrist/aaa.html [24.12.2000 00:26:51]
 
Friedrich Nietzsche
Der Antichrist
Nachgelassene Schriften(August 1888-Anfang Januar 1889)Fluch auf das Christenthum.
Vorwort.
Dies Buch gehört den Wenigsten. Vielleicht lebt selbst noch Keiner von ihnen. Es mögen die sein,welche meinen Zarathustra verstehn: wie dürfte ich mich mit denen verwechseln, für welche heuteschon Ohren wachsen? - Erst das übermorgen gehört mir. Einige werden posthu<m> geboren.Die Bedingungen, unter denen man mich versteht und dann mit Nothwendigkeit versteht <, -> ichkenne sie nur zu genau. Man muss rechtschaffen sein in geistigen Dingen bis zur Härte, um auch nurmeinen Ernst, meine Leidenschaft auszuhalten. Man muss geübt sein, auf Bergen zu leben - daserbärmliche Zeitgeschwätz von Politik und Völker-Selbstsucht unter sich zu sehn. Man mussgleichgültig geworden sein, man muss nie fragen, ob die Wahrheit nützt, ob sie Einem Verhängnisswird ... Eine Vorliebe der Stärke für Fragen, zu denen Niemand heute den Muth hat; der Muth zumVerbotenen ; die Vorherbestimmung zum Labyrinth. Eine Erfahrung aus sieben Einsamkeiten. NeueOhren für neue Musik. Neue Augen für das Fernste. Ein neues Gewissen für bisher stumm gebliebeneWahrheiten. Und der Wille zur Ökonomie grossen Stils: seine Kraft, seine Begeisterung beisammenbehalten ... Die Ehrfurcht vor sich; die Liebe zu sich; die unbedingte Freiheit gegen sich ...Wohlan! Das allein sind meine Leser, meine rechten Leser, meine vorherbestimmten Leser: was liegtam Rest? – Der Rest ist bloss die Menschheit. - Man muss der Menschheit überlegen sein durch Kraft,durch Höhe der Seele, - durch Verachtung ...Friedrich Nietzsche.
Vorwortfile:///C|/ebook/prosa/religion/nietzsche - der antichrist/antic000.htm [24.12.2000 00:26:54]
 
1.
- Sehen wir uns ins Gesicht. Wir sind Hyperboreer, - wir wissen gut genug, wie abseits wir leben."Weder zu Lande, noch zu Wasser wirst du den Weg zu den Hyperboreern finden": das hat schonPindar von uns gewusst. Jenseits des Nordens, des Eises, des Todes - unser Leben, unser Glück ... Wirhaben das Glück entdeckt, wir wissen den Weg, wir fanden den Ausgang aus ganzen Jahrtausendendes Labyrinths. Wer fand ihn sonst? - Der moderne Mensch etwa? "Ich weiss nicht aus, noch ein; ichbin Alles, was nicht aus noch ein weiss" - seufzt der moderne Mensch ... An dieser Modernität warenwir krank, - am faulen Frieden, am feigen Compromiss, an der ganzen tugendhaften Unsauberkeit desmodernen ja und Nein. Diese Toleranz und largeur des Herzens, die Alles "verzeiht", weil sie Alles"begreift", ist Scirocco für uns. Lieber im Eise leben als unter modernen Tugenden und andrenSüdwinden! ... Wir waren tapfer genug, wir schonten weder uns, noch Andere: aber wir wussten langenicht, wohin mit unsrer Tapferkeit. Wir wurden düster, man hiess uns Fatalisten. Unser Fatum - daswar die Fülle, die Spannung, die Stauung der Kräfte. Wir dürsteten nach Blitz und Thaten, wir bliebenam fernsten vom Glück der Schwächlinge, von der "Ergebung" ... Ein Gewitter war in unsrer Luft, dieNatur, die wir sind, verfinsterte sich - denn wir hatten keinen Weg. Formel unsres Glücks: ein Ja, einNein, eine gerade Linie, ein Ziel ...
1. Kapitelfile:///C|/ebook/prosa/religion/nietzsche - der antichrist/antic002.htm [24.12.2000 00:26:56]

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